Neuseeland

Coromandel Halbinsel

2024-05-15T18:18:42+02:0030. Juni 2023|Neuseeland|

St├╝rmischer Auftakt auf der Coromandel-Halbinsel

Am dritten Tag ging es endlich los mit dem Roadtrip durch Neuseeland:

Wir holten unser Wohnmobil in Auckland ab und standen erst einmal mit vielen Fragezeichen vor unserem neuen Zuhause.

Wie funktionieren eigentlich Strom, Toilette und Navi? Wie drehen wir die Gasflasche auf und zu? Und wie bauen wir unser Bett auf?

Doch viel Zeit f├╝r die Eingew├Âhnung blieb nicht, wir wollten uns am selben Tag noch mit Lebensmitteln versorgen und zur Coromandel Halbinsel aufbrechen.

  • Spar-Tipp:
    Die gro├čen Superm├Ąrkte sind von den Preisen sehr unterschiedlich: Die PAK’n’SAVE-Kette ist am g├╝nstigsten, Countdown ist mittelpreisig und New World ist am teuersten.

Nach einem Gro├čeinkauf beim n├Ąchsten PAKÔÇÖnSAVE ging es also los.

Im str├Âmenden Regen fuhren wir ├╝ber Clevedon zur East Coast Road, um auf dieser Stra├če die Bucht Firth of Thames zu umrunden.

Genau wie an den ersten beiden Tagen in Auckland hatten wir aber kein Gl├╝ck mit dem Wetter. Es regnete fast pausenlos und die K├╝stenstra├če pr├Ąsentierte sich uns wild und dramatisch. Trotz allem fanden wir die Strecke unglaublich sch├Ân und sehenswert!

Da Camper-├ťbergabe und Einkauf l├Ąnger gedauert hatten als geplant, d├Ąmmerte es nach zwei Stunden Fahrt so langsam und wir suchten nach einer ├ťbernachtungsm├Âglichkeit.

Schlie├člich fanden wir mit der App CamperMate einen einem freien Campingplatz direkt an der K├╝stenstra├če: der „Hauraki Rail Trail Terminus„. Hier konnten wir zwischen hohen Str├Ąuchern recht privat stehen und neben 3 oder 4 anderen Campern vor brausender See-Kulisse die Nacht verbringen.

Unsere erste Nacht im Wohnmobil in Neuseeland war daher super unruhig.

Ich h├Ątte nie gedacht, dass man das Wetter so hautnah im Wohnmobil f├╝hlt. Wir wurden vom Wind hin und her geschaukelt, der Regen prasselte laut auf das Dach und die Brandung tobte.

Am n├Ąchsten Morgen erwachten wir dann zerknittert, aber voller Vorfreude auf das, was uns erwartete: der Hot Water Beach.

Campingplatz direkt am Wasser: der Hauraki Rail Trail Terminus

K├╝stenzauber und Serpentinen: Eine spektakul├Ąre Fahrt zur Hot Water Beach

Auf unserer Route entlang der K├╝ste Richtung Hot Water Beach erlebten wir eine abwechslungsreiche Fahrt.

Da einige Stra├čen wegen der Fluten der letzten Tage unpassierbar waren, fuhren wir von der K├╝stenstra├če ab und versuchten es ├╝ber den Highway 25A. Zun├Ąchst genossen wir daher noch die malerischen K├╝stenabschnitte der East Coast Road und bogen dann ins Landesinnere ab.

Hier erwarteten uns steile H├Ąnge mit riesigen Farnen und dichte Nebelschwaden. Wir f├╝hlten uns wie in einer Szene aus Jurassic World! Im Schneckentempo bahnten wir uns unseren Weg ├╝ber die serpentinenartigen engen Stra├čen.

F├╝r uns Neulinge im Linksverkehr eine echte Probe!

  • Planung-Tipp:
    Plane mehr Zeit f├╝r die Strecken in Neuseeland ein. Insbesondere auf der Nordinsel sind die Stra├čen oft sehr eng, kurvig und mit vielen Schlagl├Âchern versehen.

Unser Abenteuer auf dem Weg zum Hot Water Beach wurde dann jedoch von einer unerwarteten Wendung unterbrochen.

Was war passiert?

Etwa 12 Kilometer vor unserem Ziel wurden wir von einem freundlichen Stra├čenw├Ąrter gestoppt, der uns leider eine schlechte Nachricht ├╝berbrachte:

Die einzige Zufahrt zum Hot Water Beach war durch die Fluten der letzten Tage blockiert. Nach einer kurzen Beratung entschieden wir schweren Herzens, umzukehren und direkt zu unserem n├Ąchsten Stopp zu fahren: Rotorua.

Trotz der Entt├Ąuschung behielten wir unseren Optimismus und waren entschlossen, das Beste aus der Situation zu machen.

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├ťbernachten am malerischen Roturua Lake

In Rotorua steuerten wir dann unseren ersten Campingplatz mit Stromanschluss an: den Willowhaven Holiday Park. Dieser liegt sehr sch├Ân gelegen direkt am Rotorua Lake und war einer der g├╝nstigsten bewirtschafteten Campingpl├Ątze auf der Reise.

Unser Stellplatz war direkt am See, nur zwei Meter vom Wasser entfernt. Da es rund um Rotorua nicht viele Campingpl├Ątze gibt, kann ich diesen in jedem Fall empfehlen!

  • Camping-Tipp:
    In Rotorua selbst gibt es eine kostenlose Parkfl├Ąche f├╝r Camper und Wohnmobile, die allerdings h├Ąufig schon voll ist. Fr├╝h da sein, lohnt sich daher!

Von der (ungeplanten) langen Fahrt ersch├Âpft wurden wir von den st├╝rmischen Wellen des Rotorua Lake in den Schlaf begleitet und hofften auf besseres Wetter und tolle Entdeckungen am n├Ąchsten Tag

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