aktualisiert am: 06.02.2026
Wenn du ĂŒberlegst, Neuseeland mit dem Camper zu bereisen, stehst du schnell vor vielen Fragen: Welches Fahrzeug passt zu deiner Reise? Was kostet ein Camper realistisch? Und lohnt sich diese Art zu reisen ĂŒberhaupt fĂŒr dich?
Wir waren mehrere Wochen mit dem Camper auf der Nord- und SĂŒdinsel Neuseelands unterwegs und teilen in diesem Guide unsere ehrlichen Erfahrungen zum Camper mieten in Neuseeland. Du erfĂ€hrst, worauf es bei der Fahrzeugwahl wirklich ankommt, mit welchen Kosten du rechnen solltest und welche Regeln rund ums Freedom Camping wichtig sind.
AuĂerdem zeigen wir dir, fĂŒr wen sich ein Camper in Neuseeland lohnt â und wann ein Mietwagen die bessere Alternative ist. ErgĂ€nzend findest du praktische Tipps zu hilfreichen Apps fĂŒr die Navigation, Stellplatzsuche und Routenplanung.
Campervan mieten in Neuseeland: Praktische Checkliste zum Download
Lade dir zudem unsere erprobte Checkliste fĂŒr deine Camping-Rundreise in Neuseeland runter:
Unsere Checkliste hilft dir dabei, bei der Buchung, Abholung und RĂŒckgabe deines Campers an alles Wichtige zu denken â downloaden, abhaken, entspannt losfahren!

- 01. Wohnmobil oder Camper mieten â Tipps fĂŒr die Planung und Buchung
- 02. CampingplÀtze in Neuseeland
- 03. Kosten & Preisvergleich: Neuseeland mit Wohnmobil, Camper oder Sleepervan
- 04. Mietbedingungen und Versicherungen: Camper mieten in Neuseeland
- 05. StraĂen & Verkehrsregeln: Fahren mit dem Camper oder Wohnmobil in Neuseeland
- 06. Camper mieten in Neuseeland: Tipps und Erfahrungen
- 07. Checkliste: Abholung und RĂŒckgabe fĂŒr Wohnmobil oder Camper in Neuseeland
- 08. FAQ: Camper oder Wohnmobil in Neuseeland mieten
01. Wohnmobil oder Camper mieten – Tipps fĂŒr die Planung und Buchung
Neuseeland stand bei uns schon lange ganz oben auf der Wunschliste. Die Landschaften wirken oft fast unrealistisch schön, gleichzeitig hat uns die entspannte Lebensart der Kiwis sofort fasziniert. Als wir mit der konkreten Planung begannen, war schnell klar: Wir möchten das Land möglichst naturnah und flexibel erleben.
1.1 Neuseeland entdecken: Mietwagen oder Camper?
Damit stellte sich fĂŒr uns eine zentrale Frage: Wollen wir Neuseeland mit dem Camper, dem Mietwagen oder doch mit dem Wohnmobil entdecken?
Diese Entscheidung beeinflusst schlieĂlich die gesamte Reise â von der Route ĂŒber das Budget bis hin zur FlexibilitĂ€t unterwegs.
Uns hat es geholfen, die Vor- und Nachteile abzuwĂ€gen. Wenn du dir noch unsicher bist, orientiere dich an dieser Pro-und-Contra-Liste und ĂŒberlege, welche Punkte dir fĂŒr deine Reise wirklich wichtig sind.
Pro- und Contra: Neuseeland mit Camper, Wohnmobil oder Mietwagen?
Mietwagen in Neuseeland
Wohnmobil oder Campervan in Neuseeland
Nach dem Vergleich der Vor- und Nachteile war fĂŒr uns klar, dass wir Neuseeland nicht mit dem Mietwagen, sondern mit einem Camping-Fahrzeug bereisen möchten. FĂŒr uns war ein Camper oder Wohnmobil die bessere Wahl â vor allem wegen der FlexibilitĂ€t und der NĂ€he zur Natur.
Im nÀchsten Schritt ging es daher um die konkrete Fahrzeugwahl.
1.2 Fahrzeug-Wahl: Neuseeland im Wohnmobil, Camper oder Sleepervan?
Um eine gute Entscheidung zu treffen, haben wir uns zunĂ€chst einen Ăberblick verschafft: Sleepervan, Campervan oder Wohnmobil â was passt wirklich zu unserer Reise?
Die wichtigsten Unterschiede haben wir dir nachfolgend zusammengestellt:
Sleepervans in Neuseeland
Sleepervans sind kleine, kompakte Fahrzeuge, die ideal fĂŒr Alleinreisende oder Paare sind. Es handelt sich hierbei um Autos, die umgebaut worden sind. Trotzdem bieten sie meist eine Grundausstattung wie eine Matratze, ein Kochfeld und ein KĂŒhlfach sowie Stauraum fĂŒr GepĂ€ck.
- Vorteile: Auf den engen, kurvigen StraĂen Neuseelands fĂ€hrst du Sleepervans leichter und du findest schneller ParkplĂ€tze. Zudem punktet der Sleepervan mit einer gĂŒnstigen Miete und einem geringeren Spritverbrauch.
- Nachteile: Der Platz ist sehr begrenzt und es gibt ĂŒberwiegend keine Toilette oder Duschmöglichkeit.
Campervans in Neuseeland
Campervans gibt es in unterschiedlicher GröĂe und Ausstattung. Die meisten sind fĂŒr 2 bis 4 Personen ausgerichtet und bieten mehr Komfort und Ausstattung als Sleepervans. Damit sind sie sowohl fĂŒr Paare, kleine Familien oder einer Gruppe von Freunden eine gute Möglichkeit. In der Regel verfĂŒgen sie ĂŒber eine kleine Kochecke mit KĂŒhlschrank und (manchmal) Mikrowelle. Bett und Sitzgelegenheit sind bei allen Campervans vorhanden, zumeist auch eine Toilette und seltener eine Duschmöglichkeit.
- Vorteile: Sie sind kompakter als Wohnmobile und daher fĂŒr die engen StraĂen Neuseelands gut geeignet. Zudem sind sie gĂŒnstiger als Wohnmobile und bieten ein gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis beim Komfort und der Ausstattung.
- Nachteile: Der Platz im Innenraum sowie der Komfort ist im Vergleich zu Wohnmobilen geringer. Dies betrifft vor allem das Kochen und die WC-/Duschmöglichkeit. Auch der Stauraum ist begrenzter.
Update 2025:
Es gibt immer mehr Campervans mit einer fest verbauten Toilette. Dies ist notwendig, damit du wild campen darfst.
Wohnmobile in Neuseeland
Wohnmobile sind die gröĂten Fahrzeuge. Sie sind damit ideal fĂŒr Familien oder gröĂere Gruppen von Freunden. Sie verfĂŒgen ĂŒber eine voll ausgestattete KĂŒche (manchmal mit Grill), ein Bad, ein Bett und eine gröĂere Sitzgelegenheit.
- Vorteile: Der Platz und Komfort ist in Wohnmobilen am gröĂten. Insbesondere die KĂŒche, der gröĂere Wassertank und das eigene Bad sorgen fĂŒr viel FlexibilitĂ€t auf Reisen, da du hiermit autark in der Natur auch an abgelegenen Orten bequem campen kannst.
- Nachteile: Die Miete ist bei Wohnmobilen am teuersten und der Spritverbrauch vergleichsweise hoch. Wohnmobile sind aufgrund ihrer GröĂe schwieriger zu fahren und durch die StraĂenverhĂ€ltnisse in Neuseeland manchmal eine Herausforderung. Auch ParkplĂ€tze in StĂ€dten oder fĂŒr SupermĂ€rkte sind oftmals nicht auf groĂe Wohnmobile ausgerichtet.
Neuseeland mit dem Camper, Wohnmobil oder Sleepervan entdecken?
Die Wahl des richtigen Fahrzeugs hĂ€ngt vor allem von zwei Faktoren ab: deinen BedĂŒrfnissen und deinem Budget.
Reist du alleine oder planst nur eine kĂŒrzere Reise, kann ein Sleepervan gut passen. Du kannst ihn flexibel mit Ăbernachtungen in B&Bs oder Cabins auf CampingplĂ€tzen kombinieren. Da viele CampingplĂ€tze sanitĂ€re Anlagen haben und es in Neuseeland zahlreiche öffentliche Toiletten gibt, ist ein Sleepervan eine der gĂŒnstigsten Möglichkeiten, mit eigenem Fahrzeug zu reisen.
FĂŒr Paare oder kleine Gruppen ist ein Campervan oft der beste Kompromiss. GröĂe und Ausstattung unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich. Durch die neuen Regelungen zum self-contained-Zertifikat verfĂŒgen inzwischen viele Campervans ĂŒber eine fest verbaute Toilette â damit ist auch Freedom Camping möglich.
Planst du eine lĂ€ngere Reise, bist mit Familie oder mehreren Freunden unterwegs oder möchtest auf Komfort nicht verzichten, ist ein Wohnmobil die beste Wahl. Diese Fahrzeuge verfĂŒgen fast immer ĂŒber Dusche und WC und ermöglichen dir, auch ĂŒber mehrere Tage hinweg autark zu reisen.
Eine gute Ăbersicht ĂŒber die verschiedenen Fahrzeugmodelle und Ausstattungsvarianten findest du auf dieser Seite*
Warum wir Neuseeland mit dem Wohnmobil bereist haben
FĂŒr uns wurde nach dem Vergleich jedoch deutlich, dass wir den zusĂ€tzlichen Platz, die feste KĂŒche und die eigene Toilette nicht missen wollten. Damit fiel unsere Wahl auf ein Wohnmobil: den Britz Discovery.

Insgesamt war das Wohnmobil fĂŒr uns die perfekte Art, Neuseeland zu bereisen. Wir konnten unsere Zeit vor Ort voll und ganz nutzen, viel sehen und die Reise genau so gestalten, wie wir es uns vorgestellt hatten. RĂŒckblickend wĂŒrden wir uns jederzeit wieder fĂŒr diese Art des Reisens entscheiden.
Wenn du fĂŒr deine Neuseeland-Reise eher zum Mietwagen tendierst, ist das ebenfalls eine sehr gute Option. In unserem ausfĂŒhrlichen Guide zum Auto mieten in Neuseeland findest du alle wichtigen Infos zu Fahrzeugwahl, Kosten, Versicherungen und praktischen Tipps fĂŒr deinen Roadtrip.
02. CampingplÀtze in Neuseeland
Neuseeland ist ein echtes Paradies fĂŒr Camper. Kaum ein anderes Land bietet so viele naturnahe Ăbernachtungsmöglichkeiten â von einfachen StellplĂ€tzen mitten in der Natur bis hin zu gut ausgestatteten Holiday Parks. Gleichzeitig ist das Thema Camping in Neuseeland stark geregelt und hĂ€ngt vor allem davon ab, mit welchem Fahrzeug du unterwegs bist.
Damit du nicht den Ăberblick verlierst, zeigen wir dir hier zuerst die verschiedenen Camping-Optionen in Neuseeland und erklĂ€ren anschlieĂend, wann Freedom Camping erlaubt ist, was es mit dem Self-contained-Zertifikat auf sich hat und welche Alternativen es ohne Zertifikat gibt.
2.1 Ăbernachten mit Camper oder Wohnmobil in Neuseeland: Wo ist was erlaubt?
In Neuseeland gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit dem Camper oder Wohnmobil zu ĂŒbernachten. Wichtig ist dabei: Nicht jede Ăbernachtungsart ist fĂŒr jedes Fahrzeug erlaubt. Entscheidend sind immer die Regeln des jeweiligen Platzes und ob dein Fahrzeug self-contained ist.
DOC-CampingplÀtze (Department of Conservation)
Das Department of Conservation betreibt landesweit ĂŒber 250 DOC-CampingplĂ€tze, viele davon in Nationalparks oder an wunderschönen Naturspots.
Diese PlĂ€tze sind meist sehr einfach, bieten aber zumindest eine Toilette (meist eine „Long Drop“-Toilette, also eine Art Plumpsklo).
DafĂŒr hast du hier oft Panorama-Aussichten und kannst am Strand, in den Bergen oder im GrĂŒnen campen. Zudem sind diese PlĂ€tze deutlich gĂŒnstiger als Holiday Parks.
Holiday Parks & private Campgrounds
In Neuseeland gibt es mehr als 400 Holiday Parks und private CampingplĂ€tze. Oft sind diese super ausgestattet und bieten Duschen, StromanschlĂŒsse, Waschmaschinen oder Kochmöglichkeiten. Du kannst hier mit jedem Fahrzeug ĂŒbernachten. DafĂŒr sind sie auch etwas teurer. Wir haben immer mal wieder auf solchen PlĂ€tzen ĂŒbernachtet, um unseren Strom aufzuladen oder WĂ€sche zu waschen. Auch die warmen Duschen waren natĂŒrlich zwischendurch ein Luxus!
Regionale oder kommunale CampingplÀtze
ZusĂ€tzlich betreiben viele Regionen und Gemeinden eigene CampingplĂ€tze. Sie sind oft einfacher ausgestattet, dafĂŒr aber auch gĂŒnstiger als Holiday Parks. Teilweise sind sie auch ohne self-contained Zertifikat nutzbar.
2.2 Wild campen in Neuseeland mit dem self-contained-Zertifikat fĂŒr Camper und Wohnmobile
In Neuseeland ist Wildcampen nur sehr eingeschrÀnkt erlaubt.
AuĂerhalb offizieller CampingplĂ€tze darfst du nur mit einem so genannten self-contained Fahrzeug ĂŒbernachten. Und dies auch nur an ausgewiesenen Stellen.
Self-contained bedeutet, dass dein Fahrzeug:
-
eine fest verbaute Toilette an Bord hat und
-
Abwasser und Frischwasser selbststÀndig speichern kann.
Ein self-contained Zertifikat heiĂt trotzdem noch nicht, dass du ĂŒberall einfach stehen darfst. Auch mit Zertifikat gelten lokale Regeln.
Ob Freedom Camping erlaubt ist, legen die jeweiligen regionalen Councils fest. Die offiziellen Regeln findest du auf den Council-Websites (z. B. ĂŒber eine Google-Suche nach âFreedom Camping rules / bylaw + Regionsnameâ). In manchen Regionen gibt es dazu Beschilderungen vor Ort, in anderen leider nicht. Daher checkst du am besten vor oder wĂ€hrend deiner Reise online die Regeln fĂŒr deinen Standort.
Was das fĂŒr deine Reise bedeutet:
Wildcampen ist kein Freifahrtschein, sondern eine zusĂ€tzliche Option, die dir mehr FlexibilitĂ€t gibt â vor allem in abgelegenen Regionen.
2.3 Freedom Camping in Neuseeland: Wichtiges Update seit 2023
FĂŒr das Freedom Camping gelten in Neuseeland seit 2023 deutlich strengere Anforderungen an das Fahrzeug.
Seit dem 7. Juni 2023 erhalten nur noch Fahrzeuge mit fest verbauter Toilette das neue grĂŒne self-contained-Zertifikat. Zuvor reichte in vielen FĂ€llen auch eine tragbare Toilette, etwa unter dem Bett oder in einer Schublade verstaut (das frĂŒhere blaue Zertifikat). Davon waren vor allem Sleepervans und auch viele Campervans betroffen.
Das heiĂt fĂŒr deine Planung: Nicht jedes Fahrzeug ist automatisch self-contained â beim Buchen lohnt es sich deshalb, genau hinzuschauen.

Wichtig ist auĂerdem eine realistische Kosten- und RoutenabwĂ€gung:
Ein Fahrzeug mit self-contained-Zertifikat ist in der Miete meist etwas teurer. Gleichzeitig sparst du dir aber viele kostenpflichtige CampingplĂ€tze, die ohne Zertifikat zwingend notwendig wĂ€ren â im Schnitt 20â30 NZD pro Nacht, teils auch deutlich mehr.
Was jedoch noch schwerer wiegt als die reinen Kosten, ist die FlexibilitÀt.
Ohne die Möglichkeit zum Freedom Camping bist du stĂ€rker an bewirtschaftete CampingplĂ€tze gebunden. Zudem liegen einige wunderschöne PlĂ€tze mitten in der Natur, die ausschlieĂlich fĂŒr self-contained Fahrzeuge erlaubt sind.
Deshalb lohnt es sich, schon vor der Buchung zu ĂŒberlegen, wie deine Route aussehen soll und ob es entlang dieser Strecke ausreichend CampingplĂ€tze gibt. Oder ob ein self-contained Fahrzeug fĂŒr eure Reise die bessere Wahl ist.
2.4 Alternative zum Wildcamping: DOC-CampingplÀtze in Neuseeland
Wenn du kein Fahrzeug mit self-contained-Zertifikat mietest, sind die DOC-CampingplÀtze eine sehr gute Alternative, um trotzdem naturnah und flexibel zu reisen.
Viele der vom Department of Conservation betriebenen CampingplĂ€tze liegen mitten in der Natur â in Nationalparks, an Seen, FlĂŒssen oder an der KĂŒste. Sie sind meist sehr einfach ausgestattet, verfĂŒgen aber hĂ€ufig zumindest ĂŒber eine Toilette. Genau deshalb sind viele dieser PlĂ€tze auch ohne self-contained Zertifikat nutzbar, solange vor Ort kein âSelf-contained vehicles onlyâ-Hinweis ausgewiesen ist.
Einige DOC-CampingplĂ€tze sind sogar kostenlos. Trotzdem kann auch hier eine Reservierung erforderlich sein, die du vorab online ĂŒber das DOC-Buchungssystem vornimmst. Das solltest du unbedingt vor der Anreise prĂŒfen.
Bis Mitte 2025 gab es fĂŒr DOC-CampingplĂ€tze einen 30-tĂ€gigen Campsite Pass, der 95 NZD pro Person gekostet hat. Seit Juli 2025 ist dieser durch einen Jahrespass fĂŒr 295 NZD ersetzt worden. Dieser lohnt sich erst ab etwa 25â30 Ăbernachtungen auf DOC-CampingplĂ€tzen. FĂŒr kĂŒrzere Reisen ist es in der Regel gĂŒnstiger, die PlĂ€tze einzeln pro Nacht zu bezahlen.
Um passende DOC-CampingplĂ€tze zu finden, nutzt du am besten die offizielle DOC-Karte. Dort kannst du nach âManaged Campsitesâ filtern und siehst
-
welche PlĂ€tze ĂŒber Toiletten verfĂŒgen,
-
ob sie kostenlos oder kostenpflichtig sind und
-
ob eine Reservierung erforderlich ist.
Auch hier gilt: Die Regeln vor Ort sind verbindlich. Hinweise wie âSelf-contained vehicles onlyâ schlieĂen Fahrzeuge ohne Zertifikat aus.
Du siehst auf dieser Map auch, wo Freedom Camping verboten ist – dies sind die roten Punkte auf der Karte.
2.5 Die beste App fĂŒr die Reise mit dem Wohnmobil in Neuseeland
FĂŒr uns war CamperMate unterwegs die wichtigste App. DarĂŒber haben wir CampingplĂ€tze (DOC & Holiday Parks) sowie SupermĂ€rkte, Tankstellen, öffentliche Toiletten und Dump Stations gefunden. Gerade auf lĂ€ngeren Etappen war das extrem hilfreich und hat uns die tĂ€gliche Planung deutlich erleichtert.
Rankers Camping NZ ist eine gute ErgÀnzung zu CamperMate, vor allem bei Freedom Camping und kleineren, einfachen PlÀtzen.
FĂŒr die Navigation haben wir Google Maps genutzt und hierfĂŒr vorher Karten offline heruntergeladen, was besonders in Regionen mit schlechtem Empfang wichtig war.
Beim Wetter haben wir uns auf MetService NZ verlassen, die offizielle Wetterquelle Neuseelands. ErgÀnzend ist Windy super, um Wind und Regenfenster besser einzuschÀtzen. Gerade in den Bergen war dies sehr hilfreich.

03. Kosten & Preisvergleich: Neuseeland mit Wohnmobil, Camper oder Sleepervan
Die Mietpreise in Neuseeland schwanken stark â je nach Saison, Abholort und Fahrzeugtyp. Damit du ein realistisches Budget planen kannst, zeigen wir dir hier die typischen Tagespreise fĂŒr Sleepervan, Campervan und Wohnmobil und geben dir danach unsere wichtigsten Spartipps.
3.1 Spar-Tipps: Wohnmobil oder Camper mieten in Neuseeland
Neuseeland ist kein gĂŒnstiges Reiseziel. Mit der richtigen Planung gibt es jedoch einige Stellschrauben, mit denen du bei der Fahrzeugmiete sparen kannst.
Diese 3 Faktoren sind dafĂŒr entscheidend:
- Zeitraum der Miete
In der Nebensaison (Oktober-November und MĂ€rz-Mai) sind die Preise fĂŒr Camper und Wohnmobile in Neuseeland niedriger. Die Temperaturen sind in der Nebensaison fĂŒr Rundreisen auch noch gut und du kannst so gut wie alles machen. Im neuseelĂ€ndischen Winter (Juni bis September) sind dagegen viele Strecken und Nationalparks gesperrt, daher ist eine Rundreise in dieser Zeit nicht ideal. - Abholort des Fahrzeugs
Der GroĂteil der Reisenden beginnt in Auckland und gibt das Fahrzeug in Christchurch wieder ab. Dies fĂŒhrt dazu, dass die Vermieter in Christchurch oft etwas gĂŒnstigere Preise anbieten, wenn du umgekehrt reist und das Fahrzeug „zurĂŒckbringst“. Es spricht auch nichts dagegen, zuerst die SĂŒdinsel und dann die Nordinsel zu bereisen. Kleinere Stationen wie Queenstown sind hingegen oft deutlich teurer. - Zeitpunkt der Buchung
Hier gilt: Je frĂŒher, desto besser!
Die Preise steigen bis zu deinem geplanten Mietbeginn kontinuierlich an, da die Nachfrage höher ist als das Angebot. Dies gilt insbesondere fĂŒr die Hauptsaison Dezember bis Februar – der absolut teuerste Zeitraum liegt um Weihnachten und Neujahr herum.
Der ideale Buchungszeitpunkt ist 1 bis 1,5 Jahre vor Mietbeginn. Du findest aber auch noch einige Monate vor der geplanten Reise Angebote, bei denen du dann jedoch flexibler sein musst, was den Fahrzeugtyp und die Abholstation angeht.
Es handelt sich hierbei um durchschnittliche Kosten pro Tag fĂŒr die Saison 2026/2027.
3.3 Beispielrechnung: 3 Wochen mit Camper und Wohnmobil in Neuseeland
Dieses Rechenbeispiel zeigt dir die Kosten fĂŒr 3 Wochen im Camper oder Wohnmobil bei Abholung in Christchurch und RĂŒckgabe in Auckland je nach Saison:
| Camper | Wohnmobil | |
|---|---|---|
| November | 150 ⏠x 21 Tage = 3150 ⏠|
230 ⏠x 21 Tage = 4830 ⏠|
| Januar | 185 ⏠x 21 Tage = 3885 ⏠|
260 ⏠x 21 Tage = 5460 ⏠|
| MÀrz | 140 ⏠x 21 Tage = 2940 ⏠|
260 ⏠x 21 Tage = 4410 ⏠|
Dies sind durchschnittliche Kosten pro Tag fĂŒr die Saison 2025/2026.
Ein Rechenbeispiel fĂŒr 3 Wochen von Christchurch nach Auckland:
November
- Camper: 150 ⏠x 21 Tage = 3150 âŹ
- Wohnmobil: 230 ⏠x 21 Tage = 4830 âŹ
Januar
- Camper: 185 ⏠x 21 Tage = 3885 âŹ
- Wohnmobil: 260 ⏠x 21 Tage = 5460 âŹ
MĂ€rz
- Camper: 140 ⏠x 21 Tage = 2940 âŹ
- Wohnmobil: 260 ⏠x 21 Tage = 4410 âŹ
Die Preise fĂŒr Sleepervans sind deutlich gĂŒnstiger und bewegen sich selbst in der Hauptsaison zwischen 85 und 110 ⏠pro Tag. Also fĂŒr 3 Wochen zwischen 1785 ⏠und 2310 âŹ.
Hinweis zur Beispielrechnung:
Die Preise können je nach Buchungszeitpunkt schwanken. Faustregel: Je frĂŒher du buchst, desto gĂŒnstiger.
đ Wenn du wissen willst, was ein Camper oder Wohnmobil fĂŒr deine Reise kostet, kannst du dir bei CamperOase* unverbindlich Angebote fĂŒr deinen Zeitraum einholen.
3.4 ZusÀtzliche Kosten bei der Miete des Campers in Neuseeland
Die oben genannten Preise beziehen sich auf die reine Fahrzeugmiete. Fast alle Anbieter bieten zusĂ€tzliche Ausstattung (CampingstĂŒhle, Tisch, Gasflasche etc.) und Versicherungen als Gesamtpaket an. HĂ€ufig heiĂen diese Pakete „All Inclusive“ oder „Premium“.
Dies erhöht den Mietpreis meist um etwa 15â20 %.
Worauf du bei Versicherungen achten solltest, welche Optionen es gibt und wann sich ein Rundum-Sorglos-Paket wirklich lohnt, erklĂ€ren wir dir im nĂ€chsten Kapitel ausfĂŒhrlich.

04. Mietbedingungen und Versicherungen: Camper mieten in Neuseeland
Vor der Buchung solltest du dich einmal kurz mit den Mietbedingungen und Versicherungen beschÀftigen, um die richtige Wahl zu treffen und unerwartete Kosten zu vermeiden.
4.1 Mindestalter & FĂŒhrerschein fĂŒr Wohnmobile und Camper in Neuseeland
Wie alt musst du sein, um einen Camper in Neuseeland zu mieten?
Beim Mieten eines Campers oder Wohnmobils in Neuseeland liegt das Mindestalter bei den meisten Vermietern bei 21 Jahren.
Einige Anbieter erlauben auch jĂŒngere Fahrer ab 18 oder 20 Jahren, knĂŒpfen das aber fast immer an zusĂ€tzliche Bedingungen.
Typisch sind:
-
eine Young Driver Fee, die pro Tag berechnet wird
-
EinschrĂ€nkungen bei FahrzeuggröĂe oder -klasse
-
teilweise eine höhere Selbstbeteiligung im Schadensfall
Wenn du unter 21 bist, lohnt es sich besonders, die Mietbedingungen genau zu lesen und nicht nur Preise zu vergleichen.
Brauche ich einen internationalen FĂŒhrerschein fĂŒr Neuseeland?
FĂŒr die Anmietung eines Campers in Neuseeland brauchst du:
-
deinen nationalen FĂŒhrerschein
-
zusĂ€tzlich einen internationalen FĂŒhrerschein
-
einen gĂŒltigen Reisepass zur Identifikation
Der internationale FĂŒhrerschein dient als offizielle englische Ăbersetzung und reicht in der Praxis aus. Er gilt aber nur in Kombination mit dem nationalen FĂŒhrerschein!
Benötige ich eine Kreditkarte fĂŒr die Miete eines Wohnmobils in Neuseeland?
Meistens ja, auĂer du hast ein so genanntes Premium- oder All-Inclusive-Paket ohne Selbstbeteiligung gebucht (siehe weiter unten). Meistens wird eine Kaution mit einer Kreditkarte hinterlegt. Die Höhe hĂ€ngt vom gewĂ€hlten Versicherungsschutz ab und kann mehrere Tausend Neuseeland Dollar betragen.
Eine Kreditkarte ist aber auch ohne Kaution in Neuseeland fast schon Pflicht: fĂŒrs Tanken, Bezahlen im Supermarkt oder in Restaurants oder fĂŒr UnterkĂŒnfte.
Achtung: Debitkarten werden hÀufig nicht akzeptiert.

4.2 Versicherungen fĂŒr Wohnmobil und Campervan in Neuseeland
Beim Mieten eines Campers oder Wohnmobils in Neuseeland solltest du dich mit drei zentralen Versicherungsbereichen beschĂ€ftigen. Sie entscheiden darĂŒber, welche Kosten im Schadensfall auf dich zukommen â und welche nicht.
Wichtig sind:
-
Haftpflichtversicherung (Umfang und Deckung)
-
Kostenbeteiligung fĂŒr versicherte SchĂ€den am Camper (Selbstbeteiligung & Kaution)
-
Zusatzversicherungen (z. B. Glas, Reifen, Unterboden, Dach)
Wichtig vorab:
In Neuseeland ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben. AuĂerdem sind viele Basisversicherungen bei Campern mit hohen Selbstbeteiligungen und klaren AusschlĂŒssen fĂŒr bestimmte SchĂ€den verbunden.
Haftpflichtversicherung in Neuseeland
Die Haftpflichtversicherung deckt SchĂ€den ab, die du mit dem Camper an Dritten verursachst â etwa an anderen Fahrzeugen, GebĂ€uden oder Personen.
Da die Haftpflicht in Neuseeland nicht verpflichtend ist, unterscheidet sich der Umfang je nach Anbieter deutlich. Oft sind die Deckungssummen im normalen Basistarif sehr niedrig. Gerade bei Campern können SchÀden schnell hohe BetrÀge erreichen, daher sollte die Haftpflichtdeckung realistisch hoch angesetzt sein.
Selbstbeteiligung & Kaution fĂŒr SchĂ€den am Wohnmobil in Neuseeland
Die Selbstbeteiligung regelt, wie hoch dein Eigenanteil ist, wenn ein Schaden am Camper grundsÀtzlich versichert ist.
Bei Basis-Tarifen hast du oft
-
eine hohe Selbstbeteiligung von mehreren Tausend NZD und
-
eine entsprechend hohe Kaution, die bei Abholung hinterlegt wird
Wichtig: Die Selbstbeteiligung fÀllt pro Schaden an.
Sinnvolle Zusatzversicherungen fĂŒr Camper in Neuseeland
UnabhĂ€ngig von Selbstbeteiligung und Kaution gibt es bei Campern bestimmte Schadenarten, die in der Basisversicherung hĂ€ufig nicht enthalten sind. Das bedeutet, dass du hier den kompletten Schaden bezahlen mĂŒsstest. Möchtest du dies ausschlieĂen, kannst du Zusatzversicherungen abschlieĂen.
Das betrifft vor allem:
- Glas- und SteinschÀden
- Reifen- und FelgenschÀden
- Unterboden
- Dach
- Rangier- und ParkschÀden
Ohne Zusatzversicherung mĂŒssen solche SchĂ€den vollstĂ€ndig selbst bezahlt werden.
Premium-Pakete bei der Camper-Miete in Neuseeland oft sinnvoll
Neben der Basisversicherung bieten viele Vermieter umfangreichere Premium- oder All-Inclusive-Tarife an. Diese unterscheiden sich nicht nur durch eine reduzierte Selbstbeteiligung, sondern vor allem durch einen erweiterten Versicherungsumfang.
Je nach Anbieter beinhalten diese Tarife hÀufig:
- keine oder stark reduzierte Selbstbeteiligung
- deutlich niedrigere oder keine Kaution
- Zusatzversicherung fĂŒr Glas, Reifen, Unterboden und Dach
- höhere Haftpflichtdeckung als in der Basisvariante
- teilweise auch Nutzungsausfallkosten bei Reparaturen
Premium-Tarife erhöhen die Miete meist um etwa 15â20 %. Dies lohnt sich vor allem dann, wenn ihr lĂ€nger unterwegs seid, auch Gravel Roads oder abgelegene Strecken plant oder einfach sicher gehen wollt, dass keine zusĂ€tzlichen Kosten entstehen.
Wir haben uns bewusst fĂŒr einen Premium-Tarif entschieden, weil wir damit stressfrei unterwegs waren. Und tatsĂ€chlich ist uns auch etwas passiert: Auf einer Schotter-StraĂe ist uns der Hebel fĂŒr den Greywater-Tank abgebrochen. Der Schaden war durch unseren Tarif abgedeckt, sodass im Nachhinein keine zusĂ€tzlichen Kosten entstanden sind.
Gerade bei Versicherungen und Mietbedingungen ist es hilfreich, sich vor der Buchung beraten zu lassen, z. B. bei den sehr erfahrenen Neuseeland-Experten bei CamperOase*. Da sich die Versicherungspakete je nach Anbieter teils deutlich unterscheiden und die Bedingungen oft nicht selbsterklÀrend sind, hilft eine individuelle Einordnung dabei, Leistungen richtig zu vergleichen und besser zur eigenen Reise passend auszuwÀhlen.
05. StraĂen & Verkehrsregeln: Fahren mit dem Camper oder Wohnmobil in Neuseeland
Auch wenn Neuseeland auf der Karte kompakt wirkt, fĂŒhlt sich das Fahren vor Ort oft ganz anders an als in Europa. StraĂen sind schmaler, kurviger und fĂŒhren durch sehr abgelegene Regionen. Mit einem Camper oder Wohnmobil lohnt es sich deshalb, ein paar Besonderheiten zu kennen â das spart Zeit, Stress und im Zweifel auch Geld.
5.1 Linksverkehr & wichtige Verkehrsregeln
In Neuseeland gilt Linksverkehr. Das ist fĂŒr viele am Anfang ungewohnt, klappt aber meist schneller als gedacht. Plane fĂŒr den ersten Fahrtag bewusst etwas Puffer ein und fahre die ersten Kilometer ruhig an.
Diese Regeln solltest du kennen:
- Innerorts gilt meist 50 km/h, auĂerorts 100 km/h, sofern nichts anderes ausgeschildert ist.
- In Kreisverkehren wird im Uhrzeigersinn gefahren, Fahrzeuge von rechts haben Vorfahrt.
- Stoppschilder bedeuten immer vollstÀndiges Anhalten, nicht nur Abbremsen.
- Einspurige BrĂŒcken sind in Neuseeland sehr hĂ€ufig. Schilder zeigen klar an, wer Vorrang hat.
- Gelbe Linien auf der StraĂe bedeuten absolutes Ăberholverbot.
- Anschnallpflicht gilt fĂŒr alle Insassen. Kinder unter 7 Jahren benötigen einen passenden Kindersitz.
Tempolimit: Besonderheiten bei Campern und Wohnmobilen in Neuseeland
Viele Campervans und Wohnmobile fallen â je nach Modell â in eine höhere Gewichtsklasse. FĂŒr diese Fahrzeuge gilt bei vielen Vermietern ein vertraglich festgelegtes Tempolimit von 90 km/h, auch wenn die StraĂe offiziell 100 km/h erlaubt.
Unser Tipp: KlĂ€re bei der FahrzeugĂŒbernahme konkret, welche Geschwindigkeit fĂŒr dein Fahrzeug gilt â und halte dich konsequent daran. Entspannter reist es sich ohnehin etwas langsamer.
5.2 StraĂenverhĂ€ltnisse: Vorsicht bei Gravelroads mit Campern in Neuseeland

Neuseelands StraĂen sind landschaftlich spektakulĂ€r, aber manchmal auch anspruchsvoller als erwartet. Viele Strecken sind kurvig, schmal und nicht durchgehend asphaltiert.
Das solltest du einplanen:
-
Fahrzeiten dauern lÀnger, als Google Maps anzeigt. Rechne realistisch mit dem 1,5- bis 2-Fachen der Zeit.
-
Gravel Roads (SchotterstraĂen) sind normal, vor allem in lĂ€ndlichen Regionen oder auf dem Weg zu abgelegenen Naturspots.
-
Nicht jeder Camper darf auf allen SchotterstraĂen gefahren werden â das hĂ€ngt vom Mietvertrag und Versicherungsschutz ab.
-
In lĂ€ndlichen Gebieten können Schafe, KĂŒhe oder Wildtiere plötzlich auf der StraĂe stehen, besonders morgens und abends.
Wenn du unsicher bist, ob dein Fahrzeug bestimmte Strecken fahren darf, frag vorab beim Vermieter oder plane Alternativrouten ein. Lass dich zudem bei der Buchung deines Fahrzeugs beraten, wie die Mietbedingungen beim jeweiligen Anbieter sind.
5.3 Tanken mit dem Camper in Neuseeland
Die meisten gröĂeren Camper und Wohnmobile in Neuseeland fahren mit Diesel. Kleinere Campervans oder umgebaute Fahrzeuge können auch mit Benzin unterwegs sein, das ist aber eher die Ausnahme.
Tankstellen sind in StĂ€dten und entlang groĂer Routen gut verfĂŒgbar. In abgelegenen Regionen können die AbstĂ€nde zwischen Tankstellen jedoch sehr groĂ sein. Tanke daher lieber frĂŒher als nötig, besonders vor lĂ€ngeren Etappen.
Typische Regionen mit wenigen Tankstellen:
5.4 MautstraĂen in Neuseeland
Neuseeland hat derzeit nur drei MautstraĂen („Toll Roads“, die alle auf der Nordinsel liegen:
-
Northern Gateway Toll Road (nördlich von Auckland, SH1)
-
Tauranga Eastern Link Toll Road (SH2)
-
Takitimu Drive Toll Road (bei Tauranga, SH29)
Die Maut ist nicht hoch, wird aber nicht automatisch an Schranken bezahlt. Je nach Vermieter wird sie entweder automatisch abgerechnet und spÀter in Rechnung gestellt oder muss von dir selbst online bezahlt werden.
Tipp: KlĂ€re bei der FahrzeugĂŒbernahme unbedingt, wie MautgebĂŒhren bei deinem Camper abgerechnet werden, um Zusatzkosten oder MahngebĂŒhren zu vermeiden.
5.5 FĂ€hre zwischen Nord- und SĂŒdinsel in Neuseeland mit dem Camper
Viele Neuseeland-Rundreisen fĂŒhren ĂŒber beide Inseln. Die FĂ€hrĂŒberfahrt zwischen Wellington und Picton ist dabei ein fester Bestandteil der Route.
FĂŒr Camper und Wohnmobile gilt:
-
PlĂ€tze fĂŒr Fahrzeuge sind begrenzt und in der Hauptsaison schnell ausgebucht.
-
FrĂŒh buchen spart Stress und gibt dir mehr FlexibilitĂ€t bei der Routenplanung.
Alle Details, Tipps zur Buchung und Unterschiede zwischen den Anbietern findest du in unserem separaten Beitrag zur FĂ€hre zwischen Nord- und SĂŒdinsel.
đ Hier geht es zum Beitrag: FĂ€hre zwischen Wellington und Picton
5.6 Pannen, SchÀden & NotfÀlle mit dem Wohnmobil in Neuseeland
FĂŒr NotfĂ€lle gilt in Neuseeland landesweit die Notrufnummer 111 (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst).
Wir empfehlen dir zusÀtzlich folgendes bei der Abholung zu klÀren:
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Viele Vermieter haben eine 24-Stunden-Pannenhotline. Notiere dir bei der Abholung die Nummer. Am besten auf unserer Checkliste (siehe weiter unten).
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KlÀre, wie du bei technischen Problemen, Reifenpannen oder Glas-/SteinschÀden vorgehen sollst.
06. Camper mieten in Neuseeland: Tipps und Erfahrungen
Gerade bei der Camper-Miete in Neuseeland haben wir gemerkt, wie schnell man sich in Details verlieren kann. Fahrzeugtypen, Versicherungen, Self-contained-Regeln, Routen â alles hĂ€ngt miteinander zusammen.
Uns ging es am Anfang so: Wir wollten nichts falsch machen und hatten bis dahin keine Erfahrung mit Camping-Reisen.
Wir haben uns anfangs ebenfalls durch groĂe Buchungsportale geklickt. Preise vergleichen ging dort zwar schnell, aber konkrete Fragen zur Route, zu Camping-Regeln oder zur Fahrzeugwahl blieben unbeantwortet.
Durch Zufall stieĂen wir dann auf die Seite der CamperOase*. Die hilfreichen Informationen zu allen wichtigen Themen rund ums Camping in Neuseeland haben uns bei der Vorbereitung unserer Reise enorm weitergebracht.
Wir haben auf der Webseite unverbindlich ein paar Angebote angefragt, wurden persönlich beraten und konnten danach viel sicherer entscheiden.
6.1 Wohnmobil in Neuseeland mieten: Unsere Erfahrung mit CamperOase
Was uns bei CamperOase direkt ĂŒberzeugt hat, war die persönliche Beratung. Statt nur ein Fahrzeug âvon der Stangeâ zu buchen, haben wir unsere geplante Route, Reisezeit und WĂŒnsche gemeinsam durchgesprochen.
Die Mitarbeiter haben Neuseeland selbst bereist oder dort sogar gelebt und können daher beispielsweise schöne Alternativ-Routen* empfehlen, mit denen eine Campingreise auch kurzfristig noch oder mit einem kleineren Budget möglich ist.
Warum uns die Beratung bei CamperOase geholfen hat
FĂŒr uns waren bei der Camper-Miete vor allem zwei Dinge entscheidend: eine realistische EinschĂ€tzung unserer ReiseplĂ€ne und eine individuelle Beratung.
CamperOase arbeitet mit rund 25 verschiedenen Verleihern in Neuseeland zusammen (Stand: Februar 2026). Dadurch hatten wir eine deutlich gröĂere Auswahl als auf klassischen Buchungsportalen.
Besonders hilfreich fanden wir, dass neben den groĂen bekannten Anbietern auch kleinere Vermieter berĂŒcksichtigt werden, die auf vielen Vergleichsportalen gar nicht auftauchen. Einige davon, wie zum Beispiel Vantastic oder Pacific Horizon, sind nicht an automatische Buchungssysteme angebunden und werden von CamperOase manuell angefragt. So bekamen wir Angebote, die wir selbst so nicht gefunden hĂ€tten â gerade auch dann, wenn bei anderen Portalen bereits âausgebuchtâ angezeigt wurde.
Auch preislich war das Anegbot super fair. In unserem Fall lag es sogar unter dem Direktpreis von anderen Buchungsportalen, da CamperOase einen Teil der Provision weitergibt, sofern keine Preisbindung besteht.
Was fĂŒr uns aber den gröĂten Unterschied gemacht hat, war die persönliche Beratung und die Begleitung ĂŒber die eigentliche Buchung hinaus. Wir hatten im Laufe der Buchung zwei lĂ€ngere Telefonate, in denen wir unsere Route, Reisezeit und WĂŒnsche durchgesprochen haben. Auf dieser Basis konnten wir das fĂŒr uns passende Fahrzeug auswĂ€hlen und unsere Route realistisch planen.
Gerade bei einer lĂ€ngeren Reise am anderen Ende der Welt fanden wir es beruhigend zu wissen, dass CamperOase auch wĂ€hrend der Reise Ansprechpartner bleibt. Wenn unterwegs etwas schieflĂ€uft oder ein Fahrzeug getauscht werden muss, unterstĂŒtzen sie bei der Abstimmung mit dem Vermieter und helfen dabei, eine Lösung zu finden. Dieses ânicht allein gelassen werdenâ war fĂŒr uns ein wichtiger Punkt â vor allem bei einer Camper-Reise, bei der Technik und ZeitplĂ€ne nicht immer perfekt zusammenpassen.
Ein toller Service und gute Konditionen – gepaart mit einer – kostenlosen Beratung* von Neuseeland-Enthusiasten, die sehr herzlich und kompetent ist.
6.2 Planung & Vorbereitung fĂŒr Camper-Reise durch Neuseeland
Bei der Camping-Reise durch Neuseeland geht es um mehr als nur um das richtige Fahrzeug.
Genauso wichtig sind Route, realistische Tagesetappen und ein paar bewusst eingeplante Puffertage. Auch die Frage, was man in Neuseeland besser vorab bucht, spielt eine groĂe Rolle. Dazu gehören zum Beispiel CampingplĂ€tze, FĂ€hren oder beliebte AktivitĂ€ten. Vieles haben wir erst auf der Reise selbst gemerkt. Genau diese Erfahrungen haben wir in einem separaten Beitrag fĂŒr dich gesammelt.
đ Hier geht es zum Beitrag: Neuseeland Reisetipps: Das solltest du vor deiner Reise wissen
07. Checkliste: Abholung und RĂŒckgabe fĂŒr Wohnmobil oder Camper in Neuseeland
Du hast dich fĂŒr ein Fahrzeug entschieden und es bereits gemietet?
Super, GlĂŒckwunsch!
Damit du deinen Neuseeland-Roadtrips unbeschwert starten kannst, solltest du dich noch kurz mit der Fahrzeug-Ăbergabe beschĂ€ftigen.
Wir wussten zwar ungefĂ€hr, worauf wir achten mĂŒssen, als wir unser Wohnmobil abholten. Doch das ein oder andere Detail hatten wir nicht auf dem Schirm, was uns spĂ€ter sicher geholfen hĂ€tte.
Zum Beispiel hatten wir vergessen zu fragen, wie wir mit Pannen oder BeschÀdigungen wÀhrend der Fahrt umgehen sollen. Letztendlich waren wir zweimal im Baumarkt, um uns selbst zu helfen. Auch die Einweisung war recht kurz und wir hÀtten uns nur zu gerne mit den ErklÀrvideos zu Hause vorbereitet. Allerdings wussten wir nicht, dass es welche gibt.
Damit dir dies nicht passiert und du bei der Ăbergabe alle wichtigen Fragen stellst und das Fahrzeug auf Herz und Reifen prĂŒfen kannst, habe ich etwas fĂŒr dich entwickelt, was ich selbst gerne gehabt hĂ€tte:
Eine zweiseitige Checkliste mit allen wichtigen Punkten und vielen Tipps fĂŒr die Ăbergabe.
Hast du noch Fragen zur Planung? Schau gerne in die FAQ oder schreib deine Frage in das Kommentarfeld.
Und dein Neuseeland-Abenteuer im Camper oder Wohnmobil?
Planst du auch eine Rundreise durch Neuseeland? Oder hast du dieses wunderschöne Land schon bereist? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen zum Thema „Campervan mieten in Neuseeland“!
Transparenz-Hinweis:
Einige der Links in diesem Beitrag sind Affiliate-Links. Das bedeutet, wenn du auf den Link klickst und den Artikel kaufst oder eine Buchung vornimmst, erhalte ich eine Provision, ohne dass dir dadurch zusĂ€tzliche Kosten entstehen. Du erkennst sie an dem Sternchen (*). Ich schreibe nur ĂŒber Produkte und Unternehmen, von denen ich ĂŒberzeugt bin. Du hilfst mir damit, dieses Projekt weiterzuentwickeln. Danke! ![]()







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