
Kuala Lumpur war unser Startpunkt in Malaysia.
In nur zwei Tagen haben wir unglaublich viele Facetten der Stadt erlebt: morgens zwischen kolonialen Gebäuden und alten Moscheen, mittags in bunten Tempeln und abends mit Blick auf die glitzernde Skyline vom KL Tower. Und dazwischen das echte Leben in den kleinen Gassen und auf den großen Straßen.
Gerade weil KL so vielfältig ist, lohnt es sich, ein bisschen Struktur in den Besuch zu bringen. In diesem Guide zeigen wir dir, wie wir unsere zwei Tage gestaltet haben, was uns am besten gefallen hat und welche Extras du einplanen kannst, wenn du mehr Zeit hast.
- 01. Vom Flughafen Kuala Lumpur in das Zentrum der Stadt
- 02. Wo in Kuala Lumpur übernachten? Tipps für Unterkünfte
- 03. Tag 1 in Kuala Lumpur: Merdeka Square, Chinatown, Tempel, KL-Tower
- 04. Tag 2 in Kuala Lumpur: KLCC Park, Batu Caves & Helipad Bar
- 05. Mehr Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur
- 06. Restaurants & Cafés in Kuala Lumpur: Unsere Tipps
- 07. Transport innerhalb von Kuala Lumpur
- 08. Fazit zu Kuala Lumpur: Top oder Flop?
- 09. Tipps für Kuala Lumpur
01. Vom Flughafen Kuala Lumpur in das Zentrum der Stadt
Die schnellste Verbindung vom internationalen Flughafen KUL ins Zentrum ist der KLIA Ekspres:
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Non-Stop nach KL Sentral in ca. 28 Minuten
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Preis: RM55 (ca. 11 €) pro Person
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Tickets: am Schalter, Automaten oder online*
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Komfort: viel Platz fürs Gepäck, klimatisiert und sehr zuverlässig
👉 Unser Tipp: Wenn du schnell und stressfrei in die Stadt willst, nimm den KLIA Ekspres*.
Alternative 1: Mit dem Bus fahren
Es gibt auch Airport-Busse, die dich direkt bis KL Sentral bringen.
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Preis: nur ca. RM12–15 (2–3 €) pro Person
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Dauer: je nach Verkehr 60–75 Minuten
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Tickets: einfach online mit 12go* buchen
Das ist die günstigste Option, allerdings kann die Fahrt im Berufsverkehr sehr zäh werden.
Alternative 2: Taxi oder Grab nehmen
Natürlich kannst du auch direkt ein Taxi oder Grab nehmen.
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Kosten: ca. RM70–100 (14–20 €) ins Zentrum
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Dauer: 45–60 Minuten, je nach Tageszeit und Verkehr
Praktisch, wenn ihr zu zweit oder dritt mit viel Gepäck unterwegs seid. Aber: Staus sind in Kuala Lumpur keine Seltenheit – plane entsprechend mehr Zeit ein.
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02. Wo in Kuala Lumpur übernachten? Tipps für Unterkünfte
Es gibt nicht die eine perfekte Lage in Kuala Lumpur, da die Stadt einfach riesig ist. Diese Viertel eignen sich jedoch besonders:
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KLCC & Bukit Bintang*: modern, zentral und perfekt für den ersten Besuch. Du bist nah am KLCC Park und den Petronas Towers, außerdem gibt es unzählige Shoppingmalls und Restaurants. Abends lohnt sich die Lake Symphony Fountain Show direkt vor den Towers. Über eine überdachte Fußgängerbrücke kommst du sogar bequem von KLCC nach Bukit Bintang.
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Chinatown*: die günstigere Variante mit bunten Märkten, Tempeln und Streetfood-Ständen. Hier findest du viele charmante Cafés in kleinen Seitengassen. Das Viertel ist lebendig, manchmal etwas wuselig, aber ideal, wenn du mittendrin im authentischen Stadtleben sein möchtest.
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Brickfields / Little India*: direkt am KL Sentral gelegen, also mit der besten Verkehrsanbindung. Praktisch, wenn du mit dem Zug zu den Batu Caves oder in andere Städte weiterfährst. Außerdem sehr quirlig, mit indischen Restaurants, bunten Geschäften und einem ganz eigenen Flair.

03. Tag 1 in Kuala Lumpur: Merdeka Square, Chinatown, Tempel, KL-Tower
Merdeka Square & Sultan Abdul Samad Building
Unser Tag begann am Merdeka Square – dem Platz, an dem Malaysias Unabhängigkeit ausgerufen wurde. Das Sultan Abdul Samad Building mit seiner Mogul-Architektur ist beeindruckend, auch wenn es bei unserem Besuch leider teilweise eingerüstet war.
Masjid Jamek Moschee
Nur wenige Minuten vom Merdeka Square entfernt liegt die Masjid Jamek, eine der ältesten Moscheen Kuala Lumpurs. Schon die Lage ist besonders – direkt am Zusammenfluss von zwei Flüssen. Besucher sind willkommen, solange keine Gebetszeiten sind. Am Eingang gibt es kostenlos Roben und Kopftücher, falls du nicht passend gekleidet bist.
Wir selbst hatten leider gleich mehrfach Pech: Jedes Mal, wenn wir vorbeischauten, war gerade Gebet, und die Moschee war geschlossen.

👉 Tipp: Die Moschee ist für Besucher in der Regel vormittags und nachmittags geöffnet – plane also gezielt und prüfe die Uhrzeiten vorher, damit du nicht wie wir vor verschlossenen Türen stehst.
Chinatown: Sin Sze Si Ya & Sri Mahamariamman
Nach der Moschee sind wir weiter nach Chinatown gelaufen. Dort haben wir zwei Tempel besucht, die nur wenige Minuten voneinander entfernt liegen:
- Sin Sze Si Ya – der älteste taoistische Tempel in KL, klein, voller Räucherstäbchen und roter Laternen.
- Sri Mahamariamman – ein hinduistischer Tempel mit buntem, detailreichem Eingangstor. Er liegt direkt am Rand von Chinatown und ist der wichtigste hinduistische Tempel in Kuala Lumpur.
Ganz in der Nähe befindet sich auch die Petaling Street, die bekannteste Marktstraße der Stadt. Sie gilt als eine der Top-Sehenswürdigkeiten in KL – uns hat sie allerdings nicht überzeugt.
Dort werden hauptsächlich günstige Souvenirs und Kopien verkauft, sodass der Besuch eher wie ein klassischer Ramschmarkt wirkte. Für einen kurzen Eindruck ist ein Spaziergang okay, aber wenn du authentisches Streetfood und kleine Cafés suchst, dann schau dich lieber in den Seitenstraßen um.
Thean Hou Temple

Am Nachmittag sind wir mit Grab zum Thean Hou Tempel gefahren. Die Tempelanlage liegt etwas oberhalb der Stadt auf einem Hügel und bietet dadurch einen schönen Blick auf die Skyline von Kuala Lumpur.
Der Tempel selbst ist beeindruckend weitläufig: Er erstreckt sich über mehrere Etagen – vom Untergeschoss mit einer großen Halle und kleinen Läden bis hoch zu den Terrassen mit Altären und Aussichtspunkten. Besonders ins Auge fallen die kunstvollen Dächer, die typisch geschwungenen Pagodenformen und die unzähligen roten Laternen, die über den Innenhof gespannt sind.
Wir haben uns Zeit genommen, über die verschiedenen Ebenen zu schlendern, immer wieder stehenzubleiben und die vielen Details anzuschauen. Hier kann man sich wirklich in eine andere Welt verlieren!
Für uns war der Thean Hou Tempel eines der Highlights in Kuala Lumpur – nicht nur wegen seiner Größe und Farbenpracht, sondern auch, weil man hier einen tollen Kontrast zwischen traditioneller Architektur und moderner Skyline bekommt.
KL Tower – Sonnenuntergang mit Rundumblick

Abends sind wir auf den KL Tower hochgefahren – und zwar auf das Sky Deck im Freien. Von oben hast du wirklich einen 360°-Blick über Kuala Lumpur, inklusive der Petronas Towers und des neuen Merdeka 118. Wir waren rechtzeitig zum Sonnenuntergang dort und konnten sehen, wie die Stadt erst im goldenen Abendlicht glänzte und kurz danach in ein Meer aus Lichtern überging.
Aus unserer Sicht ist das die beste Uhrzeit: der frühe Abend, wenn es noch hell ist, aber schon bald dämmert. So erlebst du beide Stimmungen – erst die Skyline im Tageslicht, dann den Sonnenuntergang und anschließend die funkelnde Stadt bei Nacht. Und weil man auf dem Sky Deck draußen steht, bleibt man gerne etwas länger und lässt den Blick schweifen.
Ein besonderes Extra ist die Sky Box: eine gläserne Plattform, die ein Stück über den Tower hinausragt. Wir haben es ausprobiert – ein witziges Gefühl, wenn man auf dem Glasboden steht (oder sitzt) und unter einem plötzlich nichts mehr ist. Der Zugang kostet ein bisschen extra, ist aber nicht übermäßig teuer. Muss man nicht unbedingt machen, aber es ist definitiv ein Spaß und ein kleines Highlight für die Erinnerung.
04. Tag 2 in Kuala Lumpur: KLCC Park, Batu Caves & Helipad Bar
KLCC Park & Petronas Towers
Am nächsten Morgen sind wir zum KLCC Park gegangen. Der Park liegt direkt zu Füßen der Petronas Towers und ist eine der schönsten Grünflächen mitten in Kuala Lumpur. Er wurde von einem brasilianischen Landschaftsarchitekten entworfen und ist nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische ein beliebter Treffpunkt.
Auf rund 20 Hektar findest du:
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eine Joggingstrecke (ca. 1,3 km) mit schattenspendenden Bäumen
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gepflegte Spazierwege und kleine Brücken
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mehrere Spielplätze für Kinder
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einen künstlichen See mit Wasserspielen, die den Blick auf die Towers noch eindrucksvoller machen
Besonders am Vormittag ist es hier angenehm ruhig, man kann durchatmen, sich hinsetzen und die Skyline aus einer entspannten Perspektive genießen.
Am Abend verwandelt sich der Platz vor den Towers dann in ein Highlight: die Lake Symphony Fountain Show. Mehrmals zwischen 20:00 und 22:10 Uhr tanzen Wasserfontänen in bis zu 40 Meter Höhe, begleitet von Musik und Licht. Der Eintritt ist kostenlos, du musst nur rechtzeitig einen guten Platz am Beckenrand sichern.
👉 Tipp: Wer Lust hat, kann den Besuch mit einem Abstecher ins Suria KLCC Shoppingcenter kombinieren, das direkt am Park liegt. Dort gibt es Food Courts, Restaurants und alles von High-End-Marken bis zu günstigen Shops – perfekt, wenn man tagsüber klimatisierte Abkühlung braucht. Wir sind zwar nicht so die Shoppingmäuse, waren aber dort kurz in der Drogeriekette Watsons, um Sonnencreme zu kaufen (hatten wir nämlich trotz Packliste tatsächlich vergessen!).
Batu Caves nahe Kuala Lumpur
Danach ging es für uns zu den Batu Caves, etwa 20–30 Minuten nördlich vom Zentrum entfernt. Sie gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur – und sind nicht nur ein Fotospot, sondern ein wichtiger hinduistischer Wallfahrtsort.
Am Eingang begrüßt dich die riesige goldene Statue des Gottes Murugan, stolze 42 Meter hoch. Dahinter führen die berühmten 272 bunten Treppenstufen hinauf zur Haupt-Höhle, die auch „Temple Cave“ genannt wird. Oben erwartet dich eine riesige Kalksteinhöhle mit mehreren Schreinen und einer besonderen Atmosphäre. Der Eintritt ist kostenlos. Für kleinere Nebengrotten wie die Ramayana Cave oder die Cave Villa wird eine kleine Gebühr erhoben.
Die Höhlen selbst sind uralt: Geologen schätzen, dass die Kalksteinformationen rund 400 Millionen Jahre alt sind. Dass hier Tempel in Höhlen eingebaut werden, ist in Malaysia recht typisch – auch in Ipoh findest du ähnliche Anlagen. Die Batu Caves sind jedoch die bekanntesten und ziehen jedes Jahr tausende Pilger an, vor allem während des Thaipusam-Festes.
👉 Anreise-Tipp: Wir sind mit Grab hingefahren. Die Preise schwanken stark – unsere Hinfahrt war deutlich günstiger als die Rückfahrt. Das hängt von Tageszeit und Nachfrage ab. Alternativ kannst du auch den Zug von KL Sentral direkt bis „Batu Caves“ nehmen – das ist die günstigste und stressfreiere Option, weil du so den Verkehr komplett umgehst.
👉 Öffnungszeiten: täglich von ca. 6:00 bis 21:00 Uhr.
👉 Beste Tageszeit: Am besten am frühen Morgen besuchen – dann ist es noch nicht so heiß, und die bunten Treppen leuchten besonders schön im Morgenlicht. Später am Tag wird es schnell voll und anstrengend in der Sonne.
👉 Dresscode: Achte darauf, dass Schultern und Knie bedeckt sind. Vor Ort kannst du dir zur Not auch Sarongs ausleihen.
👉 Affen-Alarm: Auf den Stufen und rund um die Tempel triffst du fast immer auf freche Makaken. Sie sehen niedlich aus, können aber sehr aufdringlich sein. Pass gut auf deine Tasche auf und halte keine Snacks oder Flaschen sichtbar in der Hand – die Affen schnappen blitzschnell zu.
Für uns war der Ausflug absolut lohnenswert – die Mischung aus Farben, Treppen, Tempeln, Affen und Kalksteinhöhlen war für uns ein echtes Erlebnis.
Botanischer Garten in Kuala Lumpur
Am Nachmittag haben wir den Perdana Botanical Garden besucht – eine große Parkanlage mitten in Kuala Lumpur, die sich perfekt für eine Pause vom Stadttrubel eignet. Der Garten ist Teil des Lake Gardens-Areals und wurde schon Ende des 19. Jahrhunderts angelegt. Heute ist er modern gestaltet, mit breiten Wegen, Wasserflächen und einer beeindruckenden Pflanzenvielfalt.
Wir haben uns vor allem den Orchideen-Garten angeschaut, der kostenlos zugänglich ist. Dort wachsen unzählige Orchideen in allen Farben, teilweise auf großen Rankgerüsten, teilweise in kleinen Beeten. Es lohnt sich, ein bisschen Zeit hier einzuplanen, weil man ständig neue Blüten entdeckt.
Eigentlich bietet das Gelände aber noch deutlich mehr:
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Rosengarten mit gepflegten Beeten
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Hibiskus-Garten (Hibiskus ist die Nationalblume Malaysias)
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Schmetterlingspark mit hunderten frei fliegenden Schmetterlingen (Eintritt extra)
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Vogelpark, einer der größten begehbaren Vogelparks der Welt (Eintritt extra, sehr beliebt)
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künstliche Seen und Wasserflächen, die den Park angenehm luftig wirken lassen
👉 Tipp: Plane am besten mindestens 2–3 Stunden ein, wenn du mehrere Bereiche anschauen möchtest. Der Park ist groß, und die einzelnen Gärten liegen nicht direkt nebeneinander – man läuft also ein Stück.
Für uns war der Besuch eine willkommene Abwechslung nach den Tempeln, Hochhäusern und Märkten. Es ist einfach schön, mitten in der Großstadt in so eine grüne Oase eintauchen zu können. Wir waren fast die einzigen Besucher dort und konnten so nach den ganzen Eindrücken ein wenig Ruhe tanken.
Helipad Bar – Rooftop-Drinks mit 360°-Blick
Ein echtes Erlebnis in Kuala Lumpur ist die Heli Lounge Bar, besser bekannt als Helipad Bar. Die Location ist außergewöhnlich: tagsüber wird das Dach als Hubschrauberlandeplatz genutzt, abends verwandelt es sich in eine Bar mit 360°-Rundumblick über die Stadt. Gerade zum Sonnenuntergang lohnt sich der Besuch, wenn die Skyline langsam in Lichter übergeht.
👉 Eintritt & Drinks: Der Eintritt kostete 100 RM pro Person (= 20 Euro), hierbei sind zwei Cocktails im Preis enthalten.
👉 Achtung beim Zugang: Beim Einlass wird oft versucht, Gästen zusätzlich eine teure Flasche Wein oder Champagner anzudrehen. Das ist nicht nötig – einfach höflich ablehnen und bei den inkludierten Cocktails bleiben. Damit sparst du dir unnötige Kosten.
Für uns war der Besuch ein toller Abschluss des Abends. Klar, die Cocktails sind teurer als in einer normalen Bar, aber der Ausblick von oben ist einmalig – mit Sicht auf die Petronas Towers, den KL Tower und den Merdeka 118.
05. Mehr Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur
06. Restaurants & Cafés in Kuala Lumpur: Unsere Tipps
Essen in Kuala Lumpur ist ein Erlebnis für sich – die Stadt ist ein Schmelztiegel aus malaysischen, chinesischen und indischen Einflüssen. Wir haben vor allem indische Küche ausprobiert.
Besonders begeistert hat uns das typisch malaysisch-indische Roti: dünne, frisch gebackene Fladen, die mit Currys oder Dips serviert werden. Am besten bestellt man gleich mehrere Varianten – z. B. Roti Canai (mit Curry), Roti Telur (mit Ei) oder süß gefüllte Varianten mit Banane oder Kondensmilch. Dazu passt perfekt ein Teh Tarik, der typische malaysische Milchtee.
Ein Highlight war für uns auch das Malai Thai, nur wenige Minuten vom Concorde Hotel entfernt. Das Restaurant bietet authentische thailändische Küche im Fine-Dining-Stil. Für uns war es die perfekte Abwechslung nach mehreren Tagen mit eher einfachem Essen unterwegs. Preislich liegt es natürlich deutlich über Streetfood, aber für ein besonderes Dinner lohnt sich der Besuch.
Kuala Lumpur ist aber vor allem bekannt für seine Streetfood-Szene. Am berühmtesten ist die Jalan Alor, eine lange Straße voller Stände und Restaurants, die abends zum Leben erwacht. Hier findest du alles von gegrillten Satay-Spießen bis zu frischen Meeresfrüchten.
Ebenfalls spannend: die vielen kleinen Stände in Chinatown, wo du dich durch Nudeln, Suppen und Snacks probieren kannst.
07. Transport innerhalb von Kuala Lumpur
Wir haben die Grab-App viel genutzt, aber unsere Erfahrung war gemischt:
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Oft war sehr viel Stau, sodass man selbst für kurze Strecken deutlich länger brauchte als gedacht.
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Fahrten wurden teilweise vom Fahrer schon vor Abholung abgebrochen.
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Die Wartezeiten waren immer wieder überraschend lang, besonders zu Stoßzeiten.
👉 Deshalb unser Tipp:
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Zu Fuß gehen, wann immer möglich. Viele Viertel wie Chinatown, Bukit Bintang oder auch KLCC lassen sich gut erlaufen, wenn man sich vorher eine Route überlegt.
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Für längere Distanzen oder wenn du zu den Batu Caves möchtest, sind die Zugverbindungen (MRT, LRT oder KTM) die bessere Wahl. Sie sind günstig, schnell und umgehen den chaotischen Stadtverkehr.
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Besonders praktisch ist, dass sich mehrere Linien am KL Sentral kreuzen – von hier kommst du fast überall hin.
So sparst du Zeit, Nerven und kommst trotzdem zuverlässig ans Ziel.
08. Fazit zu Kuala Lumpur: Top oder Flop?

Kuala Lumpur war für uns als Start genau richtig: so viele Erlebnisse und Eindrücke auf einmal – perfekt, um in Malaysia einzutauchen.
Unsere Highlights:
- Kulturelle Vielfalt auf so engem Raum
- Panorama-Blicke vom KL Tower und der Helipad Bar
- Grüne Oase im Botanischen Garten
- Vielfältige Küche
Genau diese Mischung fanden wir super faszinierend.
Weniger begeistert hat uns:
- Petaling Street (viel Ramsch)
- der Verkehr: Grab kann dauern oder ausfallen. Deshalb lieber Routen zu Fuß planen und Zug nutzen.
Wie viel Zeit einplanen?
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2 volle Tage reichen für die großen Klassiker (Merdeka Square, Masjid Jamek Moschee, Chinatown-Tempel, Thean Hou, KL Tower, KLCC Park, Batu Caves, Botanischer Garten).
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3 Tage sind ideal, wenn du zusätzlich Brickfields/Little India, ein Museum oder die Petronas Towers mitnehmen willst oder mehr Zeit im Botanischen Garten verbringen möchtest.
Jungle is calling
Von der Metropole in den ältesten Regenwald Malaysias: Unser nächster Stopp auf der Reise war der Taman Negara Nationalpark.
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