Vietnam-Rundreise: 3 Wochen von Nord nach Süd
3 Wochen. 4 Freundinnen. 8 Stationen und so viele Erlebnisse:
Eine Nacht auf dem Schiff in der Halong-Bucht. Fahrradtouren durch Reisfelder und an den Strand. Tuk Tuk-Abenteuer in quirligen Städten. Eine Kajaktour zwischen Kalksteinfelsen. Und eine Nachtzugfahrt, bei der wir kaum geschlafen haben und die uns damals wirklich Nerven gekostet hat.
Unsere Vietnam Rundreise führte uns von Hanoi im Norden bis ins Mekong-Delta im Süden. Dabei haben wir viele der bekannten Highlights erlebt: das quirlige Hanoi, die Halong-Bucht, die Kaiserstadt Hue, Hoi An, Ho-Chi-Minh-Stadt und das grüne Mekong-Delta.
Vietnam war für uns laut, bunt, manchmal chaotisch und voller Momente, die hängen geblieben sind. Genau deshalb ist diese Reise bis heute eine, über die wir immer wieder sprechen.
In diesem Beitrag zeige ich dir unsere Route für 3 Wochen Vietnam von Nord nach Süd, welche Stationen sich besonders gelohnt haben und was ich mit etwas Abstand heute anders planen würde.
Unsere Vietnam-Rundreise in 3 Wochen im Überblick
Unsere Route führte uns in 3 Wochen einmal durch Vietnam, von der Hauptstadt Hanoi im Norden bis ins Mekong-Delta im Süden:
| Wo? | Was? |
|---|---|
| Hanoi | Ankommen im Rollerchaos, Altstadt, Garküchen, vietnamesischer Kaffee und Wasserpuppentheater |
| Halong-Bucht | Übernachtung auf dem Schiff, Karstfelsen und Kajaktour bei Sonnenuntergang |
| Nachtzug nach Hue | eine lange Nacht auf Schienen von Nord nach Zentralvietnam |
| Hue | Kaiserstadt, Zitadelle und Drachenbootfahrt auf dem Parfümfluss |
| Hoi An | Laternen, Altstadt, Cafés, Märkte, Maßkleidung, Fahrradtour und Strandtag |
| Quy Nhon | Strand und Entspannung |
| Nha Trang | Besichtigung Po Nagar (historischer Tempelkomplex mit Cham-Türmen) |
| Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) |
Märkte, Rooftops, Großstadtgefühl und Genuss |
| Mekong-Delta | Bootstour, schwimmende Märkte, Fahrradtour und grüne Flusslandschaft |
Diese 3-Wochen-Reise durch Vietnam war sehr abwechslungsreich. Wir haben Großstadt, Kultur, Natur, Küste, Tempel, Märkte, Bootstouren und Flusslandschaften miteinander kombiniert.
Rückblickend würde ich die Route sehr ähnlich planen – mit diesen Ausnahmen:
- in Hoi An würde ich einen Tag mehr verbringen. Die Stadt ist zwar recht touristisch, aber dennoch mit Cafés und Altstadt charmant und du kannst hier wunderbar ein paar Strandtage einbauen
- im Mekong-Delta würde ich ebenfalls mehr Zeit einplanen
- die Halong-Bucht würde ich wahrscheinlich durch Cat Ba oder Lan Ha Bay ersetzen, weil es dort ruhiger ist
- Nha Trang würde ich durch Ninh Binh ersetzen
Reiseroute Vietnam 3 Wochen: So würde ich die Tage heute aufteilen
Für eine Vietnam Rundreise von Nord nach Süd sind 3 Wochen ein guter Zeitraum, aber die Route ist sportlich. Vietnam zieht sich über mehr als 1.600 Kilometer von Norden nach Süden. Wenn du Hanoi, Zentralvietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt und das Mekong-Delta miteinander verbindest, sitzt du zwischendurch einige Stunden im Auto, Bus oder im Zug.
Die Reiseroute für 3 Wochen in Vietnam würde ich ungefähr so planen:
| Wo? | Wie lange? |
|---|---|
| Hanoi | 3 Nächte |
| Ninh Binh | 2 Nächte |
| Halong-Bucht oder Cat Ba mit Lan Ha Bay |
2 Nächte |
| Hue | 2 Nächte |
| Hoi An | 3-4 Nächte |
| Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) |
3-4 Nächte |
| Mekong Delta | 3 Nächte |
| Transfer nach Saigon für Rückflug |
1 Nacht |
Vietnam Reiseroute: 3 Wochen – unsere Orte von Nord nach Süd
Damit du unsere Route von Nord nach Süd besser einordnen kannst, nehme ich dich jetzt mit durch die einzelnen Orte unserer Vietnam Rundreise. Ich zeige dir, was wir dort erlebt haben, welche Aktivitäten ich besonders empfehlen würde und worauf ich bei Unterkunft und Lage achten würde.
01. Hanoi
Unsere Vietnam-Rundreise startete in Hanoi.
Hanoi war für uns der direkte Sprung ins vietnamesische Großstadtleben. Roller überall, kleine Garküchen am Straßenrand, enge Gassen, niedrige Plastikhocker, viel Lärm und mittendrin wir.
Am Anfang fühlte sich schon das Überqueren der Straße wie eine kleine Mutprobe an. Irgendwann verstanden wir das Prinzip: ruhig losgehen, gleichmäßig weiterlaufen und nicht hektisch werden. Die Roller fahren dann um dich herum.
Unser erster vietnamesischer Kaffee mit Kondensmilch und Eis war eher speziell, aber nach dem langen Flug ein guter Wachmacher. Die erste Garküche war dagegen sofort ein Volltreffer.
In Hanoi waren wir außerdem im Wasserpuppentheater. Diese traditionelle Kunstform gibt einen ganz besonderen Einblick in vietnamesische Kultur. Wenn du zum ersten Mal in Vietnam bist, würde ich dafür einen Abend einplanen.
Was du in Hanoi sehen kannst
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Hanoi sind der Hoan-Kiem-See mit dem Ngoc-Son-Tempel, der Literaturtempel, der Ho-Chi-Minh-Komplex mit dem Mausoleum, der Ba-Dinh-Platz und das Ho-Chi-Minh-Museum sowie die Altstadt mit ihren historischen Charme und lebhaften Straßen.
Tipp Nr. 1:
Wir haben uns super gerne am Hoan-Kiem-See aufgehalten. Im Zentrum der Altstadt gelegen befindet sich mitten auf dem See auf einer kleinen Insel der Ngoc-Son-Tempel, auch als Tempel der Jadeberginsel bekannt. Dieser Tempel ist über die Huc-Brücke erreichbar und beherbergt verschiedene Schreine und Altäre. Zudem ist der See ist Parkanlagen umgeben, in denen man schön flanieren kann.
Tipp Nr. 2:
Eine Fahrt im Cyclo kostet nicht viel und ist eine tolle Möglichkeit, Hanoi in kurzer Zeit zu erleben. Cyclos sind eine Art von Dreiradtaxi, bei dem der Fahrer das Fahrrad mit einem Sitz für Passagiere vor sich steuert.
Hotel-Tipp für Hanoi
Für den Start deiner Vietnam-Reise würde ich eine Unterkunft in der Altstadt oder nahe am Hoan Kiem See wählen.
Dort bist du schnell bei vielen Garküchen, Cafés, kleinen Läden und Sehenswürdigkeiten. Achte bei der Buchung aber auf Bewertungen zur Lautstärke, denn Hanoi kann in dieser Gegend ziemlich trubelig sein.
Diese Hotels
Preis-Leistungs-Tipp: Fiscus Suites*
⭐ 9,1 bei Booking.com (Lage sogar 9,3)
💶 ab 27 € pro Nacht
📍 Lage: Hoan Kiem, Hanoi
🍽️ Studio oder Apartment mit Küche
In den Ficus Suites wohnst du in Hoan Kiem in einem Studio oder Apartment mit eigener Küche. Das ist besonders gut, wenn du in Hanoi etwas mehr Platz möchtest und nach den ersten Reisetagen nicht nur ein kleines Hotelzimmer haben willst.
Die Unterkunft liegt zentral*, aber etwas ruhiger in einer Seitenstraße. Altstadt, Hoan-Kiem-See und viele Cafés erreichst du gut zu Fuß.
02. Halong-Bucht oder Lan Ha Bay
Nach 2 Tagen Hanoi erwartete uns das Kontrastprogramm:
Die atemberaubende Halong-Bucht.
Wenn du schon einmal Bilder aus Vietnam gesehen hast, dann ganz sicher auch von dieser wunderschönen Meereslandschaft.
Was uns erwartete:
Eine Nacht auf einer Dschunke, die uns mitten durch die Buchten fahren würde und auf der wir den Sonnenuntergang zwischen den Felsen beobachten konnten. Dies war – einstimmig – das landschaftliche Highlight dieser Reise.
Halong-Bucht-Kreuzfahrt
Mit über 1.600 Inseln und Inselchen bietet die Halong-Bucht eine spektakuläre Kulisse für Bootsfahrten. Im Meer aufsteigende Kalksteinfelsen, versteckte Höhlen und smaragdgrünen Gewässer sorgen für eine einzigartige Atmosphäre.
Tipp Nr. 1:
Starte am frühen Morgen, damit die Bucht noch nicht so voll ist mit anderen Booten. So hast du den besten Blick auf die Felsen. Vermeide die kleinen „Strände“, die es an manchen Inseln gibt: sie sind komplett überlaufen.
Tipp Nr. 2:
Schau dir die „Höhle der Überraschungen“ an. Diese Höhle beeindruckt durch ihre enorme Größe von über 10.000 Quadratmetern, prächtige Stalaktiten- und Stalagmitenformationen sowie eine Aussichts-Plattform mit einem atemberaubenden Panoramablick auf die malerische Bucht. Mit kunstvoller Beleuchtung schafft die Höhle eine magische Atmosphäre, an der wir uns gar nicht satt sehen konnten.
Tipp Nr. 3:
Plane eine Kajaktour um die Kalksteinfelsen. Es gibt in der Halong-Bucht diverse Kajak-Anbieter. Wir wurden mit unserer Dschunke direkt zu einem Kajak-Verleih mitten auf dem Wasser gebracht und konnten inmitten dieser wunderschönen Landschaft eine Kajak-Tour um die Felsen machen, während die Sonne langsam unterging. Diese Atmosphäre von Einsamkeit und Friedlichkeit in dieser Szenerie werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen.
Lohnt sich die Halong-Bucht noch?
Die Halong-Bucht ist sehr bekannt und an vielen Stellen voll. Gerade kleine Strände oder beliebte Stopps können schnell überlaufen wirken. Die Landschaft bleibt trotzdem wunderschön.
Wenn du die klassische Halong-Bucht erleben möchtest, würde ich eine Tour mit Übernachtung auf dem Schiff wählen. Dann hast du abends und morgens eher die Chance auf ruhigere Momente als bei einem reinen Tagesausflug und das Licht zwischen den Karstfelsen ist wunderschön.
Cat Ba und Lan Ha Bay als Alternative
Eine sehr gute Alternative zur Halong Bucht ist die Lan Ha Bay.
Ausgangspunkt wäre dann die Insel Cat Ba. Die Landschaft ähnelt der Halong-Bucht und viele Touren verbinden hier Bootsfahrt, Kajak und kleine Buchten.
Tipps für die Halong-Bucht oder die Lan Ha Bay
Buche eine Tour mit Übernachtung, um die Stimmung der Landschaft in unterschiedlichem Licht zu sehen. Achte darauf, dass die Gruppe nicht zu groß ist, damit du ein entspanntes Erlebnis hast.
Wir fanden die Kajaktour besonders schön und können sie nur empfehlen – man fühlt sich wie in einer anderen Welt!
03. Vietnam-Zug: Von Hanoi nach Hue
Nach den zwei traumhaften Tagen in der Halong-Bucht ging es für uns im Zug weiter:
Wir kehrten nach Hanoi zurück und stiegen in den Nacht-Zug nach Hue.
Mit dem Zug durch Vietnam: Nacht-Zug nach Hue
Der sogenannte Wiedervereinigungsexpress verbindet Hanoi im Norden mit Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden. Für eine Vietnam-Reise ist der Zug praktisch, weil du eine lange Strecke zurücklegst und eine Hotelnacht sparst.
Unsere Fahrt war allerdings alles andere als erholsam.
Wir hatten zu viert ein kleines Schlafabteil mit schmalen Betten. Ich bin mit meinen 1,79 m recht groß und musste meine Beine anwinkeln, um überhaupt liegen zu können. Geschlafen haben wir kaum.
Dazu kamen drei Dinge, die uns bis heute im Gedächtnis geblieben sind: ein enorm starkes Ruckeln, eine eiskalte Klimaanlage und Kakerlaken im Abteil.
Würden wir wieder mit dem Zug fahren? Vermutlich nicht. Möchten wir dieses Erlebnis in unserem Vietnam-Urlaub missen? Auf keinen Fall!
04. Kaiserstadt Hue
Nach der Nacht im Zug kamen wir in Hue an. Nach dieser Fahrt fühlte sich schon eine Dusche im Hotel wie Luxus an.
Hue war früher die Hauptstadt des Nguyen-Herrscherhauses. Und das merkst du der Stadt an vielen Ecken an.
Was du in Hue sehen kannst
Das wichtigste Highlight ist die Kaiserstadt mit der Zitadelle. Das Gelände ist groß und besteht aus zahllreichen Toren, Tempeln, Palästen, Gartenanlagen und Teichen.
Schön fanden wir in Hue auch unsere Drachenbootfahrt auf dem Parfümfluss. Wir fuhren mit dem Boot zur Thien-Mu-Pagode und sahen unterwegs viel vom Leben am Fluss.
Tipp Nr. 1:
Plane ausreichend Zeit für die Zitadelle ein. Das Gelände ist sehr weitläufig und vielfältig. Einige Stunden braucht man auf jeden Fall, um die ganzen Tempel, Schreine, Gartenanlage und Teiche zu besichtigen.
Tipp Nr. 2:
Fahre in einem Drachenboot auf dem Parfümfluss zur Thien-Mu-Pagode. Die Fahrt ist ein Erlebnis: Du siehst viel von der Landschaft und zahlreiche Einheimische auf ihren Booten.
Hoteltipp für Hue
In Hue ist eine möglichst zentrale Lage in der Nähe der Zitadelle und am Fluss ideal. So erreichst du fußläufig schön gelegene Cafés und Restaurants und brauchst nicht lange zu den Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten.
05. Hoi An
Nach Hue ging es weiter nach Hoi An.
Auf dem Weg dorthin machten wir einen Stopp an einem Strand bei Da Nang. In Hoi An selbst blieben wir 2 Nächte, und schon nach kurzer Zeit war klar: Das war unsere Lieblingsstadt dieser Vietnam-Rundreise.
Hoi An hat eine besondere Atmosphäre. Gelbe Häuser, bunte Laternen, kleine Cafés, Märkte, Tempel und enge Gassen prägen die Altstadt.
Wir sind durch die Gassen gelaufen, haben Cafés ausprobiert, Märkte besucht und uns Kleidung maßschneidern lassen. Einen Tag sind wir mit dem Fahrrad an den Strand gefahren. Genau diese Mischung aus Altstadt, Genuss, Handwerk und Meer mochten wir besonders.
Nach den vielen Erlebnissen war dies eine entspannende Auszeit.

Was du in Hoi An erleben kannst
Hoi An ist berühmt für ihre charmante Altstadt, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet ist. Auch uns begeisterte die gut erhaltene traditionelle Architektur aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. Die engen Gassen sind von farbenfrohen Laternen gesäumt, was der Stadt ein romantisches Flair verleiht.
Ob bei Tag oder in der Nacht: Die farbenfrohen Laternen begleiten einen durch die Altstadt und sorgen für eine magische Atmosphäre.
Die Stadt ist aber auch kulturell sehr interessant. In ihr spiegelt sich eine Mischung aus vietnamesischer, chinesischer, japanischer und europäischer Kultur wider, was sich in den Tempeln, Versammlungshäusern und historischen Gebäuden zeigt.
Damit nicht genug: Die Stadt ist auch berühmt für ihre Handwerkskunst, insbesondere maßgeschneiderte Kleidung und Schuhe. Die Märkte bieten eine Vielzahl von lokalen Produkten, Kunsthandwerk und Souvenirs. Wir sind wirklich stundenlang über die Märkte und durch die Gassen gestreift, haben einiges mitgenommen und uns sogar Maßkleider anfertigen lassen. Wirklich cool.
Tipp Nr. 1:
Plane in deinem Vietnam-Urlaub genug Zeit für Hoi An ein. Es ist so viel zu entdecken und neben den kulturellen Gebäuden gibt es so viele kleine charmante Cafés, in denen man die Szenerie in den Gassen beobachten kann. Wie gerne würde ich noch einmal eine frische Kokosnuss schlürfen und dabei einfach auf das bunte Treiben in Hoi An schauen …
Tipp Nr. 2:
In der Nähe von Hoi An liegt der An Bang Beach, ein ruhiger Küstenabschnitt, der eine entspannte Alternative zum geschäftigen Treiben der Altstadt bietet. Traumhafter weißer Sand!
Tipp Nr. 3:
Eine der besten Möglichkeiten, Hoi An zu erkunden, ist mit dem Fahrrad. Die umliegenden Reisfelder und Dörfer bieten eine idyllische Landschaft für Fahrradtouren. Auch wir hatten uns Fahrräder von unserer Unterkunft geliehen und sind damit zum Strand gefahren.
Tipp Nr. 4:
Einmal monatlich findet an Vollmond das Laternenfestival in der Gegend zwischen der Cau An Hoi Brücke (Brücke der Lichter) und der Japanischen Überdeckten Brücke. Auf dem Thu Bon River lassen die Einheimischen Laternen losschwimmen, die die ganze Gegend erleuchten.
Hoteltipp für Hoi An
Hoi An ist nicht sehr groß, daher ist eine Unterunft direkt nahe der Altstadt ideal. So kannst du alles fußläufig erreichen.
06. Quy Nhon & Nha Trang
In Quy Nhon waren wir nur für eine Nacht und haben nicht viel gesehen.
Schade! Denn die Küstenstadt zeichnet sich durch ihre malerischen Strände und Buchten aus, darunter die Ky Co Bay und die Trung Luong Bay.
Quy Nhon bietet auch kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die Cham-Türme von Banh It und den Tempel Thap Doi. Mit ihrem entspannten Charme und ihrer natürlichen Schönheit ist die Stadt auf jeden Fall einen Besuch wert.
Dafür haben wir Po Nagar nahe Nha Trang besucht.
Dies ist ein historischer Tempelkomplex mit Cham-Türmen, erbaut von der alten Cham-Zivilisation im 7. bis 12. Jahrhundert. Gewidmet der Göttin Po Nagar, spiegeln die eleganten Türme kunstvolle Schnitzereien und religiöse Inschriften wider, und bieten Einblicke in die Cham-Kultur.
07. Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon)
Unsere nächste Station war für 3 Tage Ho-Chi-Minh-Stadt, früher als Saigon bekannt.
Die Stadt hat uns überrascht:
Wolkenkratzer, Rooftop-Bars, breite Straßen, Märkte, Tempel, koloniale Gebäude und Garküchen liegen hier nah beieinander.
Was du in Ho-Chi-Minh-Stadt erleben kannst
Trotz der Modernität hat sich die Stadt ihre historischen Wurzeln bewahrt. Historische Stätten wie die Notre-Dame-Basilika, das Hauptpostamt und der Unabhängigkeitspalast zeigen, wie wechselhaft die Geschichte Vietnams war. Die Stadt ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Einflüsse. Chinesische Tempel, buddhistische Pagoden und katholische Kirchen prägen das kulturelle Erbe.
Tipp Nr. 1:
Schau dir die Stadt von einer Rooftop-Bar an. Es gibt zahlreiche hoch gelegene Rooftop-Bars mit entspannter Atmosphäre. Sowohl tagsüber als auch abends ein Highlight. Wir waren mehrere Male in der The View Rooftop Bar im Stadtzentrum. Auch empfehlenswert ist die Banana Mama Rooftop Bar & Kitchen Saigon. Wenn du ins Nachtleben eintauchen willst, ist die Bui Vien Street die richtige Adresse!
Tipp Nr. 2:
Die kulinarische Szene ist vielfältig und lecker. Von Garküchen bis hin zu gehobenen Restaurants bietet die Stadt eine breite Palette von Gerichten der vietnamesischen Küche. Probiere dich unbedingt durch – so vielfältig wird es in ganz Vietnam nicht mehr.
Tipp Nr. 3:
Besuche den Ben-Thanh-Markt. Hier kannst du lokale Produkte, Kunsthandwerk und köstliche vietnamesische Straßenspeisen entdecken. Wir haben hier ein paar schöne Souvenirs ergattert, die uns auch heute noch an unseren Vietnam-Urlaub erinnern, wie z. B. handgefertigte Kokosnuss-Schalen mit Mosaik-Steinchen.
Hoteltipp für Ho-Chi-Minh-Stadt
Wenn du viele Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Rooftop-Bars gut erreichen möchtest, dann ist eine Unterkunft in District 1 genau das Richtige.
08. Mekong-Delta
Unsere letzte Station war das Mekong-Delta.
Diese faszinierende Region im Südwesten Vietnams wird vom Mekong-Fluss und seinen zahlreichen Nebenflüssen durchzogen.

Was du im Mekong-Delta erleben kannst
Das Delta ist von einem dichten Netzwerk von Wasserstraßen durchzogen, darunter Flüsse, Kanäle und Bäche. Die fruchtbaren Ebenen und die üppige Vegetation machen die Landschaft besonders malerisch.
Dies konnten wir bei einer Bootstour über die Flüsse und Kanäle hautnah selbst erleben. Das Wasser war zwar eher bräunlich, die Natur aber umso grüner. Zudem konnten wir zahlreiche traditionelle Dörfer sehen. Denn die Lebensweise der Einwohner ist in dieser Region eng mit dem Fluss verbunden. Die meisten leben von der Fischerei, Landwirtschaft und Handwerkskunst.
Tipp Nr. 1:
Besuche einen der „schwimmenden Märkte“. Hier bieten Händler ihre Waren auf Booten an, z. B. frisches Obst, Gemüse, Fisch und Handwerksprodukte. Ein Spektakel in deinem Vietnam-Urlaub!
Tipp Nr. 2:
Mach eine Fahrrad-Tour! Klingt erstmal komisch bei so viel Wasser, aber die ebene Region eignet sich auch hervorragend zum Radfahren. Wir sind entlang der Flüsse an Reisfeldern und Obstplantagen entlang geradelt. Ein schönes Erlebnis!
Tipp Nr. 3:
Für alle Kulturfans: Die Vinh Trang Pagode ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Mir hat an der buddhistischen Pagode in der Stadt My Tho im Mekong-Delta am besten die liegende Buddha-Statue gefallen.
Beste Reisezeit für 3 Wochen Rundreise durch Vietnam
Für eine Vietnam Rundreise von Nord nach Süd bieten sich vor allem die Monate März, April oder November an.
In diesen Monaten hast du gute Chancen, mehrere Regionen gut miteinander zu verbinden: Hanoi, Ninh Binh und die Halong-Bucht im Norden, Hue und Hoi An in Zentralvietnam sowie Ho-Chi-Minh-Stadt und das Mekong-Delta im Süden.
März und April passen besonders gut, wenn du ein möglichst ausgeglichenes Wetter für das ganze Land suchst. Im Norden ist es dann oft milder als im Winter, Zentralvietnam ist gut bereisbar und im Süden ist es warm.
November kann ebenfalls gut passen. Der Norden ist dann oft klarer und nicht mehr so heiß, im Süden beginnt die trockenere Zeit. In Zentralvietnam rund um Hue und Hoi An könnte es etwas regnerischer sein.
Dezember bis Februar kann auch noch gut passen: Im Süden ist es dann oft warm und trocken. Im Norden kann es aber kühl werden, besonders morgens, abends, auf dem Wasser in der Halong-Bucht oder in höher gelegenen Regionen.
Mai bis Oktober würde ich für diese komplette Route eher meiden. Es kann heiß, schwül und regnerischer werden. Wenn du in dieser Zeit reist, solltest du etwas flexibler planen, damit du kurzfristig auf das Wetter reagieren kannst.
FAQ: Alle Fragen zu deiner Vietnam-Rundreise für 3 Wochen
In der Vietnam-FAQ habe ich für dich alle wichtigen Fragen rund um Thema „Vietnam-Rundreise: 3 Wochen“ zusammengefasst. Schreibe gerne in die Kommentare, wenn du noch mehr wissen möchtest!
- Alle
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- Klima in Vietnam
- Reisevorbereitung Vietnam
- Sicherheit in Vietnam
- Vietnam Reise-Tipps
Du hast unterschiedliche Möglichkeiten, dich in Vietnam fortzubewegen:
- Inlandsflüge:
- Inlandsflüge sind eine effiziente Option, insbesondere wenn du lange Strecken zurücklegen musst. Vietnam verfügt über gut ausgebaute Flughäfen, und Flugreisen ermöglichen es dir, schnell von einer Region des Landes zur anderen zu gelangen. Beliebte Strecken sind beispielsweise Hanoi nach Da Nang oder Ho-Chi-Minh-Stadt nach Hue.
- Züge:
- Die Zugreise in Vietnam bietet nicht nur einen praktischen Transport, sondern auch eine malerische Erfahrung. Die Strecke zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt ist besonders beeindruckend, da sie durch wunderschöne Landschaften führt. Die Züge bieten verschiedene Klassen, von einfachen Sitzen bis zu komfortablen Schlafabteilen.
- Busse:
- Busse sind eine kostengünstige Möglichkeit, viele Städte und Orte in Vietnam zu verbinden. Die Busse bieten verschiedene Klassen, von einfachen Reisebussen bis zu komfortableren Überlandbussen mit Klimaanlage. Diese sind besonders beliebt für kürzere Strecken und bieten die Möglichkeit, das lokale Leben entlang der Straßen zu beobachten.
- Taxis:
- Taxis sind in städtischen Gebieten weit verbreitet und bieten eine bequeme Möglichkeit, sich innerhalb von Städten fortzubewegen. Achte darauf, dass der Fahrer das Taxameter verwendet, um faire Preise zu gewährleisten. In einigen Fällen, insbesondere bei längeren Fahrten oder Fahrten außerhalb von städtischen Gebieten, ist es ratsam, einen Festpreis im Voraus zu vereinbaren.
- Cyclos:
- Cyclos sind dreirädrige Fahrradrikschas, die von einem Fahrer betrieben werden. Der Passagier sitzt in einem Sitz vorne am Fahrrad, während der Fahrer hinten tritt. Cyclos sind eine gemütliche und entspannte Art, sich in städtischen Gebieten fortzubewegen, besonders für kurze Distanzen. Diese traditionellen Transportmittel sind in einigen Städten, vor allem in touristischen Gegenden, noch immer im Einsatz.
- Xe Om (Motorradtaxis):
- Xe Om sind Motorradtaxis, bei denen ein Fahrer dich auf seinem Motorrad zu deinem Ziel bringt. Diese sind eine schnelle und flexible Möglichkeit, sich durch den Verkehr in städtischen Gebieten zu bewegen. Die Bezeichnung „Xe Om“ bedeutet „umarmendes Motorrad“ und bezieht sich darauf, dass der Passagier sich während der Fahrt an den Fahrer klammert.
- Bambusboote:
- In einigen Regionen, insbesondere im Mekong-Delta, werden Bambusboote als traditionelle Fortbewegungsmittel genutzt. Diese Boote werden oft von Einheimischen betrieben und bieten eine ruhige und naturnahe Möglichkeit, die Wasserwege zu erkunden. Die Boote gleiten durch die schmalen Kanäle, vorbei an Reisfeldern und kleinen Dörfern.
- Sampan-Boote:
- Sampans sind flache Boote mit flachem Boden, die oft auf Flüssen und Kanälen in Vietnam verwendet werden. Diese Boote werden oft von Ruderern oder Paddlern betrieben und sind besonders in Gebieten mit vielen Wasserwegen zu finden. Touristen haben oft die Möglichkeit, kurze Bootsfahrten auf Sampans zu unternehmen, um die einzigartige Landschaft zu genießen.
In Vietnam ist der Kauf einer lokalen SIM-Karte eine praktische und kostengünstige Möglichkeit, während deines Aufenthalts in Verbindung zu bleiben und Mobilfunkdienste zu nutzen.
- Beschaffung von SIM-Karten:
- Touristen-SIM-Karten können an Flughäfen, lokalen Geschäften, Convenience-Stores und direkt bei den Mobilfunkanbietern erworben werden. Die gängigsten Mobilfunkanbieter in Vietnam sind Viettel, Vinaphone und Mobifone. Die SIM-Karten sind in verschiedenen Tarifen erhältlich, die je nach deinem Bedarf an Daten, Anrufen und SMS variieren.
- Identifikationsnachweis erforderlich:
- Beim Kauf einer SIM-Karte ist es erforderlich, einen Identifikationsnachweis vorzulegen. Ein Reisepass ist normalerweise ausreichend, um eine SIM-Karte zu erhalten. Der Verkaufsprozess ist in der Regel schnell und unkompliziert.
- Datentarife und Pakete:
- Die Mobilfunkanbieter in Vietnam bieten eine Vielzahl von Datentarifen und Paketen an. Diese reichen von begrenzten Datenmengen für kurze Aufenthalte bis hin zu umfassenden monatlichen Plänen für Langzeitaufenthalte.
- Top-up (Aufladen):
- Nach dem Kauf der SIM-Karte musst du Guthaben (Credit) auf dein Konto aufladen, um Anrufe zu tätigen und Daten zu nutzen. Das Aufladen kann an zahlreichen Verkaufsstellen oder direkt über die Dienstleistungen der Mobilfunkanbieter erfolgen.
- Roaming-Optionen:
- Einige Mobilfunkanbieter in Vietnam bieten spezielle Roaming-Optionen für Touristen an. Wenn du auch in benachbarten Ländern reisen möchtest, erkundige dich nach internationalen Roaming-Möglichkeiten, um hohe Roaminggebühren zu vermeiden.
- Abdeckung und Netzqualität:
- Die Netzabdeckung und Qualität können je nach Region variieren. In städtischen Gebieten und Touristenzentren ist die Abdeckung normalerweise gut, während in abgelegeneren Gebieten die Netzqualität abnehmen kann.
Mit einer lokalen SIM-Karte bist du in der Lage, Anrufe zu tätigen, Textnachrichten zu senden und mobile Daten zu nutzen. Dies ist besonders nützlich, um Navigation, Übersetzungsapps und soziale Medien während deiner Reise zu nutzen.
Die Verfügbarkeit von WLAN in Vietnam hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert und ist vor allem in städtischen Gebieten und Touristenzentren gut. Hier sind einige Aspekte zum Thema WLAN in Vietnam:
- Unterkünfte und Cafés:
- Die meisten Hotels, Gästehäuser, Hostels und Cafés in städtischen Gebieten und Touristenzentren bieten kostenloses WLAN für ihre Gäste an. Dies ermöglicht es Reisenden, mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, Online-Informationen abzurufen und ihre Reisepläne zu organisieren.
- Flughäfen und öffentliche Bereiche:
- Flughäfen, Bahnhöfe und andere öffentliche Bereiche verfügen oft über kostenloses WLAN. Dies erleichtert die Kommunikation und die Nutzung von Online-Diensten, während du auf Verkehrsmittel wartest oder dich in öffentlichen Räumen aufhältst.
- WLAN in ländlichen Gebieten:
- In abgelegenen oder ländlichen Gebieten Vietnams kann die Verfügbarkeit von WLAN eingeschränkter sein. Es ist ratsam, sich darauf vorzubereiten, dass du in solchen Regionen möglicherweise auf eine langsamere oder instabilere Internetverbindung stoßen könntest.
- Internetcafés:
- In einigen Städten und Orten gibt es immer noch Internetcafés, wo du gegen eine geringe Gebühr Zugang zum Internet und zu Computern hast. Diese können eine Option sein, wenn du länger online bleiben möchtest und deine eigene Geräte nicht dabei hast.
- Mobile Daten und SIM-Karten:
- Die Nutzung von mobilen Daten über eine lokale SIM-Karte ist eine gute Alternative, wenn du unterwegs bist und kontinuierlichen Zugang zum Internet benötigst. Touristen-SIM-Karten sind in Vietnam leicht erhältlich und bieten oft kostengünstige Datenpläne.
- Internetgeschwindigkeit:
- In städtischen Gebieten ist die Internetgeschwindigkeit in der Regel zufriedenstellend, aber sie kann je nach Standort und Tageszeit variieren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Internetgeschwindigkeit in den Abendstunden langsamer wird, wenn mehr Menschen online sind.
Als deutscher Staatsangehöriger muss dein Reisepass ab dem Tag der Einreise in Vietnam noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Generell ist Vietnam ein günstiges Reiseziel.
Die Kosten für einen Vietnam-Urlaub können stark variieren und hängen von der Reisedauer, dem gewählten Komfortniveau, den Aktivitäten und dem persönlichen Reisestil ab. Hier sind grobe Schätzungen für verschiedene Budgets:
- Budget-Reisende:
- Unterkunft: 150.000 VND bis 400.000 VND pro Nacht (5,60 Euro bis 18,50 Euro).
- Essen: 50.000 VND bis 150.000 VND pro Tag (1,85 Euro bis 5,60 Euro).
- Transport: Busse und lokale Verkehrsmittel sind preiswert.
- Gesamtbudget pro Tag: Etwa 25 Euro bis 40 Euro pro Person.
- Mittelpreisige Reisende:
- Unterkunft: 500.000 VND bis 1.500.000 VND pro Nacht (18,50 Euro bis 55,50 Euro).
- Essen: 150.000 VND bis 300.000 VND pro Tag (5,60 Euro bis 11,10 Euro).
- Transport: Kombination aus öffentlichen Verkehrsmitteln und gelegentlichen Taxi-Fahrten.
- Gesamtbudget pro Tag: Etwa 60 Euro bis 100 Euro pro Person.
- Luxus-Reisende:
- Unterkunft: 1.500.000 VND bis 5.000.000 VND oder mehr pro Nacht (55,50 Euro bis 185 Euro oder mehr).
- Essen: 300.000 VND bis 1.000.000 VND pro Tag (11,10 Euro bis 37 Euro).
- Transport: Bequeme private Transportmittel oder Flüge.
- Gesamtbudget pro Tag: Über 150 Euro pro Person.
Möchtest du deinen Vietnam-Urlaub nicht selbst planen?
Dann empfehle ich dir die Vietnam-Bucketlist-Rundreise von journaway*:
In dieser Reise sind Flug, Unterkünfte und Aktivitäten in den schönsten Regionen Vietnams enthalten. Du musst nichts mehr tun, sondern kannst deinen Vietnam-Urlaub einfach genießen. Die Kosten sind dann auf die Ausgaben vor Ort, d. h. Essen und Shopping, beschränkt. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Hierfür reichen locker 300 Euro für 3 Wochen mit täglichen Restaurantbesuchen und Souvenir-Shopping.
Die vietnamesische Kulinarik ist bekannt für ihre Vielfalt, frischen Zutaten und ausgeklügelten Aromen. Die Küche wird stark von regionalen Einflüssen geprägt, wobei von Nord nach Süd des Landes Unterschiede in den Geschmacksrichtungen und Zubereitungsweisen auftreten.
Nordvietnamesische Küche:
- Pho: Eine berühmte Reisnudelsuppe mit verschiedenen Fleischsorten, Kräutern und Limettensaft.
- Bun Cha: Gegrilltes Schweinefleisch, serviert mit Reisnudeln und Kräutern.
- Banh Mi: Ein französisch-vietnamesisches Baguette-Sandwich mit verschiedenen Füllungen.
Zentralvietnamesische Küche:
- Bun Bo Hue: Eine scharfe Rindfleischsuppe mit Reisnudeln.
- Cao Lau: Eine Nudelschüssel mit knusprigem Schweinebauch, Kräutern und knusprigen Reisnudeln.
- Banh Xeo: Knusprige Reispfannkuchen, gefüllt mit Garnelen, Schweinefleisch und frischem Gemüse.
Südvietnamesische Küche:
- Goi Cuon: Frische Frühlingsrollen mit Garnelen, Kräutern und Reisnudeln, serviert mit Erdnusssoße.
- Com tam: Zerdrückter Reis mit gegrilltem Schweinefleisch, Frühlingsrolle und Fischsoße.
- Hu Tieu: Eine Suppe mit Reisnudeln, Fleisch und Meeresfrüchten.
Die südvietnamesische Küche neigt dazu, süßer und schärfer zu sein, während im Norden mehr mit salzigen und herzhaften Aromen gearbeitet wird. Auch die Verwendung von Kräutern und frischem Gemüse ist in der südvietnamesischen Küche besonders ausgeprägt.
Fischsauce, Limetten, Kräuter wie Koriander und Minze sowie frisches Gemüse spielen in der gesamten vietnamesischen Küche eine zentrale Rolle. Unabhängig von der Region steht die Betonung auf ausgewogenen Geschmacksrichtungen und gesunden, frischen Zutaten im Vordergrund.
Mein Tipp:
Auch wenn sie manchmal nicht so einladend aussehen, solltest du unbedingt Garküchen ausprobieren. Eine Garküche ist eine Straßenküche oder ein Imbissstand, in der Lebensmittel vor deinen Augen frisch zubereitet und sofort serviert werden. Eine besonders authentische Erfahrung!
Die Unterkunftsmöglichkeiten in Vietnam sind äußerst vielfältig und bieten für jeden Reisenden etwas Passendes:
- Luxuriöse Hotels:
- In den großen Städten wie Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und in beliebten Touristenorten findest du eine beeindruckende Auswahl an luxuriösen Hotels. Diese bieten oft erstklassigen Service, großzügige Zimmer mit modernen Annehmlichkeiten und gehobene Ausstattungen wie Spas, Fitnessstudios und exquisite Restaurants.
- Boutique-Gästehäuser:
- Boutique-Gästehäuser sind kleine, charmante Unterkünfte, die oft von Einheimischen geführt werden. Diese bieten eine persönliche Note, individuelles Design und eine gemütliche Atmosphäre. Boutique-Gästehäuser sind besonders in historischen Stadtvierteln und kulturellen Zentren zu finden.
- Hostels für Rucksackreisende:
- Hostels sind eine erschwingliche Option für Rucksackreisende und budgetbewusste Reisende. Hier teilen sich Gäste oft Schlafsäle oder private Zimmer, und die Unterkünfte bieten Gemeinschaftsbereiche, in denen Reisende sich austauschen können.
Ja, viele Frauen reisen alleine durch Vietnam und haben positive Erfahrungen gemacht. Das Land ist im Allgemeinen sicher für alleinreisende Frauen. Hier sind einige Tipps, um deine Reise als Frau durch Vietnam angenehm und sicher zu gestalten:
- Reisevorbereitung:
- Informiere dich vor deiner Reise über die Kultur, die Sitten und die örtlichen Gebräuche in Vietnam. Dies kann dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und den Respekt vor der lokalen Bevölkerung zu zeigen.
- Unterkunft:
- Wähle sichere Unterkünfte, insbesondere in gut bewerteten Hotels, Gasthäusern oder Hostels.
- Transport:
- Nutze sichere Verkehrsmittel, wie offizielle Taxis oder vertrauenswürdige Fahrdienste.
- Öffentliche Orte und Nachtleben:
- Sei in belebten öffentlichen Orten und während des Nachtlebens wachsam. Es ist ratsam, nach Einbruch der Dunkelheit gut beleuchtete Bereiche zu bevorzugen und sich in Gruppen zu bewegen, wenn möglich.
- Kleidung und Verhalten:
- Achte darauf, dich angemessen zu kleiden, besonders in religiösen Stätten. Trage respektvolle Kleidung und beachte lokale Sitten.
- Notfallkontakte und Dokumente:
- Notiere dir wichtige Notfallkontakte, einschließlich der Botschaft deines Heimatlandes in Vietnam. Halte wichtige Dokumente wie Reisepass und Visum sicher und mache Kopien davon.
- Reiseversicherung:
- Schließe eine umfassende Reiseversicherung ab, die medizinische Versorgung, Reiserücktritt und Diebstahl abdeckt.
Die Währung in Vietnam ist der vietnamesische Dong (VND).
Geldautomaten:
Die einfachste Möglichkeit, Geld in Vietnam abzuheben, ist die Nutzung von Geldautomaten. Sie sind in größeren Städten, Touristengebieten und Flughäfen weit verbreitet. Achte darauf, dass dein Geldautomat mit internationalen Kredit- oder Debitkarten kompatibel ist. Die gängigen Kreditkarten wie Visa und MasterCard werden in der Regel akzeptiert.
Banken:
Du kannst auch direkt in Banken Bargeld abheben. Die meisten größeren Städte haben Bankfilialen und einige bieten auch internationale Geldautomaten an. Öffnungszeiten können variieren, also achte darauf, zu den regulären Geschäftszeiten der Banken zu gehen.
Wechselstuben:
Wechselstuben sind eine weitere Option, um Geld umzutauschen, aber sie bieten normalerweise keine Möglichkeit, direkt Bargeld abzuheben. Es ist ratsam, hauptsächlich auf Geldautomaten zurückzugreifen, da Wechselstuben oft höhere Gebühren und schlechtere Wechselkurse haben.
Kreditkarten werden in Hotels und Restaurants akzeptiert, aber es ist ratsam, immer etwas Bargeld für kleine Geschäfte und Märkte dabei zu haben.
Das schwüle Klima in einigen Regionen Vietnams kann für Besucher, insbesondere wenn sie nicht daran gewöhnt sind, eine Herausforderung darstellen. Hier sind einige Tipps, wie du gut mit dem schwülen Klima umgehen kannst:
- Leichte Kleidung tragen:
- Trage leichte, luftige Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Vermeide dunkle Farben, da sie die Hitze absorbieren können.
- Sonnencreme und Hut verwenden:
- Trage Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auf, um dich vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Ein Hut mit breiter Krempe kann zusätzlichen Schatten spenden.
- Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen:
- Schwüles Klima kann zu vermehrtem Schwitzen führen, wodurch du mehr Flüssigkeit verlierst. Trinke ausreichend Wasser, um dehydriert zu bleiben. Trage eine wiederverwendbare Wasserflasche mit dir.
- Häufig duschen:
- Eine erfrischende Dusche kann helfen, die Hitze abzuwaschen und dich zu erfrischen. Wenn du in einer Unterkunft mit Klimaanlage übernachtest, nutze diese, um dich abzukühlen.
- Mehrere kleine Mahlzeiten:
- Statt schwerer Mahlzeiten kann es hilfreich sein, mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag zu verteilen. Leichte, gut verdauliche Lebensmittel sind in der Regel besser verträglich.
- Mittagshitze vermeiden:
- Vermeide es, während der intensivsten Mittagshitze im Freien zu sein. Plane Aktivitäten am Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Temperaturen etwas angenehmer sind.
- Klimatisierte Orte aufsuchen:
- Suche bei Bedarf klimatisierte Orte auf, um dich abzukühlen. Dies können Einkaufszentren, Museen oder Restaurants mit Klimaanlage sein.
- Aklimatisierung:
- Gib deinem Körper Zeit, sich an das Klima anzupassen. Beginne Aktivitäten langsam und steigere die Intensität allmählich, um eine Überhitzung zu vermeiden.
- Tücher oder Fächer verwenden:
- Ein leichtes Tuch oder ein Fächer können dazu beitragen, dich abzukühlen. Trage es bei Bedarf bei dir, um dich selbst zu ventilieren.
- Regelmäßige Pausen einlegen:
- Plane regelmäßige Pausen, besonders, wenn du im Freien unterwegs bist. Suche Schatten auf und ruhe dich aus, um deinen Körper zu entlasten.
Moskitos sind in Vietnam, besonders während der Regenzeit und in feuchten Gebieten, verbreitet. Diese Insekten können Krankheiten wie Dengue-Fieber, Zika-Virus und Malaria übertragen. Hier sind einige Tipps, um dich vor Moskitostichen zu schützen:
- Trage schützende Kleidung:
- Bedecke Hautpartien mit langer Kleidung, um Moskitostichen vorzubeugen. Das Tragen von langärmligen Hemden, langen Hosen und geschlossenen Schuhen kann die Exposition minimieren.
- Verwende Insektenschutzmittel:
- Trage Insektenschutzmittel auf der Haut auf, besonders in den Abendstunden und nachts. Achte darauf, dass es DEET oder andere empfohlene Inhaltsstoffe enthält.
- Schlafe unter einem Moskitonetz:
- Insbesondere in Regionen, in denen Malaria präsent sein könnte, ist das Schlafen unter einem imprägnierten Moskitonetz ratsam.
- Vermeide stehendes Wasser:
- Moskitos legen ihre Eier oft in stehendem Wasser ab. Vermeide daher, dich in der Nähe von stehenden Gewässern aufzuhalten, und schütze dich in Feuchtgebieten.
- Klimaanlage und Ventilatoren:
- In vielen Unterkünften und Restaurants gibt es Klimaanlagen oder Ventilatoren. Halte Fenster und Türen geschlossen, wenn du in einem Raum ohne diese Annehmlichkeiten schläfst.
- Zeitpunkt für Aktivitäten:
- Meide es, besonders in den Abend- und Nachtstunden im Freien zu sein, wenn Moskitos besonders aktiv sind.
- Reisehinweise beachten:
- Informiere dich über aktuelle Reisehinweise und Gesundheitswarnungen für die Regionen, die du besuchen möchtest. In einigen Gebieten können spezifische Maßnahmen gegen Malaria empfohlen werden.
- Impfungen überprüfen:
- Überprüfe vor deiner Reise, ob Impfungen gegen Moskito-übertragene Krankheiten wie Dengue-Fieber oder Malaria für die Region, die du besuchst, empfohlen oder erforderlich sind.
Vor einer Reise nach Vietnam empfiehlt es sich, die aktuellen Impfempfehlungen und Gesundheitsrichtlinien zu überprüfen. Hier sind einige der häufig empfohlenen Impfungen für Vietnam:
- Standardimpfungen:
- Stelle sicher, dass deine Standardimpfungen auf dem neuesten Stand sind. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Polio und Influenza.
- Hepatitis A und B:
- Impfungen gegen Hepatitis A und B werden generell empfohlen. Hepatitis A wird oft als Standardimpfung für Reisende betrachtet, während Hepatitis B insbesondere für längere Aufenthalte oder bestimmte Aktivitäten relevant sein kann.
- Typhus:
- Die Impfung gegen Typhus wird für Reisende empfohlen, insbesondere wenn sie in ländlichen Gebieten reisen oder sich in einfachen Unterkünften aufhalten.
- Japanische Enzephalitis:
- Diese Impfung wird Reisenden empfohlen, die längere Zeit in ländlichen Gebieten verbringen oder während der Monsunzeit reisen, wenn die Übertragung von Mücken wahrscheinlicher ist.
- Tollwut:
- Eine Tollwutimpfung kann in Betracht gezogen werden, wenn du dich in ländlichen Gebieten aufhältst oder vorhast, Aktivitäten durchzuführen, die ein erhöhtes Risiko für Kontakt mit Tieren beinhalten.
- Malaria-Prophylaxe:
- Je nach den Regionen, die du besuchen möchtest, kann eine Malaria-Prophylaxe erforderlich oder empfohlen sein. Konsultiere einen Arzt oder Reiseberater, um die aktuelle Situation zu besprechen.
- Andere Überlegungen:
- Abhängig von deinen persönlichen Gesundheitsbedürfnissen und Reiseplänen könnte es auch angebracht sein, andere Impfungen zu prüfen, wie z.B. gegen Meningitis oder Lungenentzündung.
Vor deiner Reise nach Vietnam ist es ratsam, einen Arzt oder Reiseberater aufzusuchen, um die spezifischen Impfempfehlungen für deine individuellen Bedürfnisse zu erhalten. Plane deine Impfungen rechtzeitig, da einige Impfungen mehrere Wochen vor der Abreise abgeschlossen sein müssen, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten.
Trinkgeld ist in Vietnam nicht in allen Situationen üblich, aber es wird in einigen Fällen geschätzt.
- Restaurants:
- Ein Servicezuschlag von 5-10% wird oft zu Restaurantrechnungen hinzugefügt. Falls nicht, kann man etwa 5-10% des Rechnungsbetrags als Trinkgeld geben. Beispiel: Bei einer Rechnung von 500.000 VND entspräche dies 2,50 € bis 5 €.
- Taxifahrer:
- Taxifahrer erwarten normalerweise kein Trinkgeld. Es ist jedoch üblich, den Fahrpreis aufzurunden. Bei einem Fahrpreis von 100.000 VND könnte man auf 110.000 VND aufrunden, was etwa 1 € entspricht.
- Hotelpersonal:
- Trinkgeld für Reinigungspersonal und Gepäckträger ist üblich. Etwa 10.000 VND bis 20.000 VND pro Tag für Reinigungspersonal und 20.000 VND bis 50.000 VND für Gepäckträger entsprechen etwa 0,50 € bis 2,50 €.
- Reiseleiter und Fahrer:
- Bei geführten Touren oder Transfers gibt man oft Trinkgeld. Etwa 50.000 VND bis 100.000 VND pro Tag für einen Reiseleiter und 20.000 VND bis 50.000 VND für einen Fahrer entsprechen etwa 2,50 € bis 5 € bzw. 1 € bis 2,50 €.
- Märkte und Straßenverkäufer:
- Trinkgeld ist in der Regel nicht üblich, wenn man auf Märkten einkauft oder bei Straßenverkäufern etwas kauft.
In touristischen Gebieten und Großstädten wird Trinkgeld häufiger erwartet als in ländlichen Gebieten. Es ist ratsam, kleine Geldscheine bereitzuhalten, da nicht immer Wechselgeld vorhanden ist.
In Vietnam gibt es ein paar Höflichkeitsregeln, die du beachten solltest, um respektvoll mit den Einheimischen umzugehen.
- Begrüßung:
- Die traditionelle Begrüßung in Vietnam ist der „Ao Dai“-Bogen, bei dem die Hände vor der Brust gefaltet werden. Ein höfliches Lächeln und ein respektvolles Nicken sind ebenfalls akzeptable Formen der Begrüßung.
- Höfliche Anrede:
- Verwende bei der Anrede älterer Menschen oder Respektspersonen die traditionellen Titel wie „Anh“ (älterer Bruder), „Chi“ (ältere Schwester), „Ong“ (älterer Mann) und „Ba“ (ältere Frau).
- Schuhe ausziehen:
- Wenn du ein Zuhause oder einen religiösen Ort betrittst, ist es üblich, die Schuhe auszuziehen. Achte auf Hinweise oder das Verhalten anderer, um die Etikette zu befolgen.
- Geschenke überreichen:
- Wenn du ein Geschenk überreichst, tue dies mit beiden Händen und zeige Dankbarkeit, wenn dir ein Geschenk angeboten wird.
- Tempelbesuche:
- Bei einem Besuch von Tempeln oder religiösen Stätten ist es wichtig, respektvoll zu sein. Bedecke deine Schultern und Knie und halte die Lautstärke niedrig.
- Esskultur:
- Warte, bis der Gastgeber den Anfang macht, bevor du mit dem Essen beginnst. Verwende Stäbchen respektvoll und lege sie nicht senkrecht in eine Schüssel Reis, da dies an eine buddhistische Beerdigungszeremonie erinnert.
- Respekt vor Älteren:
- Respekt gegenüber älteren Menschen wird geschätzt. Stehe auf, wenn ältere Personen einen Raum betreten, und lasse ihnen den Vortritt.
- Kleidung:
- Kleide dich angemessen, insbesondere in religiösen Stätten. Bedecke Schultern und Knie, wenn nötig.
- Lautstärke und Auseinandersetzungen:
- Vermeide laute Gespräche in der Öffentlichkeit und diskutiere respektvoll. Offene Konfrontationen gelten als unhöflich.
- Fotografieren:
- Frage um Erlaubnis, bevor du Menschen fotografierst, und respektiere ihre Privatsphäre. In einigen religiösen Stätten ist das Fotografieren möglicherweise nicht gestattet.
Für eine erfolgreiche Reisebuchung in Vietnam gibt es einige Tipps, die dir helfen können, die besten Optionen zu finden:
- Frühzeitige Buchung:
- Insbesondere in der Hochsaison oder während beliebter Veranstaltungen ist es ratsam, Unterkünfte, Flüge und Touren frühzeitig zu buchen, um die besten Preise und Verfügbarkeiten zu sichern. Entweder buchst du Unterkünfte, Flüge und Touren einzeln, oder du buchst eine Rundreise, die für dich geplant wird, z. b. die Vietnam-Bucketlist-Reise von journaway*.
- Preisvergleich:
- Nutze verschiedene Buchungsplattformen, um Preise zu vergleichen. Beliebte Websites für Unterkünfte sind Booking.com, Agoda und Airbnb, während Skyscanner oder Google Flights für Flugvergleiche nützlich sind.
- Bewertungen lesen:
- Lies Bewertungen von anderen Reisenden, um die Qualität von Unterkünften, Touren und anderen Dienstleistungen besser einschätzen zu können. Plattformen wie TripAdvisor und Google Rezensionen sind dafür hilfreich.
- Flexibilität bei Reisedaten:
- Wenn möglich, sei flexibel bei deinen Reisedaten. Das Verschieben der Reise um einen Tag oder zwei kann erhebliche Einsparungen bei Flügen und Unterkünften ermöglichen.
- Pauschalangebote prüfen:
- Manchmal bieten Pauschalangebote, die Flug, Unterkunft und vielleicht sogar Ausflüge kombinieren, gute Ersparnisse im Vergleich zu separaten Buchungen.
- Reiseversicherung prüfen:
- Überlege, eine Reiseversicherung abzuschließen, um im Falle von unvorhergesehenen Ereignissen wie Krankheit oder Reiseabbruch geschützt zu sein.
- Veranstaltungen und Feiertage berücksichtigen:
- Prüfe, ob es während deiner Reise lokale Veranstaltungen oder Feiertage gibt, die die Verfügbarkeit von Unterkünften beeinflussen könnten.
Die beste Reisezeit für Vietnam ist zwischen November und April, wenn das Wetter angenehm ist. Die Regenzeit variiert je nach Region.
Das Klima in Vietnam variiert je nach Region und Jahreszeit. Das Land kann grob in drei klimatische Zonen unterteilt werden: den Norden, den Zentralbereich und den Süden.
- Nördliches Vietnam:
- Das Klima im Norden Vietnams ist durch vier deutlich ausgeprägte Jahreszeiten gekennzeichnet. Der Sommer (Mai bis Oktober) ist heiß und feucht, mit gelegentlichen Regenfällen. Der Winter (November bis April) ist kühler und trockener, wobei die Temperaturen in den Wintermonaten deutlich abfallen können.
- Zentralvietnam:
- Die zentrale Region, einschließlich Städte wie Hue und Da Nang, hat ein wechselhaftes Klima. Die Küstenregionen können während des Sommers sehr heiß sein, während es in den Wintermonaten kühler wird. Diese Region kann auch von tropischen Stürmen und Regenfällen während der Monsunzeit betroffen sein.
- Südliches Vietnam:
- Der Süden, zu dem Städte wie Ho-Chi-Minh-Stadt und das Mekong-Delta gehören, hat ein tropisches Klima mit deutlich ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten. Die Trockenzeit dauert von November bis April, während die Regenzeit von Mai bis Oktober reicht. Die Temperaturen sind im Süden oft das ganze Jahr über hoch.
Es ist wichtig zu beachten, dass die beste Reisezeit für Vietnam von deinen spezifischen Reiseplänen abhängt. Viele Touristen bevorzugen die kühleren Wintermonate im Norden, während andere die wärmeren Temperaturen im Süden bevorzugen. Die Monsunzeit kann in einigen Regionen zu intensiven Regenfällen führen, ist jedoch auch eine Zeit, in der das Land besonders grün und landschaftlich reizvoll ist.
In Vietnam gibt es historisch bedingt immer noch einige Gebiete, die mit nicht explodierten Landminen und Blindgängern aus der Zeit des Vietnamkrieges belastet sind. Diese Gefahr ist jedoch in den touristischen Gebieten und urbanen Zentren normalerweise nicht vorhanden. Die meisten touristischen Attraktionen und gut besuchten Orte wurden von solchen Risiken gesäubert und gelten als sicher.
Es ist wichtig zu beachten, dass die meisten Landminen in abgelegenen ländlichen Gebieten liegen, insbesondere in den Grenzregionen zu Laos und Kambodscha. Diese Gebiete sind oft für Touristen nicht zugänglich oder werden von den lokalen Behörden als gefährlich gekennzeichnet.
Wenn du dich in Vietnam bewegst, besonders in abgelegeneren Regionen, ist es ratsam, den örtlichen Anweisungen zu folgen und markierte Wege nicht zu verlassen. Wenn du dich in touristischen Zentren aufhältst oder gängige Reiserouten folgst, besteht normalerweise keine erhöhte Gefahr im Zusammenhang mit Landminen.
Es wird dennoch empfohlen, auf lokale Warnschilder und Anweisungen zu achten und im Zweifelsfall Rat bei Einheimischen oder den örtlichen Behörden einzuholen. Sicherheitsinformationen können sich ändern, und es ist wichtig, aktuelle Informationen vor deiner Reise zu überprüfen.
Als deutscher Staatsangehöriger musst du ein Visum beantragen, wenn dein Aufenthalt in Vietnam länger als 45 Tage dauert.
Für einen Zeitraum von bis zu 45 Tagen ist kein Visum erforderlich. Bei der Einreise musst du zwingend einen Ausdruck deines Rück-/Weiterflugtickets vorlegen, um die Ausreise innerhalb des zulässigen Zeitraums zu bestätigen.
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