Neuseeland

Wohnmobil & Camper mieten in Neuseeland: Tipps, Erfahrungen & Kosten (2026/2027)

2026-02-09T19:05:17+01:00

aktualisiert am: 06.02.2026

Wenn du ĂŒberlegst, Neuseeland mit dem Camper zu bereisen, stehst du schnell vor vielen Fragen: Welches Fahrzeug passt zu deiner Reise? Was kostet ein Camper realistisch? Und lohnt sich diese Art zu reisen ĂŒberhaupt fĂŒr dich?

Wir waren mehrere Wochen mit dem Camper auf der Nord- und SĂŒdinsel Neuseelands unterwegs und teilen in diesem Guide unsere ehrlichen Erfahrungen zum Camper mieten in Neuseeland. Du erfĂ€hrst, worauf es bei der Fahrzeugwahl wirklich ankommt, mit welchen Kosten du rechnen solltest und welche Regeln rund ums Freedom Camping wichtig sind.

Außerdem zeigen wir dir, fĂŒr wen sich ein Camper in Neuseeland lohnt – und wann ein Mietwagen die bessere Alternative ist. ErgĂ€nzend findest du praktische Tipps zu hilfreichen Apps fĂŒr die Navigation, Stellplatzsuche und Routenplanung.

Campervan mieten in Neuseeland: Praktische Checkliste zum Download

Lade dir zudem unsere erprobte Checkliste fĂŒr deine Camping-Rundreise in Neuseeland runter:

Unsere Checkliste hilft dir dabei, bei der Buchung, Abholung und RĂŒckgabe deines Campers an alles Wichtige zu denken – downloaden, abhaken, entspannt losfahren!

Camper mieten in Neuseeland: Tipps und Infos
  • INHALTSVERZEICHNIS
  • Fernfreude kurz & kompakt: Neuseeland mit dem Camper

Neuseeland im Wohnmobil zu entdecken bedeutet Freiheit: anhalten, wo es schön ist, und jeden Tag neu entscheiden, wohin es weitergeht. FĂŒr deine Neuseeland-Reise findest du hier unsere wichtigsten Tipps:

  • Die Hauptsaison im Sommer (Dezember bis Februar) ist am teuersten und schnell ausgebucht. Reserviere dir daher rechtzeitig ein Wohnmobil oder einen Campervan fĂŒr diesen Zeitraum.

  • In der Nebensaison (Oktober bis Dezember sowie MĂ€rz bis Mai) sind die Preise um ca. 20 % gĂŒnstiger und die VerfĂŒgbarkeit ist besser.

  • Bei Campern gibt es in Neuseeland keine Last-Minute-Angebote. Die Preise steigen in der Regel, je nĂ€her der Reisezeitpunkt rĂŒckt. Deshalb gilt: Je frĂŒher du buchst, desto besser – idealerweise bereits 12 bis 18 Monate im Voraus.

  • Es gibt drei Fahrzeug-Typen in Neuseeland: Sleepervans (gĂŒnstig), Campervans (mittelpreisig) und Wohnmobile (teuer).

  • Start & Route: Die meisten starten in Auckland oder Christchurch. Die Abholung in Christchurch mit RĂŒckgabe in Auckland ist oft gĂŒnstiger als umgekehrt.

  • Beachte die Self-contained-Pflicht: Möchtest du wild campen („Freedom Camping“), brauchst du ein Fahrzeug mit fest verbauter Toilette und gĂŒltigem Self-contained-Zertifikat.

Unsere Erfahrung mit CamperOase

Gerade als Camping-Neulinge war fĂŒr uns eine persönliche Beratung wichtig. Bei CamperOase wurden wir individuell beraten und unterstĂŒtzt. Alle Mitarbeiter in diesem Familienunternehmen sind echte Reisefreaks und die Website von CamperOase* eignet sich auch super fĂŒr die Recherche nach Routen, Reisezielen und Tipps.

Zudem hat CamperOase das grĂ¶ĂŸte Angebot an Verleihern in ihrem Portfolio. Damit können sie dir oft auch dann noch Fahrzeuge anbieten, wenn große Vermittlungsportale nichts mehr anzeigen.

Daher unsere Herzensempfehlung fĂŒr CamperOase*, wenn du einen Camper oder ein Wohnmobil in Neuseeland mieten möchtest. ❀

01. Wohnmobil oder Camper mieten – Tipps fĂŒr die Planung und Buchung

Neuseeland stand bei uns schon lange ganz oben auf der Wunschliste. Die Landschaften wirken oft fast unrealistisch schön, gleichzeitig hat uns die entspannte Lebensart der Kiwis sofort fasziniert. Als wir mit der konkreten Planung begannen, war schnell klar: Wir möchten das Land möglichst naturnah und flexibel erleben.

1.1 Neuseeland entdecken: Mietwagen oder Camper?

Damit stellte sich fĂŒr uns eine zentrale Frage: Wollen wir Neuseeland mit dem Camper, dem Mietwagen oder doch mit dem Wohnmobil entdecken?

Diese Entscheidung beeinflusst schließlich die gesamte Reise – von der Route ĂŒber das Budget bis hin zur FlexibilitĂ€t unterwegs.

Uns hat es geholfen, die Vor- und Nachteile abzuwĂ€gen. Wenn du dir noch unsicher bist, orientiere dich an dieser Pro-und-Contra-Liste und ĂŒberlege, welche Punkte dir fĂŒr deine Reise wirklich wichtig sind.

Pro- und Contra: Neuseeland mit Camper, Wohnmobil oder Mietwagen?

Mietwagen in Neuseeland

  • Leichteres Fahren: Mit dem Auto kommst du auf den oft engen und kurvigen Straßen – besonders auf der Nordinsel – deutlich entspannter voran. Auch ParkplĂ€tze sind einfacher zu finden.

  • Kosten: Ein Mietwagen ist in der Regel gĂŒnstiger als ein Camper oder Wohnmobil und verbraucht weniger Treibstoff.

  • VerfĂŒgbarkeit: Selbst in der Hauptsaison lassen sich Autos oft noch kurzfristig mieten, wĂ€hrend Camper zu diesem Zeitpunkt hĂ€ufig bereits ausgebucht sind.

  • UnterkĂŒnfte: Du benötigst separate UnterkĂŒnfte wie Hotels, Motels oder B&Bs. Die Suche kann in beliebten Regionen Zeit kosten und macht dich etwas unflexibler. Positiv: Viele CampingplĂ€tze in Neuseeland bieten auch Chalets oder Cabins an.

  • Platzmangel: Ein Auto bietet weniger Stauraum – gerade bei mehreren Personen oder lĂ€ngeren Reisen kann das schnell knapp werden.

  • Kochen: Ohne KĂŒchenzeile kannst du Lebensmittel weder kĂŒhlen noch zubereiten. Essen gehen ist in Neuseeland vergleichsweise teuer und sollte ins Budget eingeplant werden.

Wohnmobil oder Campervan in Neuseeland

  • FlexibilitĂ€t: Deine Unterkunft ist immer dabei und du kannst deine Route spontan anpassen. Übernachtungen sind fast ĂŒberall möglich – vorausgesetzt, du beachtest die Regeln zum Freedom Camping.

  • Komfort: Du hast im Camper oder Wohnmobil Platz fĂŒr dein GepĂ€ck und kannst dich nach AktivitĂ€ten wie Wanderungen in Neuseeland in deinen eigenen vier WĂ€nden entspannen. Manche Fahrzeuge verfĂŒgen sogar ĂŒber Dusche und WC.

  • KĂŒchenzeile: Viele Camper haben eine einfache KĂŒche an Bord. Das spart Restaurantkosten – und Kochen mit Blick auf Seen oder Berge ist definitiv ein Pluspunkt.

  • Kosten: Camper und vor allem Wohnmobile sind teurer in der Miete und verbrauchen mehr Treibstoff als ein Mietwagen.

  • FahrgefĂŒhl: GrĂ¶ĂŸere Fahrzeuge sind schwieriger zu manövrieren, besonders auf engen Straßen oder unbefestigten Gravel Roads. Auch nicht jeder Parkplatz ist fĂŒr Wohnmobile ausgelegt.

💡 Tipp: Interaktiver Rechner fĂŒr deine geplante Reise nach Neuseeland mit Wohnmobil

In diesem Beitrag haben wir dir alle Kosten eines Neuseeland-Urlaubs detailliert nach Kategorien sortiert zusammengestellt. Im interaktiven Rechner kannst du deine geplante Reise eingeben und vergleichen, wie teuer eine Reise im Mietwagen, Camper oder Wohnmobil zusammen mit UnterkĂŒnften und StellplĂ€tzen ist.

Nach dem Vergleich der Vor- und Nachteile war fĂŒr uns klar, dass wir Neuseeland nicht mit dem Mietwagen, sondern mit einem Camping-Fahrzeug bereisen möchten. FĂŒr uns war ein Camper oder Wohnmobil die bessere Wahl – vor allem wegen der FlexibilitĂ€t und der NĂ€he zur Natur.

Im nÀchsten Schritt ging es daher um die konkrete Fahrzeugwahl.

1.2 Fahrzeug-Wahl: Neuseeland im Wohnmobil, Camper oder Sleepervan?

Um eine gute Entscheidung zu treffen, haben wir uns zunĂ€chst einen Überblick verschafft: Sleepervan, Campervan oder Wohnmobil – was passt wirklich zu unserer Reise?

Die wichtigsten Unterschiede haben wir dir nachfolgend zusammengestellt:

Sleepervans in Neuseeland

Sleepervans sind kleine, kompakte Fahrzeuge, die ideal fĂŒr Alleinreisende oder Paare sind. Es handelt sich hierbei um Autos, die umgebaut worden sind. Trotzdem bieten sie meist eine Grundausstattung wie eine Matratze, ein Kochfeld und ein KĂŒhlfach sowie Stauraum fĂŒr GepĂ€ck.

  • Vorteile: Auf den engen, kurvigen Straßen Neuseelands fĂ€hrst du Sleepervans leichter und du findest schneller ParkplĂ€tze. Zudem punktet der Sleepervan mit einer gĂŒnstigen Miete und einem geringeren Spritverbrauch.
  • Nachteile: Der Platz ist sehr begrenzt und es gibt ĂŒberwiegend keine Toilette oder Duschmöglichkeit.

Campervans in Neuseeland

Campervans gibt es in unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe und Ausstattung. Die meisten sind fĂŒr 2 bis 4 Personen ausgerichtet und bieten mehr Komfort und Ausstattung als Sleepervans. Damit sind sie sowohl fĂŒr Paare, kleine Familien oder einer Gruppe von Freunden eine gute Möglichkeit. In der Regel verfĂŒgen sie ĂŒber eine kleine Kochecke mit KĂŒhlschrank und (manchmal) Mikrowelle. Bett und Sitzgelegenheit sind bei allen Campervans vorhanden, zumeist auch eine Toilette und seltener eine Duschmöglichkeit.

  • Vorteile: Sie sind kompakter als Wohnmobile und daher fĂŒr die engen Straßen Neuseelands gut geeignet. Zudem sind sie gĂŒnstiger als Wohnmobile und bieten ein gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis beim Komfort und der Ausstattung.
  • Nachteile: Der Platz im Innenraum sowie der Komfort ist im Vergleich zu Wohnmobilen geringer. Dies betrifft vor allem das Kochen und die WC-/Duschmöglichkeit. Auch der Stauraum ist begrenzter.

Update 2025:
Es gibt immer mehr Campervans mit einer fest verbauten Toilette. Dies ist notwendig, damit du wild campen darfst.

Wohnmobile in Neuseeland

Wohnmobile sind die grĂ¶ĂŸten Fahrzeuge. Sie sind damit ideal fĂŒr Familien oder grĂ¶ĂŸere Gruppen von Freunden. Sie verfĂŒgen ĂŒber eine voll ausgestattete KĂŒche (manchmal mit Grill), ein Bad, ein Bett und eine grĂ¶ĂŸere Sitzgelegenheit.

  • Vorteile: Der Platz und Komfort ist in Wohnmobilen am grĂ¶ĂŸten. Insbesondere die KĂŒche, der grĂ¶ĂŸere Wassertank und das eigene Bad sorgen fĂŒr viel FlexibilitĂ€t auf Reisen, da du hiermit autark in der Natur auch an abgelegenen Orten bequem campen kannst.
  • Nachteile: Die Miete ist bei Wohnmobilen am teuersten und der Spritverbrauch vergleichsweise hoch. Wohnmobile sind aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe schwieriger zu fahren und durch die StraßenverhĂ€ltnisse in Neuseeland manchmal eine Herausforderung. Auch ParkplĂ€tze in StĂ€dten oder fĂŒr SupermĂ€rkte sind oftmals nicht auf große Wohnmobile ausgerichtet.

Neuseeland mit dem Camper, Wohnmobil oder Sleepervan entdecken?

Die Wahl des richtigen Fahrzeugs hĂ€ngt vor allem von zwei Faktoren ab: deinen BedĂŒrfnissen und deinem Budget.

Reist du alleine oder planst nur eine kĂŒrzere Reise, kann ein Sleepervan gut passen. Du kannst ihn flexibel mit Übernachtungen in B&Bs oder Cabins auf CampingplĂ€tzen kombinieren. Da viele CampingplĂ€tze sanitĂ€re Anlagen haben und es in Neuseeland zahlreiche öffentliche Toiletten gibt, ist ein Sleepervan eine der gĂŒnstigsten Möglichkeiten, mit eigenem Fahrzeug zu reisen.

FĂŒr Paare oder kleine Gruppen ist ein Campervan oft der beste Kompromiss. GrĂ¶ĂŸe und Ausstattung unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich. Durch die neuen Regelungen zum self-contained-Zertifikat verfĂŒgen inzwischen viele Campervans ĂŒber eine fest verbaute Toilette – damit ist auch Freedom Camping möglich.

Planst du eine lĂ€ngere Reise, bist mit Familie oder mehreren Freunden unterwegs oder möchtest auf Komfort nicht verzichten, ist ein Wohnmobil die beste Wahl. Diese Fahrzeuge verfĂŒgen fast immer ĂŒber Dusche und WC und ermöglichen dir, auch ĂŒber mehrere Tage hinweg autark zu reisen.

Eine gute Übersicht ĂŒber die verschiedenen Fahrzeugmodelle und Ausstattungsvarianten findest du auf dieser Seite*

Warum wir Neuseeland mit dem Wohnmobil bereist haben

FĂŒr uns wurde nach dem Vergleich jedoch deutlich, dass wir den zusĂ€tzlichen Platz, die feste KĂŒche und die eigene Toilette nicht missen wollten. Damit fiel unsere Wahl auf ein Wohnmobil: den Britz Discovery.

Neuseeland mit Camper: Franz-Josef-Glacier

Insgesamt war das Wohnmobil fĂŒr uns die perfekte Art, Neuseeland zu bereisen. Wir konnten unsere Zeit vor Ort voll und ganz nutzen, viel sehen und die Reise genau so gestalten, wie wir es uns vorgestellt hatten. RĂŒckblickend wĂŒrden wir uns jederzeit wieder fĂŒr diese Art des Reisens entscheiden.

Wenn du fĂŒr deine Neuseeland-Reise eher zum Mietwagen tendierst, ist das ebenfalls eine sehr gute Option. In unserem ausfĂŒhrlichen Guide zum Auto mieten in Neuseeland findest du alle wichtigen Infos zu Fahrzeugwahl, Kosten, Versicherungen und praktischen Tipps fĂŒr deinen Roadtrip.

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Tipp: Camper mieten in Neuseeland bei CamperOase

Neuseeland-Roadtrip: Beratung & Miete

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02. CampingplÀtze in Neuseeland

Neuseeland ist ein echtes Paradies fĂŒr Camper. Kaum ein anderes Land bietet so viele naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten – von einfachen StellplĂ€tzen mitten in der Natur bis hin zu gut ausgestatteten Holiday Parks. Gleichzeitig ist das Thema Camping in Neuseeland stark geregelt und hĂ€ngt vor allem davon ab, mit welchem Fahrzeug du unterwegs bist.

Damit du nicht den Überblick verlierst, zeigen wir dir hier zuerst die verschiedenen Camping-Optionen in Neuseeland und erklĂ€ren anschließend, wann Freedom Camping erlaubt ist, was es mit dem Self-contained-Zertifikat auf sich hat und welche Alternativen es ohne Zertifikat gibt.

2.1 Übernachten mit Camper oder Wohnmobil in Neuseeland: Wo ist was erlaubt?

In Neuseeland gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit dem Camper oder Wohnmobil zu ĂŒbernachten. Wichtig ist dabei: Nicht jede Übernachtungsart ist fĂŒr jedes Fahrzeug erlaubt. Entscheidend sind immer die Regeln des jeweiligen Platzes und ob dein Fahrzeug self-contained ist.

DOC-CampingplÀtze (Department of Conservation)

Das Department of Conservation betreibt landesweit ĂŒber 250 DOC-CampingplĂ€tze, viele davon in Nationalparks oder an wunderschönen Naturspots.

Diese PlĂ€tze sind meist sehr einfach, bieten aber zumindest eine Toilette (meist eine „Long Drop“-Toilette, also eine Art Plumpsklo).

DafĂŒr hast du hier oft Panorama-Aussichten und kannst am Strand, in den Bergen oder im GrĂŒnen campen. Zudem sind diese PlĂ€tze deutlich gĂŒnstiger als Holiday Parks.

Holiday Parks & private Campgrounds

In Neuseeland gibt es mehr als 400 Holiday Parks und private CampingplĂ€tze. Oft sind diese super ausgestattet und bieten Duschen, StromanschlĂŒsse, Waschmaschinen oder Kochmöglichkeiten. Du kannst hier mit jedem Fahrzeug ĂŒbernachten. DafĂŒr sind sie auch etwas teurer. Wir haben immer mal wieder auf solchen PlĂ€tzen ĂŒbernachtet, um unseren Strom aufzuladen oder WĂ€sche zu waschen. Auch die warmen Duschen waren natĂŒrlich zwischendurch ein Luxus!

Regionale oder kommunale CampingplÀtze

ZusĂ€tzlich betreiben viele Regionen und Gemeinden eigene CampingplĂ€tze. Sie sind oft einfacher ausgestattet, dafĂŒr aber auch gĂŒnstiger als Holiday Parks. Teilweise sind sie auch ohne self-contained Zertifikat nutzbar.

2.2 Wild campen in Neuseeland mit dem self-contained-Zertifikat fĂŒr Camper und Wohnmobile

In Neuseeland ist Wildcampen nur sehr eingeschrÀnkt erlaubt.

Außerhalb offizieller CampingplĂ€tze darfst du nur mit einem so genannten self-contained Fahrzeug ĂŒbernachten. Und dies auch nur an ausgewiesenen Stellen.

Self-contained bedeutet, dass dein Fahrzeug:

  • eine fest verbaute Toilette an Bord hat und

  • Abwasser und Frischwasser selbststĂ€ndig speichern kann.

Ein self-contained Zertifikat heißt trotzdem noch nicht, dass du ĂŒberall einfach stehen darfst. Auch mit Zertifikat gelten lokale Regeln.

Ob Freedom Camping erlaubt ist, legen die jeweiligen regionalen Councils fest. Die offiziellen Regeln findest du auf den Council-Websites (z. B. ĂŒber eine Google-Suche nach „Freedom Camping rules / bylaw + Regionsname“). In manchen Regionen gibt es dazu Beschilderungen vor Ort, in anderen leider nicht. Daher checkst du am besten vor oder wĂ€hrend deiner Reise online die Regeln fĂŒr deinen Standort.

Was das fĂŒr deine Reise bedeutet:
Wildcampen ist kein Freifahrtschein, sondern eine zusĂ€tzliche Option, die dir mehr FlexibilitĂ€t gibt – vor allem in abgelegenen Regionen.

2.3 Freedom Camping in Neuseeland: Wichtiges Update seit 2023

FĂŒr das Freedom Camping gelten in Neuseeland seit 2023 deutlich strengere Anforderungen an das Fahrzeug.

Seit dem 7. Juni 2023 erhalten nur noch Fahrzeuge mit fest verbauter Toilette das neue grĂŒne self-contained-Zertifikat. Zuvor reichte in vielen FĂ€llen auch eine tragbare Toilette, etwa unter dem Bett oder in einer Schublade verstaut (das frĂŒhere blaue Zertifikat). Davon waren vor allem Sleepervans und auch viele Campervans betroffen.

Das heißt fĂŒr deine Planung: Nicht jedes Fahrzeug ist automatisch self-contained – beim Buchen lohnt es sich deshalb, genau hinzuschauen.

Wild campen: Neuseeland im Wohnmobil

Wichtig ist außerdem eine realistische Kosten- und RoutenabwĂ€gung:

Ein Fahrzeug mit self-contained-Zertifikat ist in der Miete meist etwas teurer. Gleichzeitig sparst du dir aber viele kostenpflichtige CampingplĂ€tze, die ohne Zertifikat zwingend notwendig wĂ€ren – im Schnitt 20–30 NZD pro Nacht, teils auch deutlich mehr.

Was jedoch noch schwerer wiegt als die reinen Kosten, ist die FlexibilitÀt.

Ohne die Möglichkeit zum Freedom Camping bist du stĂ€rker an bewirtschaftete CampingplĂ€tze gebunden. Zudem liegen einige wunderschöne PlĂ€tze mitten in der Natur, die ausschließlich fĂŒr self-contained Fahrzeuge erlaubt sind.

Deshalb lohnt es sich, schon vor der Buchung zu ĂŒberlegen, wie deine Route aussehen soll und ob es entlang dieser Strecke ausreichend CampingplĂ€tze gibt. Oder ob ein self-contained Fahrzeug fĂŒr eure Reise die bessere Wahl ist.

2.4 Alternative zum Wildcamping: DOC-CampingplÀtze in Neuseeland

Wenn du kein Fahrzeug mit self-contained-Zertifikat mietest, sind die DOC-CampingplÀtze eine sehr gute Alternative, um trotzdem naturnah und flexibel zu reisen.

Viele der vom Department of Conservation betriebenen CampingplĂ€tze liegen mitten in der Natur – in Nationalparks, an Seen, FlĂŒssen oder an der KĂŒste. Sie sind meist sehr einfach ausgestattet, verfĂŒgen aber hĂ€ufig zumindest ĂŒber eine Toilette. Genau deshalb sind viele dieser PlĂ€tze auch ohne self-contained Zertifikat nutzbar, solange vor Ort kein „Self-contained vehicles only“-Hinweis ausgewiesen ist.

Einige DOC-CampingplĂ€tze sind sogar kostenlos. Trotzdem kann auch hier eine Reservierung erforderlich sein, die du vorab online ĂŒber das DOC-Buchungssystem vornimmst. Das solltest du unbedingt vor der Anreise prĂŒfen.

Bis Mitte 2025 gab es fĂŒr DOC-CampingplĂ€tze einen 30-tĂ€gigen Campsite Pass, der 95 NZD pro Person gekostet hat. Seit Juli 2025 ist dieser durch einen Jahrespass fĂŒr 295 NZD ersetzt worden. Dieser lohnt sich erst ab etwa 25–30 Übernachtungen auf DOC-CampingplĂ€tzen. FĂŒr kĂŒrzere Reisen ist es in der Regel gĂŒnstiger, die PlĂ€tze einzeln pro Nacht zu bezahlen.

Um passende DOC-CampingplĂ€tze zu finden, nutzt du am besten die offizielle DOC-Karte. Dort kannst du nach „Managed Campsites“ filtern und siehst

  • welche PlĂ€tze ĂŒber Toiletten verfĂŒgen,

  • ob sie kostenlos oder kostenpflichtig sind und

  • ob eine Reservierung erforderlich ist.

Auch hier gilt: Die Regeln vor Ort sind verbindlich. Hinweise wie „Self-contained vehicles only“ schließen Fahrzeuge ohne Zertifikat aus.

Du siehst auf dieser Map auch, wo Freedom Camping verboten ist – dies sind die roten Punkte auf der Karte.

2.5 Die beste App fĂŒr die Reise mit dem Wohnmobil in Neuseeland

FĂŒr uns war CamperMate unterwegs die wichtigste App. DarĂŒber haben wir CampingplĂ€tze (DOC & Holiday Parks) sowie SupermĂ€rkte, Tankstellen, öffentliche Toiletten und Dump Stations gefunden. Gerade auf lĂ€ngeren Etappen war das extrem hilfreich und hat uns die tĂ€gliche Planung deutlich erleichtert.

Rankers Camping NZ ist eine gute ErgÀnzung zu CamperMate, vor allem bei Freedom Camping und kleineren, einfachen PlÀtzen.

FĂŒr die Navigation haben wir Google Maps genutzt und hierfĂŒr vorher Karten offline heruntergeladen, was besonders in Regionen mit schlechtem Empfang wichtig war.

Beim Wetter haben wir uns auf MetService NZ verlassen, die offizielle Wetterquelle Neuseelands. ErgÀnzend ist Windy super, um Wind und Regenfenster besser einzuschÀtzen. Gerade in den Bergen war dies sehr hilfreich.

Wohnmobil mieten in Neuseeland

03. Kosten & Preisvergleich: Neuseeland mit Wohnmobil, Camper oder Sleepervan

Die Mietpreise in Neuseeland schwanken stark – je nach Saison, Abholort und Fahrzeugtyp. Damit du ein realistisches Budget planen kannst, zeigen wir dir hier die typischen Tagespreise fĂŒr Sleepervan, Campervan und Wohnmobil und geben dir danach unsere wichtigsten Spartipps.

3.1 Spar-Tipps: Wohnmobil oder Camper mieten in Neuseeland

Neuseeland ist kein gĂŒnstiges Reiseziel. Mit der richtigen Planung gibt es jedoch einige Stellschrauben, mit denen du bei der Fahrzeugmiete sparen kannst.

Diese 3 Faktoren sind dafĂŒr entscheidend:

  1. Zeitraum der Miete
    In der Nebensaison (Oktober-November und MĂ€rz-Mai) sind die Preise fĂŒr Camper und Wohnmobile in Neuseeland niedriger. Die Temperaturen sind in der Nebensaison fĂŒr Rundreisen auch noch gut und du kannst so gut wie alles machen. Im neuseelĂ€ndischen Winter (Juni bis September) sind dagegen viele Strecken und Nationalparks gesperrt, daher ist eine Rundreise in dieser Zeit nicht ideal.
  2. Abholort des Fahrzeugs
    Der Großteil der Reisenden beginnt in Auckland und gibt das Fahrzeug in Christchurch wieder ab. Dies fĂŒhrt dazu, dass die Vermieter in Christchurch oft etwas gĂŒnstigere Preise anbieten, wenn du umgekehrt reist und das Fahrzeug „zurĂŒckbringst“. Es spricht auch nichts dagegen, zuerst die SĂŒdinsel und dann die Nordinsel zu bereisen. Kleinere Stationen wie Queenstown sind hingegen oft deutlich teurer.
  3. Zeitpunkt der Buchung
    Hier gilt: Je frĂŒher, desto besser!
    Die Preise steigen bis zu deinem geplanten Mietbeginn kontinuierlich an, da die Nachfrage höher ist als das Angebot. Dies gilt insbesondere fĂŒr die Hauptsaison Dezember bis Februar – der absolut teuerste Zeitraum liegt um Weihnachten und Neujahr herum.
    Der ideale Buchungszeitpunkt ist 1 bis 1,5 Jahre vor Mietbeginn. Du findest aber auch noch einige Monate vor der geplanten Reise Angebote, bei denen du dann jedoch flexibler sein musst, was den Fahrzeugtyp und die Abholstation angeht.

3.2 Preisvergleich fĂŒr Wohnmobil oder Camper in Neuseeland

Damit du ein GefĂŒhl fĂŒr die Preisunterschiede bekommst, haben wir dir die typischen Tagespreise nach Fahrzeugtyp und Saison zusammengestellt.

Campervan mieten in Neuseeland: Preisvergleich

Es handelt sich hierbei um durchschnittliche Kosten pro Tag fĂŒr die Saison 2026/2027.

3.3 Beispielrechnung: 3 Wochen mit Camper und Wohnmobil in Neuseeland

Dieses Rechenbeispiel zeigt dir die Kosten fĂŒr 3 Wochen im Camper oder Wohnmobil bei Abholung in Christchurch und RĂŒckgabe in Auckland je nach Saison:

Camper Wohnmobil
November 150 € x 21 Tage
= 3150 €
230 € x 21 Tage
= 4830 €
Januar 185 € x 21 Tage
= 3885 €
260 € x 21 Tage
= 5460 €
MĂ€rz 140 € x 21 Tage
= 2940 €
260 € x 21 Tage
= 4410 €

Dies sind durchschnittliche Kosten pro Tag fĂŒr die Saison 2025/2026.

Ein Rechenbeispiel fĂŒr 3 Wochen von Christchurch nach Auckland:

November

  • Camper: 150 € x 21 Tage = 3150 €
  • Wohnmobil: 230 € x 21 Tage = 4830 €

Januar

  • Camper: 185 € x 21 Tage = 3885 €
  • Wohnmobil: 260 € x 21 Tage = 5460 €

MĂ€rz

  • Camper: 140 € x 21 Tage = 2940 €
  • Wohnmobil: 260 € x 21 Tage = 4410 €

Die Preise fĂŒr Sleepervans sind deutlich gĂŒnstiger und bewegen sich selbst in der Hauptsaison zwischen 85 und 110 € pro Tag. Also fĂŒr 3 Wochen zwischen 1785 € und 2310 €.

Hinweis zur Beispielrechnung:
Die Preise können je nach Buchungszeitpunkt schwanken.
Faustregel: Je frĂŒher du buchst, desto gĂŒnstiger.

👉 Wenn du wissen willst, was ein Camper oder Wohnmobil fĂŒr deine Reise kostet, kannst du dir bei CamperOase* unverbindlich Angebote fĂŒr deinen Zeitraum einholen.

3.4 ZusÀtzliche Kosten bei der Miete des Campers in Neuseeland

Die oben genannten Preise beziehen sich auf die reine Fahrzeugmiete. Fast alle Anbieter bieten zusĂ€tzliche Ausstattung (CampingstĂŒhle, Tisch, Gasflasche etc.) und Versicherungen als Gesamtpaket an. HĂ€ufig heißen diese Pakete „All Inclusive“ oder „Premium“.

Dies erhöht den Mietpreis meist um etwa 15–20 %.

Worauf du bei Versicherungen achten solltest, welche Optionen es gibt und wann sich ein Rundum-Sorglos-Paket wirklich lohnt, erklĂ€ren wir dir im nĂ€chsten Kapitel ausfĂŒhrlich.

Campervan mieten in Neuseeland und am Strand aufwachen

04. Mietbedingungen und Versicherungen: Camper mieten in Neuseeland

Vor der Buchung solltest du dich einmal kurz mit den Mietbedingungen und Versicherungen beschÀftigen, um die richtige Wahl zu treffen und unerwartete Kosten zu vermeiden.

4.1 Mindestalter & FĂŒhrerschein fĂŒr Wohnmobile und Camper in Neuseeland

Wie alt musst du sein, um einen Camper in Neuseeland zu mieten?

Beim Mieten eines Campers oder Wohnmobils in Neuseeland liegt das Mindestalter bei den meisten Vermietern bei 21 Jahren.
Einige Anbieter erlauben auch jĂŒngere Fahrer ab 18 oder 20 Jahren, knĂŒpfen das aber fast immer an zusĂ€tzliche Bedingungen.

Typisch sind:

  • eine Young Driver Fee, die pro Tag berechnet wird

  • EinschrĂ€nkungen bei FahrzeuggrĂ¶ĂŸe oder -klasse

  • teilweise eine höhere Selbstbeteiligung im Schadensfall

Wenn du unter 21 bist, lohnt es sich besonders, die Mietbedingungen genau zu lesen und nicht nur Preise zu vergleichen.

Brauche ich einen internationalen FĂŒhrerschein fĂŒr Neuseeland?

FĂŒr die Anmietung eines Campers in Neuseeland brauchst du:

  • deinen nationalen FĂŒhrerschein

  • zusĂ€tzlich einen internationalen FĂŒhrerschein

  • einen gĂŒltigen Reisepass zur Identifikation

Der internationale FĂŒhrerschein dient als offizielle englische Übersetzung und reicht in der Praxis aus. Er gilt aber nur in Kombination mit dem nationalen FĂŒhrerschein!

Benötige ich eine Kreditkarte fĂŒr die Miete eines Wohnmobils in Neuseeland?

Meistens ja, außer du hast ein so genanntes Premium- oder All-Inclusive-Paket ohne Selbstbeteiligung gebucht (siehe weiter unten). Meistens wird eine Kaution mit einer Kreditkarte hinterlegt. Die Höhe hĂ€ngt vom gewĂ€hlten Versicherungsschutz ab und kann mehrere Tausend Neuseeland Dollar betragen.

Eine Kreditkarte ist aber auch ohne Kaution in Neuseeland fast schon Pflicht: fĂŒrs Tanken, Bezahlen im Supermarkt oder in Restaurants oder fĂŒr UnterkĂŒnfte.

Achtung: Debitkarten werden hÀufig nicht akzeptiert.

Neuseeland im Wohnmobil: Preisvergleich und Spar-Tipps

4.2 Versicherungen fĂŒr Wohnmobil und Campervan in Neuseeland

Beim Mieten eines Campers oder Wohnmobils in Neuseeland solltest du dich mit drei zentralen Versicherungsbereichen beschĂ€ftigen. Sie entscheiden darĂŒber, welche Kosten im Schadensfall auf dich zukommen – und welche nicht.

Wichtig sind:

  • Haftpflichtversicherung (Umfang und Deckung)

  • Kostenbeteiligung fĂŒr versicherte SchĂ€den am Camper (Selbstbeteiligung & Kaution)

  • Zusatzversicherungen (z. B. Glas, Reifen, Unterboden, Dach)

Wichtig vorab:
In Neuseeland ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben. Außerdem sind viele Basisversicherungen bei Campern mit hohen Selbstbeteiligungen und klaren AusschlĂŒssen fĂŒr bestimmte SchĂ€den verbunden.

Haftpflichtversicherung in Neuseeland

Die Haftpflichtversicherung deckt SchĂ€den ab, die du mit dem Camper an Dritten verursachst – etwa an anderen Fahrzeugen, GebĂ€uden oder Personen.

Da die Haftpflicht in Neuseeland nicht verpflichtend ist, unterscheidet sich der Umfang je nach Anbieter deutlich. Oft sind die Deckungssummen im normalen Basistarif sehr niedrig. Gerade bei Campern können SchÀden schnell hohe BetrÀge erreichen, daher sollte die Haftpflichtdeckung realistisch hoch angesetzt sein.

Selbstbeteiligung & Kaution fĂŒr SchĂ€den am Wohnmobil in Neuseeland

Die Selbstbeteiligung regelt, wie hoch dein Eigenanteil ist, wenn ein Schaden am Camper grundsÀtzlich versichert ist.

Bei Basis-Tarifen hast du oft

  • eine hohe Selbstbeteiligung von mehreren Tausend NZD und

  • eine entsprechend hohe Kaution, die bei Abholung hinterlegt wird

Wichtig: Die Selbstbeteiligung fÀllt pro Schaden an.

Sinnvolle Zusatzversicherungen fĂŒr Camper in Neuseeland

UnabhĂ€ngig von Selbstbeteiligung und Kaution gibt es bei Campern bestimmte Schadenarten, die in der Basisversicherung hĂ€ufig nicht enthalten sind. Das bedeutet, dass du hier den kompletten Schaden bezahlen mĂŒsstest. Möchtest du dies ausschließen, kannst du Zusatzversicherungen abschließen.

Das betrifft vor allem:

  • Glas- und SteinschĂ€den
  • Reifen- und FelgenschĂ€den
  • Unterboden
  • Dach
  • Rangier- und ParkschĂ€den

Ohne Zusatzversicherung mĂŒssen solche SchĂ€den vollstĂ€ndig selbst bezahlt werden.

Premium-Pakete bei der Camper-Miete in Neuseeland oft sinnvoll

Neben der Basisversicherung bieten viele Vermieter umfangreichere Premium- oder All-Inclusive-Tarife an. Diese unterscheiden sich nicht nur durch eine reduzierte Selbstbeteiligung, sondern vor allem durch einen erweiterten Versicherungsumfang.

Je nach Anbieter beinhalten diese Tarife hÀufig:

  • keine oder stark reduzierte Selbstbeteiligung
  • deutlich niedrigere oder keine Kaution
  • Zusatzversicherung fĂŒr Glas, Reifen, Unterboden und Dach
  • höhere Haftpflichtdeckung als in der Basisvariante
  • teilweise auch Nutzungsausfallkosten bei Reparaturen

Premium-Tarife erhöhen die Miete meist um etwa 15–20 %. Dies lohnt sich vor allem dann, wenn ihr lĂ€nger unterwegs seid, auch Gravel Roads oder abgelegene Strecken plant oder einfach sicher gehen wollt, dass keine zusĂ€tzlichen Kosten entstehen.

Wir haben uns bewusst fĂŒr einen Premium-Tarif entschieden, weil wir damit stressfrei unterwegs waren. Und tatsĂ€chlich ist uns auch etwas passiert: Auf einer Schotter-Straße ist uns der Hebel fĂŒr den Greywater-Tank abgebrochen. Der Schaden war durch unseren Tarif abgedeckt, sodass im Nachhinein keine zusĂ€tzlichen Kosten entstanden sind.

Gerade bei Versicherungen und Mietbedingungen ist es hilfreich, sich vor der Buchung beraten zu lassen, z. B. bei den sehr erfahrenen Neuseeland-Experten bei CamperOase*. Da sich die Versicherungspakete je nach Anbieter teils deutlich unterscheiden und die Bedingungen oft nicht selbsterklÀrend sind, hilft eine individuelle Einordnung dabei, Leistungen richtig zu vergleichen und besser zur eigenen Reise passend auszuwÀhlen.

Neuseeland: Campingplatz am Strand

Kolja von CamperOase gibt Tipps fĂŒr die perfekte Reise

Erfahre die besten Insider-Tipps fĂŒr deine Neuseeland-Reise:

Was musst du beim Wohnmobil mieten beachten? Wann ist die beste Reisezeit? Welche Spartricks gibt es? Und welche versteckten SchÀtze empfiehlt Kolja?

05. Straßen & Verkehrsregeln: Fahren mit dem Camper oder Wohnmobil in Neuseeland

Auch wenn Neuseeland auf der Karte kompakt wirkt, fĂŒhlt sich das Fahren vor Ort oft ganz anders an als in Europa. Straßen sind schmaler, kurviger und fĂŒhren durch sehr abgelegene Regionen. Mit einem Camper oder Wohnmobil lohnt es sich deshalb, ein paar Besonderheiten zu kennen – das spart Zeit, Stress und im Zweifel auch Geld.

5.1 Linksverkehr & wichtige Verkehrsregeln

In Neuseeland gilt Linksverkehr. Das ist fĂŒr viele am Anfang ungewohnt, klappt aber meist schneller als gedacht. Plane fĂŒr den ersten Fahrtag bewusst etwas Puffer ein und fahre die ersten Kilometer ruhig an.

Diese Regeln solltest du kennen:

  • Innerorts gilt meist 50 km/h, außerorts 100 km/h, sofern nichts anderes ausgeschildert ist.
  • In Kreisverkehren wird im Uhrzeigersinn gefahren, Fahrzeuge von rechts haben Vorfahrt.
  • Stoppschilder bedeuten immer vollstĂ€ndiges Anhalten, nicht nur Abbremsen.
  • Einspurige BrĂŒcken sind in Neuseeland sehr hĂ€ufig. Schilder zeigen klar an, wer Vorrang hat.
  • Gelbe Linien auf der Straße bedeuten absolutes Überholverbot.
  • Anschnallpflicht gilt fĂŒr alle Insassen. Kinder unter 7 Jahren benötigen einen passenden Kindersitz.

Tempolimit: Besonderheiten bei Campern und Wohnmobilen in Neuseeland

Viele Campervans und Wohnmobile fallen – je nach Modell – in eine höhere Gewichtsklasse. FĂŒr diese Fahrzeuge gilt bei vielen Vermietern ein vertraglich festgelegtes Tempolimit von 90 km/h, auch wenn die Straße offiziell 100 km/h erlaubt.

Unser Tipp: KlĂ€re bei der FahrzeugĂŒbernahme konkret, welche Geschwindigkeit fĂŒr dein Fahrzeug gilt – und halte dich konsequent daran. Entspannter reist es sich ohnehin etwas langsamer.

5.2 StraßenverhĂ€ltnisse: Vorsicht bei Gravelroads mit Campern in Neuseeland

Neuseeland mit Wohnmobil: Fahren auf Gravelroads

Neuseelands Straßen sind landschaftlich spektakulĂ€r, aber manchmal auch anspruchsvoller als erwartet. Viele Strecken sind kurvig, schmal und nicht durchgehend asphaltiert.

Das solltest du einplanen:

  • Fahrzeiten dauern lĂ€nger, als Google Maps anzeigt. Rechne realistisch mit dem 1,5- bis 2-Fachen der Zeit.

  • Gravel Roads (Schotterstraßen) sind normal, vor allem in lĂ€ndlichen Regionen oder auf dem Weg zu abgelegenen Naturspots.

  • Nicht jeder Camper darf auf allen Schotterstraßen gefahren werden – das hĂ€ngt vom Mietvertrag und Versicherungsschutz ab.

  • In lĂ€ndlichen Gebieten können Schafe, KĂŒhe oder Wildtiere plötzlich auf der Straße stehen, besonders morgens und abends.

Wenn du unsicher bist, ob dein Fahrzeug bestimmte Strecken fahren darf, frag vorab beim Vermieter oder plane Alternativrouten ein. Lass dich zudem bei der Buchung deines Fahrzeugs beraten, wie die Mietbedingungen beim jeweiligen Anbieter sind.

5.3 Tanken mit dem Camper in Neuseeland

Die meisten grĂ¶ĂŸeren Camper und Wohnmobile in Neuseeland fahren mit Diesel. Kleinere Campervans oder umgebaute Fahrzeuge können auch mit Benzin unterwegs sein, das ist aber eher die Ausnahme.

Tankstellen sind in StĂ€dten und entlang großer Routen gut verfĂŒgbar. In abgelegenen Regionen können die AbstĂ€nde zwischen Tankstellen jedoch sehr groß sein. Tanke daher lieber frĂŒher als nötig, besonders vor lĂ€ngeren Etappen.

Typische Regionen mit wenigen Tankstellen:

  • West Coast auf der SĂŒdinsel:
    Die Strecke zwischen Hokitika und Haast hat nur wenige Tankstellen. Daher lieber in Hokitika oder Greymouth tanken.

  • Fjordland Nationalpark:
    Tankstellen zwischen Te Anau und dem Milford Sound gibt es nicht, daher unbedingt vorher in Te Anau an der Tankstelle halten.

  • East Cape auf der Nordinsel:
    Zwischen Opotiki und Gisborne gibt es kaum Tankstellen, sodass du in den beiden StÀdten tanken solltest.

  • Northland und Cape Reinga:
    Im Ă€ußersten Norden Neuseelands gibt es ab Kaitaia nur wenige Tankstellen, daher besser einen Tankstopp in Kaitaia einlegen.

  • Crown Range Road (Wanaka – Queenstown):
    Auf der Crown Range Road zwischen Wanaka nach Queenstown gibt es keine Tankstellen. Vorsicht: Viele Vermieter schließen diese Straße ohnehin aus!

  • Tongariro Nationalpark:
    Tanke auf dem Weg zum Tongariro Nationalpark am besten vorher, z. B. in Ohakune.

  • Catlins auf der SĂŒdinsel:
    Die dĂŒnn besiedelten Catlins haben insgesamt wenig Tankstellen, daher besser in den grĂ¶ĂŸeren Orten wie Balclutha oder Gore tanken.

5.4 Mautstraßen in Neuseeland

Neuseeland hat derzeit nur drei Mautstraßen („Toll Roads“, die alle auf der Nordinsel liegen:

  • Northern Gateway Toll Road (nördlich von Auckland, SH1)

  • Tauranga Eastern Link Toll Road (SH2)

  • Takitimu Drive Toll Road (bei Tauranga, SH29)

Die Maut ist nicht hoch, wird aber nicht automatisch an Schranken bezahlt. Je nach Vermieter wird sie entweder automatisch abgerechnet und spÀter in Rechnung gestellt oder muss von dir selbst online bezahlt werden.

Tipp: KlĂ€re bei der FahrzeugĂŒbernahme unbedingt, wie MautgebĂŒhren bei deinem Camper abgerechnet werden, um Zusatzkosten oder MahngebĂŒhren zu vermeiden.

5.5 FĂ€hre zwischen Nord- und SĂŒdinsel in Neuseeland mit dem Camper

Viele Neuseeland-Rundreisen fĂŒhren ĂŒber beide Inseln. Die FĂ€hrĂŒberfahrt zwischen Wellington und Picton ist dabei ein fester Bestandteil der Route.

FĂŒr Camper und Wohnmobile gilt:

  • PlĂ€tze fĂŒr Fahrzeuge sind begrenzt und in der Hauptsaison schnell ausgebucht.

  • FrĂŒh buchen spart Stress und gibt dir mehr FlexibilitĂ€t bei der Routenplanung.

Alle Details, Tipps zur Buchung und Unterschiede zwischen den Anbietern findest du in unserem separaten Beitrag zur FĂ€hre zwischen Nord- und SĂŒdinsel.

👉 Hier geht es zum Beitrag: FĂ€hre zwischen Wellington und Picton

5.6 Pannen, SchÀden & NotfÀlle mit dem Wohnmobil in Neuseeland

FĂŒr NotfĂ€lle gilt in Neuseeland landesweit die Notrufnummer 111 (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst).

Wir empfehlen dir zusÀtzlich folgendes bei der Abholung zu klÀren:

  • Viele Vermieter haben eine 24-Stunden-Pannenhotline. Notiere dir bei der Abholung die Nummer. Am besten auf unserer Checkliste (siehe weiter unten).

  • KlĂ€re, wie du bei technischen Problemen, Reifenpannen oder Glas-/SteinschĂ€den vorgehen sollst.

Logbuch fĂŒr Camper und Wohnmobil in Neuseeland

Camping-Logbuch zum Ausdrucken

Möchtest du deine Roadtrips fĂŒr immer festhalten und dich auch Jahre spĂ€ter noch daran erinnern?

Dann ist diese PDF-Vorlage perfekt fĂŒr dich – mit Platz fĂŒr Reiserouten, Camping-PlĂ€tze, Highlights und persönliche Gedanken. Ideal fĂŒr jede Rundreise!

06. Camper mieten in Neuseeland: Tipps und Erfahrungen

Gerade bei der Camper-Miete in Neuseeland haben wir gemerkt, wie schnell man sich in Details verlieren kann. Fahrzeugtypen, Versicherungen, Self-contained-Regeln, Routen – alles hĂ€ngt miteinander zusammen.

Uns ging es am Anfang so: Wir wollten nichts falsch machen und hatten bis dahin keine Erfahrung mit Camping-Reisen.

Wir haben uns anfangs ebenfalls durch große Buchungsportale geklickt. Preise vergleichen ging dort zwar schnell, aber konkrete Fragen zur Route, zu Camping-Regeln oder zur Fahrzeugwahl blieben unbeantwortet.

Durch Zufall stießen wir dann auf die Seite der CamperOase*. Die hilfreichen Informationen zu allen wichtigen Themen rund ums Camping in Neuseeland haben uns bei der Vorbereitung unserer Reise enorm weitergebracht.

Wir haben auf der Webseite unverbindlich ein paar Angebote angefragt, wurden persönlich beraten und konnten danach viel sicherer entscheiden.

6.1 Wohnmobil in Neuseeland mieten: Unsere Erfahrung mit CamperOase

Was uns bei CamperOase direkt ĂŒberzeugt hat, war die persönliche Beratung. Statt nur ein Fahrzeug „von der Stange“ zu buchen, haben wir unsere geplante Route, Reisezeit und WĂŒnsche gemeinsam durchgesprochen.

Die Mitarbeiter haben Neuseeland selbst bereist oder dort sogar gelebt und können daher beispielsweise schöne Alternativ-Routen* empfehlen, mit denen eine Campingreise auch kurzfristig noch oder mit einem kleineren Budget möglich ist.

Warum uns die Beratung bei CamperOase geholfen hat

FĂŒr uns waren bei der Camper-Miete vor allem zwei Dinge entscheidend: eine realistische EinschĂ€tzung unserer ReiseplĂ€ne und eine individuelle Beratung.

CamperOase arbeitet mit rund 25 verschiedenen Verleihern in Neuseeland zusammen (Stand: Februar 2026). Dadurch hatten wir eine deutlich grĂ¶ĂŸere Auswahl als auf klassischen Buchungsportalen.

Besonders hilfreich fanden wir, dass neben den großen bekannten Anbietern auch kleinere Vermieter berĂŒcksichtigt werden, die auf vielen Vergleichsportalen gar nicht auftauchen. Einige davon, wie zum Beispiel Vantastic oder Pacific Horizon, sind nicht an automatische Buchungssysteme angebunden und werden von CamperOase manuell angefragt. So bekamen wir Angebote, die wir selbst so nicht gefunden hĂ€tten – gerade auch dann, wenn bei anderen Portalen bereits „ausgebucht“ angezeigt wurde.

Auch preislich war das Anegbot super fair. In unserem Fall lag es sogar unter dem Direktpreis von anderen Buchungsportalen, da CamperOase einen Teil der Provision weitergibt, sofern keine Preisbindung besteht.

Was fĂŒr uns aber den grĂ¶ĂŸten Unterschied gemacht hat, war die persönliche Beratung und die Begleitung ĂŒber die eigentliche Buchung hinaus. Wir hatten im Laufe der Buchung zwei lĂ€ngere Telefonate, in denen wir unsere Route, Reisezeit und WĂŒnsche durchgesprochen haben. Auf dieser Basis konnten wir das fĂŒr uns passende Fahrzeug auswĂ€hlen und unsere Route realistisch planen.

Gerade bei einer lĂ€ngeren Reise am anderen Ende der Welt fanden wir es beruhigend zu wissen, dass CamperOase auch wĂ€hrend der Reise Ansprechpartner bleibt. Wenn unterwegs etwas schieflĂ€uft oder ein Fahrzeug getauscht werden muss, unterstĂŒtzen sie bei der Abstimmung mit dem Vermieter und helfen dabei, eine Lösung zu finden. Dieses „nicht allein gelassen werden“ war fĂŒr uns ein wichtiger Punkt – vor allem bei einer Camper-Reise, bei der Technik und ZeitplĂ€ne nicht immer perfekt zusammenpassen.

Ein toller Service und gute Konditionen – gepaart mit einer – kostenlosen Beratung* von Neuseeland-Enthusiasten, die sehr herzlich und kompetent ist.

Nachhaltig reisen mit CamperOase

Du willst mit dem Camper durch Neuseeland reisen – und das möglichst nachhaltig?
CamperOase* denkt Nachhaltigkeit ganzheitlich – ökologisch, sozial und wirtschaftlich:

  • 🌍 Zusammenarbeit mit Partnern, die Emissionen reduzieren

  • ♻ Transparente Kommunikation statt leerer Versprechen

  • 💡 Tipps zu CO₂-Kompensation & bewusstem Reisen

  • đŸ‘„ Ein Team aus echten Camperfans, das Nachhaltigkeit lebt

Unser Fazit: Mit CamperOase buchst du nicht nur den passenden Camper, sondern unterstĂŒtzt ein Unternehmen, das Schritt fĂŒr Schritt Nachhaltigkeit fördert.

6.2 Planung & Vorbereitung fĂŒr Camper-Reise durch Neuseeland

Bei der Camping-Reise durch Neuseeland geht es um mehr als nur um das richtige Fahrzeug.

Genauso wichtig sind Route, realistische Tagesetappen und ein paar bewusst eingeplante Puffertage. Auch die Frage, was man in Neuseeland besser vorab bucht, spielt eine große Rolle. Dazu gehören zum Beispiel CampingplĂ€tze, FĂ€hren oder beliebte AktivitĂ€ten. Vieles haben wir erst auf der Reise selbst gemerkt. Genau diese Erfahrungen haben wir in einem separaten Beitrag fĂŒr dich gesammelt.

👉 Hier geht es zum Beitrag: Neuseeland Reisetipps: Das solltest du vor deiner Reise wissen

07. Checkliste: Abholung und RĂŒckgabe fĂŒr Wohnmobil oder Camper in Neuseeland

Du hast dich fĂŒr ein Fahrzeug entschieden und es bereits gemietet?

Super, GlĂŒckwunsch!

Damit du deinen Neuseeland-Roadtrips unbeschwert starten kannst, solltest du dich noch kurz mit der Fahrzeug-Übergabe beschĂ€ftigen.

Wir wussten zwar ungefĂ€hr, worauf wir achten mĂŒssen, als wir unser Wohnmobil abholten. Doch das ein oder andere Detail hatten wir nicht auf dem Schirm, was uns spĂ€ter sicher geholfen hĂ€tte.

Zum Beispiel hatten wir vergessen zu fragen, wie wir mit Pannen oder BeschÀdigungen wÀhrend der Fahrt umgehen sollen. Letztendlich waren wir zweimal im Baumarkt, um uns selbst zu helfen. Auch die Einweisung war recht kurz und wir hÀtten uns nur zu gerne mit den ErklÀrvideos zu Hause vorbereitet. Allerdings wussten wir nicht, dass es welche gibt.

Damit dir dies nicht passiert und du bei der Übergabe alle wichtigen Fragen stellst und das Fahrzeug auf Herz und Reifen prĂŒfen kannst, habe ich etwas fĂŒr dich entwickelt, was ich selbst gerne gehabt hĂ€tte:

Eine zweiseitige Checkliste mit allen wichtigen Punkten und vielen Tipps fĂŒr die Übergabe.

Hast du noch Fragen zur Planung? Schau gerne in die FAQ oder schreib deine Frage in das Kommentarfeld.

08. FAQ: Camper oder Wohnmobil in Neuseeland mieten

In der Neuseeland-FAQ habe ich fĂŒr dich alle wichtigen Fragen rund ums Thema „Neuseeland mit Camper“ zusammengefasst. Schreibe gerne in die Kommentare, wenn du noch mehr wissen möchtest!

Wie finde ich den besten Preis fĂŒr Camper und Wohnmobile in Neuseeland?2025-01-06T19:08:39+01:00

Vergleiche die Preise ĂŒber Portale im Internet. Achte hierbei aber darauf, dass die Mietkonditionen (Stornierung, Versicherung, Zubehör etc.) stark abweichen können. FĂŒr eine klare Preistransparenz empfehle ich dir eine Vermittlungsagentur*, die dich individuell berĂ€t. Dies kostet dich nichts extra, aber du kannst dir Angebote auf dich zugeschnitten zusammenstellen lassen.

Gibt es in Neuseeland spezielle MautgebĂŒhren oder StraßengebĂŒhren?2025-01-06T19:03:44+01:00

In Neuseeland gibt es keine landesweite MautgebĂŒhr, aber es gibt wenige Strecken, fĂŒr die eine MautgebĂŒhr erhoben wird: Derzeit (Stand 2025) sind dies die Northern Gateway Toll Road nördlich von Auckland sowie in Tauranga die Tauranga Eastern Link Toll Road und die Takitimu Drive Toll Road. Hier findest du eine Karte mit den entsprechenden Straßen.

Wenn du dich einer Mautstraße nĂ€herst, ist dies ausgeschildert. Die GebĂŒhren hĂ€ngen von der GrĂ¶ĂŸe deines Fahrzeugs ab und können online bezahlt werden. Sprich aber am besten vorher mit deiner Verleihfirma, manchmal werden die GebĂŒhren direkt ĂŒber den Verleiher entrichtet und dir im Anschluss in Rechnung gestellt.

Kann ich mit dem Camper auf der FĂ€hre von der Nord- auf die SĂŒdinsel ĂŒbersetzen?2024-01-25T11:56:38+01:00

Ja, du kannst mit deinem Wohnmobil oder Camper mit der FĂ€hre zwischen von einer Insel auf die andere ĂŒbersetzen. Es gibt zwei große Anbieter: Interislander und Bluebridge.  In diesem Beitrag habe ich die Unterschiede beider FĂ€hren beschrieben.

Tipp 1:
Buche in der Hauptsaison (von Dezember bis Februar) die FĂ€hre unbedingt mindestens ein paar Wochen im Voraus. Gerade in dieser Zeit werden die PlĂ€tze fĂŒr Fahrzeuge knapp.

Tipp 2:
Bei der Buchung musst du die LĂ€nge deines Fahrzeugs angeben. Plane hier am besten einen Puffer von bis zu einem Meter ein, da Wohnmobile und Campervans manchmal mit einem Fahrrad-Aufsatz ausgestattet sind. Dies fĂŒhrt dazu, dass die offiziellen Maße des Fahrzeugs nicht stimmen, sondern dein Fahrzeug insgesamt etwas lĂ€nger ist.

CampingplÀtze Neuseeland: Welche gibt es?2024-01-08T18:45:15+01:00

In kaum einem anderen Land kannst du so gut campen wie in Neuseeland! Du findest ĂŒberall auf den beiden Inseln CampingplĂ€tze in unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe und Ausstattung:

  1. Freedom Camping: Der Traum vieler Camperfans: frei stehen und am besten bei Sonnenuntergang aufs Meer schauen. In Neuseeland möglich, allerdings nicht an jeder Ecke und nicht mit jedem Wohnmobil. Du brauchst ein Fahrzeug mit self-contained-Zertifikat und darfst nur in den Distrikten frei stehen, die das Freedom Camping erlauben. Gerade in Orten und StĂ€dten ist das freie Stehen verboten. Achte auf die Schilder am Ortseingang oder frage bei der nĂ€chsten iSite (Touristen-Info) nach. empfehlen wir, abseits der Touristenrouten nach kleinen, von Einheimischen bevorzugten CampingplĂ€tzen zu suchen. Diese sind nicht nur charmant, sondern oft auch kostengĂŒnstiger.
  2. DOC Campsites: Diese CampingplĂ€tze in Neuseeland werden vom staatlichen Department of Conservation verwaltet. Oft sind es idyllische NaturplĂ€tze, die manchmal mit Toiletten, Duschen und WasseranschlĂŒssen ausgestattet sind. Einige sind kostenlos, wĂ€hrend andere bis zu 20 NZD pro Person kosten können und vorreserviert werden mĂŒssen.
  3. Holiday Parks & private CampingplĂ€tze: Die teuersten und komfortabelsten CampingplĂ€tze: Meist ausgestattet mit Toiletten, warmen Duschen, KĂŒchen, Waschmaschinen und GrillplĂ€tzen. Die Kosten variieren je nach Ausstattung und liegen zwischen 10 und 40 NZD pro Person. In manchen Regionen, z. B. in der NĂ€he des Hot Water Beach auf der Coromandel Halbinsel gibt es keine anderen CampingplĂ€tze, sodass man auf die teureren PlĂ€tze angewiesen ist, wenn man dort ĂŒbernachten möchte.
Welcher Anbieter fĂŒr Fahrzeuge gibt es in Neuseeland?2023-12-22T18:41:36+01:00

In Neuseeland gibt es eine breite Auswahl an Fahrzeugvermietern, die sich in verschiedene Budget- und QualitÀtskategorien einteilen lassen.

Budget:

  • Lucky Rentals: Einer der gĂŒnstigsten Vermieter mit aussortierten Jucy-Fahrzeugen.
  • Spaceships: Spezialist fĂŒr MiniCamper von Budget- bis Mittelklasse.

Budget Plus:

  • Global Wheels: Eine aufstrebende kleine Firma mit begrenzter VerfĂŒgbarkeit.
  • Kiwi Campers: Ein neuseelĂ€ndisches Familienunternehmen mit mittelalten Wohnmobilen.

Mittelklasse:

  • Jucy Rentals: Das grĂ¶ĂŸte und stark wachsende Unternehmen im Backpacker-Segment.
  • Travellers Autobarn: Ein großes Unternehmen fĂŒr junge Backpacker und Familien mit recht frischen Fahrzeugen seit 2016 in Neuseeland.
  • Vantastic: Eine professionelle deutsche Firma mit einer kleinen Flotte von Luxus-Campern.

Premium:

  • Maui Motorhomes: Eine große Firma im Premium-Segment der THL-Group mit modernen Wohnmobilen.
  • Star RV: Ein Unternehmen der Mittelklasse in Verbindung mit Jucy, das Wohnmobile mit Dusche und WC anbietet.
  • Wendekreisen: Bietet gut gewartete, zuverlĂ€ssige Modelle, auch bei Ă€lteren Fahrzeugen, mit dem besten Preis-LeistungsverhĂ€ltnis in Neuseeland.

Die Klassifizierung reicht von Budgetoptionen mit einfachem Service bis hin zu Premiumangeboten mit hochwertigen Fahrzeugen und professionellem Kundenservice. Je nach Bedarf und Budget gibt es eine Vielzahl von Optionen fĂŒr Reisende in Neuseeland.

Auf dieser Seite von CamperOase* findest du noch ausfĂŒhrlichere und topaktuelle Informationen.

Freedom Camping in Neuseeland: Darf ich ĂŒberall (wild) campen?2023-12-01T15:57:10+01:00

FĂŒr das Campen bei einer Neuseeland-Rundreise gelten spezielle Regeln fĂŒr das Freedom Camping:

1. Nur Fahrzeuge, die als self-contained zertifiziert sind, dĂŒrfen außerhalb offizieller CampingplĂ€tze ĂŒbernachten. Self-contained bedeutet, dass das Fahrzeug ĂŒber eine Toilette verfĂŒgt.

2. Nicht ĂŒberall darf frei ĂŒbernachtet werden: Es gibt je nach Region sehr unterschiedliche Regelungen. Am sichersten bist du, wen du auf ausgewiesenen Freedom Camping-FlĂ€chen ĂŒbernachtest. Diese erkennst du an Hinweisschildern. Ansonsten empfiehlt sich ein Besuch in der nĂ€chsten iSite (das sind Touristen-Informationsstellen in jedem grĂ¶ĂŸeren Ort) oder im VisiorCentre. Achte unbedingt auf Verbotsschilder, die manchmal an OrtseingĂ€ngen stehen. Auch PrivatgrundstĂŒcke sind absolut tabu.

Brauche ich in Neuseeland einen internationalen FĂŒhrerschein?2023-12-01T15:54:11+01:00

FĂŒr die Anmietung eines Wohnmobils in Neuseeland benötigst du in der Regel deinen FĂŒhrerschein in Kombination mit dem internationalen FĂŒhrerschein, der als beglaubigte Übersetzung dient. Der internationale FĂŒhrerschein alleine reicht nicht aus, sondern ist immer zusammen mit deinem nationalen FĂŒhrerschein zu zeigen.

Wie lange betrÀgt die Flugzeit nach Neuseeland?2023-12-01T15:04:04+01:00

Die Flugzeit nach Neuseeland variiert vom Abflugort sowie der Anzahl und LĂ€nge der Zwischenstopps. GrundsĂ€tzlich wirst du immer mindestens einen Zwischenstopp haben, da es keine DirektflĂŒge aus Deutschland gibt. Aber auch Flugverbindungen mit 2-3 Zwischenstopps sind hĂ€ufig zu finden.

Aus Deutschland betrĂ€gt die schnellste Verbindung ca. 27 Stunden mit einem Zwischenstopp. Davon sind 22 Stunden reine Flugzeit. Es gibt jedoch auch Verbindungen mit bis zu 36 Stunden, da mehr Zwischenstopps und Aufenthaltszeiten an den jeweiligen Zwischen-FlughĂ€fen eingeplant sind. Die Reisedauer fĂŒr Neuseeland kann daher sehr unterschiedlich ausfallen.

Tipp 1: Schaue dir die möglichen Flugrouten ganz genau an. Es gibt z. B. Routen ĂŒber Katar, in denen die 22 Stunden Flugzeit auf zwei FlĂŒge zu jeweils 6 und 16 Stunden aufgeteilt sind. Wenn die Route ĂŒber Singapur als Zwischenlandung geht, ist der Flug gleichmĂ€ĂŸiger mit 10 und 12 Stunden aufgeteilt.

Ich persönlich favorisiere die gleichmĂ€ĂŸigere Aufteilung, da ich 16 Stunden am StĂŒck im Flugzeug sehr lange finde.

Tipp 2: Achte darauf, dass die LĂ€nge der Zwischenstopps nicht zu kurz ist. Ich wĂŒrde mindestens 3 Stunden ansetzen, da du ansonsten bei einer nicht unĂŒblichen VerspĂ€tung von 1 bis 2 Stunden Probleme haben wirst, den Anschlussflug zu erreichen.

Welche Art von Ausstattung ist in den Campern normalerweise enthalten und welche zusÀtzlichen Extras kann man buchen?2023-09-10T18:49:39+02:00

Die Ausstattung der Camper variiert je nach Typ und Verleihfirma. In der Regel sind die Camper jedoch mit SchlafplĂ€tzen, einer kleinen KĂŒche mit Herd und KĂŒhlschrank sowie Geschirr und Kochutensilien ausgestattet. ZusĂ€tzliche Extras wie Campingtische und -stĂŒhle, BettwĂ€sche, HandtĂŒcher, GPS oder WLAN können oft gegen Aufpreis gebucht werden. Achte auf Komplett-Pakete („All Inclusive“, „Premium“ etc.), die oft einen umfangreichen Versicherungsschutz und viele Ausstattungs-GegenstĂ€nde beinhalten. Manchmal ist die direkte Buchung eines solchen Pakets gĂŒnstiger als die einzelne Hinzubuchung. Lass dich am besten hierzu beraten, z. B. durch CamperOase*.

Wann ist die beste Reisezeit fĂŒr Neuseeland?2023-09-10T12:25:28+02:00

Dies lĂ€sst sich pauschal nicht so leicht beantworten. Die Hochsaison ist im Sommer zwischen Ende November und Ende Februar. Zu dieser Zeit machen in Neuseeland auch viele Einheimische sowie Australier Urlaub, da sie dann Sommerferien haben. Daher ist es in Neuseeland dann an vielen Orten voller und die Preise fĂŒr UnterkĂŒnfte und Fahrzeuge sind teurer.

Es lohnt sich daher, auch den FrĂŒhling (ab Oktober bis Dezember) und den Herbst (ab MĂ€rz bis April) in Betracht zu ziehen, da du in diesem Zeitraum viel sparen kannst. Aber Vorsicht: Je mehr es auf Richtung Winter geht, desto eher sind bestimmte Nationalparks, Wanderwege und Zufahrtsstraßen (z. B. zum Milford Sound) aus SicherheitsgrĂŒnden gesperrt.

Was sollte auf meiner Packliste fĂŒr Neuseeland stehen?2023-09-10T12:15:34+02:00

WĂ€hrend eines stĂŒrmischen Regenschauers im Sommer sagte ein NeuseelĂ€nder in Auckland zu uns:

„In New Zealand we have all 4 seasons. In one day.“

(„In Neuseeland haben wir alle 4 Jahreszeiten. An einem Tag.“)

Egal, wann du in Neuseeland ist: Das Zwiebelprinzip sollte bei deiner Packliste die oberste PrioritÀt sein. Ich habe bislang in keinem anderen Land so schnelle Wetterwechsel erlebt und rate daher, dich auf alle Wetterbedingungen einzustellen.

Zudem gilt: Weniger ist mehr! Gerade bei einer Rundreise hast du an vielen CampingplÀtzen oft die Möglichkeit, Kleidung zu waschen. Im Wohnmobil oder Camper ist wenig Platz, daher achte auf funktionale Kleidung, die sich gut kombinieren lÀsst und schnell trocknet.

Welche allgemeinen Verkehrsregeln gelten in Neuseeland?2023-08-03T19:00:06+02:00
  • In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Plane daher am Anfang nach der Übergabe des Fahrzeugs etwas mehr Zeit ein, um dich in Ruhe und bei Tageslicht daran zu gewöhnen.
  • Die Geschwindigkeitsbegrenzungen variieren je nach Straßentyp, wobei 100 km/h auf Autobahnen und 50 km/h in stĂ€dtischen Gebieten ĂŒblich sind. Mit großen Wohnmobilen ist die Geschwindigkeit auf 90 km/h begrenzt. Frage dies am besten bei der Übergabe des Fahrzeugs noch einmal konkret nach.
  • Die gesetzliche Alkoholgrenze fĂŒr Autofahrer liegt bei 0,05%.
  • Alle Insassen im Fahrzeug mĂŒssen angeschnallt sein und Kinder unter 7 Jahren benötigen zugelassene Kindersitze entsprechend ihrer GrĂ¶ĂŸe und ihrem Gewicht.
Wie kann ich in Neuseeland umweltfreundlich campen?2023-08-03T18:37:16+02:00

Neuseeland ist ein wunderschönes Land mit vielfÀltiger Natur. Wenn du dich fragst, was du zu ihrem Erhalt bei deiner Camping-Reise beitragen kannst, empfehle ich dir die offizielle Seite der neuseelÀndischen Tourismusbehörde.

Die vier wichtigsten Regeln fĂŒr verantwortungsbewusstes Campen:

  1. Oft gibt es auf freien CampingplĂ€tzen keine MĂŒlltonnen. Nimm in solchen FĂ€llen deinen Abfall mit und entsorge ihn an der nĂ€chsten MĂŒll-Station.
  2. Recycle deinen MĂŒll. Auf bewirtschafteten CampingplĂ€tzen in Neuseeland wird oft sehr kleinteilig getrennt und es ist hilfreich, direkt mehrere TĂŒten im Fahrzeug fĂŒr die Trennung zu verwenden.
  3. Nutze die Toilette im Fahrzeug oder die nÀchste öffentliche Toilette. Hiervon gibt es wirklich viele in Neuseeland (sogar an abgelegenen Stellen auf Wanderwegen).
  4. Entsorge dein Abwasser ausnahmslos in den dafĂŒr vorgesehenen Abwasserstationen. Diese findest du mit der App CamperMate oder durch Straßenschilder, die darauf hinweisen.
Wie ist der allgemeine Zustand der Camper und Wohnmobile in Neuseeland?2023-08-02T17:38:32+02:00

Der Zustand der Campervans und Wohnmobile in Neuseeland variiert stark je nach Anbieter und gewĂ€hlter Kategorie. Einige Anbieter wie z. B. Britz und Maui werben damit, dass ihre Fahrzeuge ein gewisses Alter nicht ĂŒberschreiten, was sich wiederum auf den Mietpreis auswirkt. Lasse dich am besten von Experten* hierzu beraten, da diese aus Erfahrung wissen, wie der Fahrzeug-Zustand je Anbieter ausfĂ€llt.

Welche AltersbeschrĂ€nkungen gelten fĂŒr die Miete von Campern oder Wohnmobilen in Neuseeland?2023-07-21T14:07:59+02:00

Das Mindestalter fĂŒr die Anmietung eines Campers in Neuseeland variiert je nach Verleihfirma, liegt jedoch in der Regel zwischen 21 und 25 Jahren. Manche Anbieter erlauben die Anmietung auch ab 18 Jahren, erheben jedoch möglicherweise eine zusĂ€tzliche GebĂŒhr fĂŒr junge Fahrer.

Worauf sollte ich bei der Abholung des Campers oder Wohnmobils achten?2023-07-21T14:07:39+02:00

Plane ausreichend Zeit fĂŒr die Abholung ein. ÜberprĂŒfe das Fahrzeug auf SchĂ€den und bitte die Verleihfirma, die MĂ€ngel schriftlich im Übergabeprotokoll festzuhalten. Mache Fotos von den SchĂ€den und vom aktuellen Kilometerstand. Teste alle Funktionen des Campers oder Wohnmobils, z.B. Elektrik, Gas oder Wasser. Lasse dir erklĂ€ren, wie man das Fahrzeug fĂ€hrt und bedient und wie das NavigationsgerĂ€t funktioniert. Wenn du unsicher bist, drehe eine Runde mit dem Wohnmobil um den Block und frage bei Unklarheiten noch einmal nach.

Worauf muss ich bei den Mietbedingungen fĂŒr eine Wohnmobil-Reise durch Neuseeland achten?2023-07-21T14:07:28+02:00

Achte bei den Mietbedingungen darauf, welche Versicherungen enthalten sind (z. B. Glas, Reifen, Dach und Unterboden), wie die Konditionen fĂŒr eine Stornierung oder Änderung deiner Reservierung aussehen, ob und wie hoch die Selbstbeteiligung ist und welche Inklusivleistungen enthalten sind (ZusĂ€tzlicher Fahrer, Campingtisch und -stĂŒhle, gefĂŒllte Gasflasche zu Beginn, enthaltene Kilometerpauschalen etc.).

Muss ich CampingplÀtze in Neuseeland vorbuchen?2023-07-21T14:07:22+02:00

Neuseeland hat ĂŒber 1000 CampingplĂ€tze auf der Nord- und SĂŒdinsel. Mit den Apps „CamperMate“ oder „Rankers“ kannst du auch mobil jederzeit den nĂ€chsten Campingplatz finden und ansteuern. In den meiste Regionen brauchst du keine Vorbuchung. In den „Hochburgen“ (Milford Sound, Queenstown, Hot Water Beach) oder in dĂŒnn besiedelten Regionen mit wenig PlĂ€tzen empfiehlt sich eine Vorbuchung, wenn du in der Hochsaison reist. In den meisten FĂ€llen kannst du die Buchung kurzfristig Ă€ndern, verlegen oder ohne Mehrkosten stornieren.

Wie sind die StraßenverhĂ€ltnisse in Neuseeland?2023-07-21T14:07:15+02:00

Die Straßen in Neuseeland sind sehr unterschiedlich. Neben vereinzelten sehr gut ausgebauten Highways, fĂŒhren beliebte Routen oft ĂŒber schmale und kurvige Straßen. Auch Schlaglöcher oder Schotter sind keine Seltenheit. Plane daher mindestens die doppelte Zeit fĂŒr Strecken ein, die dir Google Maps anzeigt und prĂŒfe vorher in den Mietbedingungen deiner Verleihfirma, ob bestimmte Straßen nicht befahren werden dĂŒrfen. Manchmal sind z. B. Schotterstraßen nru bis zu einer gewissen Kilometer-Anzahl erlaubt oder ganz ausgeschlossen (vor allem in den Catlins).

Wie lange im Voraus sollte ich Campervans oder Wohnmobile fĂŒr Neuseeland mieten?2023-07-21T14:07:00+02:00

Am besten so lange im Voraus wie möglich! Durch Corona haben die Vermieter fast die HĂ€lfte ihrer Fahrzeuge verkauft. Daher ist die Anzahl der Wohnmobile in Neuseeland begrenzt. Da die Nachfrage sehr hoch ist, gibt es in der Regel keine Last Minute-Angebote. Vergleiche am besten frĂŒhzeitig die Preise oder wende dich direkt an eine Vermittlungsagentur wie z. B. CampeOase*. Diese hat hĂ€ufig noch weitere Angebote auch von kleineren Verleihern in Neuseeland. Damit kannst du auch noch kurzfristig Campervans und Wohnmobile in Neuseeland mieten.

Und dein Neuseeland-Abenteuer im Camper oder Wohnmobil?

Planst du auch eine Rundreise durch Neuseeland? Oder hast du dieses wunderschöne Land schon bereist? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen zum Thema „Campervan mieten in Neuseeland“!

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