Neuseeland

Auckland: Sehenswürdigkeiten & Erfahrungen – 2 Tage in der „City of Sails

2026-01-25T13:44:35+01:008. April 2023|Neuseeland|

Auckland: Start in unser Neuseeland-Abenteuer

Los ging’s in Auckland: unsere erste Station in Neuseeland – und direkt ein kleines Abenteuer zum Ankommen. Für uns ging hiermit ein lang gehegter Traum in Erfüllung und unsere Vorfreude Fernfreude kannte keine Grenzen!

Sehenswürdigkeiten in Auckland

2 Tage in Auckland: Top Sehenswürdigkeiten – Vulkane, Skytower und maritimes Hafen-Flair

Auckland-Anreise mit Hindernissen

Unsere Reise begann holprig:

Schon bei der Gepäckaufgabe wurden wir vor schweren Unwettern auf der Nordinsel gewarnt. Eine kurze Internet-Recherche war ernüchternd, die Region rund um Auckland erlebte Jahrhundert-Regenfälle.

Der Weiterflug über unsere Zwischenstation Singapur: ungewiss. Denn die Terminals in Auckland waren geflutet und es erschien fast unmöglich, dass unser Flug von Singapur nach Auckland wirklich starten würde.

Das Schicksal meinte es aber gut mit uns:

Unser Flieger durfte als einer der ersten wieder landen. Empfangen wurden wir von strömendem Regen – aber immerhin ohne Überschwemmungen.

Wir waren einfach nur happy, dass wir so viel Glück hatten! Während der ca. 30-minütigen Fahrt ins Stadtzentrum brachte uns der Taxifahrer dann auch mit einer neuseeländischen Weisheit zum Schmunzeln:

„In New Zealand we have all 4 seasons. In one day.“

(In Neuseeland haben wir alle 4 Jahreszeiten. An einem Tag.)

Wie wahr das ist, sollten wir in den nächsten Wochen noch oft erleben.

Hotel in Auckland: Perfekte Lage im Viaduct Harbour

Tipp für ein Hotel in Auckland - das Ohtel Auckland in direkter Hafennähe

Für unseren Aufenthalt in Auckland hatten wir zwei Nächte im Ohtel Auckland* gebucht – ein schnuckliges Boutique-Hotel direkt am Hafen. Schon beim Blick aus dem Fenster wussten wir, dass die Lage ein Volltreffer ist: Der Sky Tower, das Wahrzeichen Aucklands, ragte vor uns auf.

Die Lage war für uns einfach perfekt: Uferpromenade, Restaurants, Skytower, Fährterminal – alles fußläufig zu erreichen. Zudem wurden wir super nett empfangen und morgens gab es ein typisch neuseeländisches Frühstück à la carte. Was will man mehr, nach zwei Tagen Flugzeug-Essen?

Unser Fazit:
Wir würden das Hotel jederzeit wieder buchen. Wenn du in Auckland zentral wohnen möchtest, ist die Gegend rund um den Viaduct Harbour* einfach ideal – modern, lebendig und trotzdem entspannt.

Von hier aus erreichst du die Uferpromenade mit vielen Restaurants, den Skytower und die Startpunkte für Boots-Ausflüge zu Fuß.

Schöne Unterkünfte in Auckland: Hafen-Viertel

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Sehenswürdigkeiten in Auckland

Viaduct Harbour & Queen Street in Auckland

Trotz des Regens machten wir uns nach dem Einchecken direkt auf den Weg zum Viaduct Harbour – dem Hafenviertel in Auckland.

Schon beim ersten Spaziergang wurde uns klar, warum Auckland „City of Sails“ genannt wird: An den Piers liegen unzählige Yachten und Segelboote, die selbst bei Grau und Nässe eine maritime, fast beruhigende Atmosphäre schaffen. Dahinter ragt der Sky Tower auf, der wie ein Fixpunkt über der Stadt steht.

Entlang der Uferpromenade entdeckten wir den historischen Ferry Terminal – ein wunderschönes Gebäude im englischen Barockstil, das mit seinen roten Telefonzellen davor fast ein kleines London-Gefühl erzeugt. Von hier starten die Fähren nach Waiheke, Devonport und zu den umliegenden Inseln.

Ein schöner Spot für Fotos, den wir direkt mal genutzt haben.

Ferry Terminal in Auckland

Queen Street in Auckland: Shoppen und Staunen

Nur wenige Schritte weiter beginnt die Queen Street, Aucklands zentrale Hauptstraße. Sie verbindet den Hafen mit dem restlichen Stadtzentrum und ist gesäumt von Cafés und Geschäften. Trotz Regen und Wind war hier ordentlich Trubel, und für einen ersten Stadteindruck ist dieser Mix aus moderner Skyline und britischer Architektur einfach perfekt.

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Geheimtipp in Auckland: Günstig essen im Food Court „Harbour Eats“

Durch Zufall landeten wir im Food Court Harbour Eats – und schwärmen noch heute davon. Die Auswahl ist riesig: vietnamesische, chinesische und taiwanesische Gerichte, Burger, Hot Dogs, koreanisches Barbecue, Sushi, griechische und europäische Küche … kurz gesagt: einmal um die Welt in einem einzigen Food Court.

Unsere Wahl war schnell klar. Wir lieben indisches Essen – und das Curry von „Eat Indian“ war ehrlich gesagt eines der besten unseres Lebens. Das frische Knoblauch-Naan, die Gewürze, die Cremigkeit … einfach perfekt. Wir waren so begeistert, dass wir direkt noch eine Portion bestellt haben. Die freundliche Dame an der Theke hat sie uns nach einem kleinen Plausch sogar geschenkt.

Auch der Preis ist ein Pluspunkt: Für neuseeländische Verhältnisse ist Harbour Eats überraschend günstig, die Atmosphäre lebhaft und bunt. Vor dem Einkaufszentrum treten außerdem oft Künstler auf, die Musik machen oder kleine Shows zeigen – ein super Stop für zwischendurch.

  • Kulinarik-Tipp:
    Der Food Court Harbour Eats mit internationalem Essen liegt sehr zentral in Hafennähe (21 Queen Street) im zweiten Stock eines stylishen Einkaufszentrums. Täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Günstig, lecker und super, wenn man wenig Zeit hat.

Tolle Sehenswürdigkeiten in Auckland: Waiheke Island und Rangitoto Island

Auckland: Tipps für Aktivitäten

Am nächsten Morgen genossen wir erst unser Frühstück im Hotel* und warfen dann einen Blick aus dem Fenster: leider immer noch Regen und starker Wind. Damit waren sämtliche Bootstouren für den Tag gestrichen – schade!

Wenn das Wetter besser ist, gehören die Inseln rund um Auckland aber zu den schönsten Ausflugszielen überhaupt. Viele Einheimische fahren am Wochenende dorthin, und auch für Reisende sind sie ein Highlight.

Zu den bekanntesten Inseln zählt Waiheke Island. Diese Insel ist für ihre Weinberge, Strände und Olivenhaine bekannt. Du kannst entweder auf eigene Faust mit der Fähre* dorthin fahren oder dich einer geführten Tour anschließen, zum Beispiel einer Winery Tour* zu den verschiedenen Weingütern der Insel.

Wenn du es etwas aktiver magst, kannst du auf der Insel auch eine ZipliningTour**buchen –eine richtig schöne Kombination aus Adrenalin und Natur. Du gleitest über Weingärten, Wälder und Hügel hinweg, immer mit Blick aufs Meer.

Auch Rangitoto Island ist ein tolles Ausflugsziel: Der jüngste der 48 Vulkane rund um Auckland ist für seine einzigartige Geologie bekannt und bei Wanderern sehr beliebt. Da die Insel nur 8 km von Auckland entfernt ist, kannst du sogar eine Kajak-Tour* dorthin unternehmen.

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  • Ausflugs-Tipp:
    Die umliegenden Inseln rund um Auckland sind von den Hafen-Terminals aus schnell zu erreichen und sind wahre Naturparadiese. Eine Wein-Tour* auf Waiheke Island ist für Genießer toll, Rangitoto Island lockt Aktiv-Urlauber bei einer Kajak- und Wander-Tour*.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Auckland: Mount Eden mit 360-Grad-Panorama

Panorama vom Mount Eden in Auckland

Mount Eden ist einer der bekanntesten Vulkane in Auckland – und für uns war der Aufstieg trotz des wechselhaften Wetters ein echtes Highlight. Der erloschene Vulkan ist die höchste natürliche Erhebung der Stadt und bietet einen 360-Grad-Blick über Auckland.

Neben der tollen Aussicht haben wir auch den Aufstieg zum Vulkan sehr genossen: Querfeldein durch den umliegenden grünen Park, vorbei an Papageien und den ersten Farnen konnten wir schon erahnen, welche Naturschönheiten uns auf der Reise erwarten würden.

Oben angekommen öffnet sich der Blick auf den sanft geschwungenen Vulkankrater – und dahinter die gesamte Stadt mit ihren Häfen und Inseln. Selbst bei grauem Himmel ist die Aussicht beeindruckend.

Auch bei nur einem Tag in Auckland ein lohnenswertes Ziel!

Wahrzeichen der Stadt: Sky Tower in Auckland

Wenn du nur wenig Zeit in Auckland hast, führt eigentlich kein Weg am Sky Tower vorbei. Mit seinen 328 Metern ist er das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre und gleichzeitig das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Von oben hat man eine unglaubliche Aussicht auf die Häfen, die Inseln und die Skyline – bei Tag und bei Nacht.

Auf dem SkyDeck kannst du auf 220 Metern Höhe die atemberaubende Aussicht genießen. Adrenalinjunkies können einen SkyJump oder SkyWalk wagen.

Aber auch kulinarisch ist er eine Top-Adresse: Die Restaurants und Bars bieten nicht nur eine spektakuläre Panorama-Aussicht, sondern auch erstklassiges Essen.

Sky Tower-Tipp: Kosten sparen mit einer Tisch-Reservierung

Wir haben im Vorfeld einen Tisch im Orbit 360 reserviert. Wenn man in diesem Restaurant des Sky Towers essen geht, muss man kein Ticket für den Aufzug kaufen und darf nach dem Essen auf das SkyDeck.

Das Restaurant dreht sich innerhalb einer Stunde um 360 Grad, sodass wir alle Perspektiven auf Auckland genießen konnten: die zwei großen Häfen der Stadt, im Westen eingerahmt von der Tasmansee und im Osten vom Pazifische Ozean. Auch die umliegenden Inseln konnten wir bestaunen.

Für uns war es im wahrsten Sinne des Wortes ein rundum gelungener Abend – tolles Essen, sehr aufmerksamer Service und ein Blick, der sich ständig verändert, ohne dass man selbst den Tisch verlässt.

  • Planungs-Tipp:
    Beachte aber die Öffnungszeiten für die Besucher-Plattform des Sky Towers in Auckland – am Abend ist diese geschlossen, daher lieber früher am Tag planen.

Auckland am Abend: Stimmungsvoll im Hafen umherschlendern

Nach unserem Dinner im Sky Tower sind wir noch einmal durch den Viaduct Harbour geschlendert – und gerade abends fanden wir die Atmosphäre dort besonders stimmungsvoll. Der Sky Tower leuchtet silbrig im Hintergrund, die Bäume an der Uferpromenade sind farbig angestrahlt und die Lichter der Hochhäuser spiegeln sich im Wasser.

Der gesamte Hafen wirkt dann ruhiger, fast gemütlich. Dafür sorgen auch die Laternen, die den Gehweg säumen. Für uns war es der perfekte Abschluss eines ereignisreichen Tages in Auckland.

1, 2 oder 3 Tage in Auckland: Beispiel-Pläne mit den besten Sehenswürdigkeiten

Manche bleiben nur einen Tag, andere zwei oder sogar drei. Damit du eine Idee bekommst, wie du deine Zeit optimal nutzen kannst, haben ich hier drei Beispielpläne für dich zusammengestellt – für 1, 2 oder 3 Tage in der „City of Sails“.

Tag 1 in Auckland

  • Vormittag: Spaziergang Viaduct Harbour, Ferry Terminal, Queen Street
  • Mittag: Lunch im Food Court Harbour Eats
  • Nachmittag: Aufstieg zum Mount Eden
  • Abend: Dinner im Orbit 360 im Sky Tower & Spaziergang durch den beleuchteten Hafen

Tag 2 in Auckland

  • Vormittag: Mit der Fähre (ca. 40 Minuten) von Auckland nach Waiheke Island – herrliche Fahrt vorbei an Yachten & Skylineblick.
  • Mittag: Geführte Wine Tour über die Insel mit Besichtigung mehrerer Weingüter (perfekt für Paare & Genießer) – gutes Essen inklusive. Alternativ ein E-Bike mieten und die Strände wie Oneroa oder Palm Beach erkunden.
  • Nachmittag: Entspannung an einem der traumhaften Strände oder Adrenalin pur beim Ziplining auf Waiheke.
  • Abend: Rückfahrt mit der Fähre nach Auckland → von Deck aus noch einmal die Lichter der Skyline genießen.

Tag 3 in Auckland

  • Museen & Kultur
    • Auckland War Memorial Museum – spannende Ausstellung zur Māori-Kultur und Geschichte Neuseelands.
    • Auckland Art Gallery Toi o Tāmaki – größte Kunstsammlung des Landes mit wechselnden Ausstellungen.
  • Natur & Strände
    • Mission Bay oder Takapuna Beach – feiner Sandstrand mit Blick auf die Skyline, perfekt zum Chillen.
    • Cornwall Park & One Tree Hill – grüner Vulkanhügel mit Schafen und weiter Aussicht.

  • Regenwetter-Tipp
    • Kelly Tarlton’s Sea Life Aquarium – gerade mit Kindern super.

Fazit: Lohnt sich Auckland bei deiner Neuseeland-Reise?

Ja! Viele sehen Auckland nur als Stopover – wir fanden, es lohnt sich absolut:

  • Hafen, Skyline & Sky Tower sind spektakulär

  • Mount Eden bietet Natur & Panorama

  • Kulinarik & Streetlife überraschen positiv

Alleine der Hafen und der Sky Tower sind es aus meiner Sicht wert, ein bisschen Zeit für diese Stadt bei deiner Neuseeland-Reise einzuplanen.

Und: Wo sonst kann man in einer Millionenstadt auf Vulkanen spazieren?

Trotzdem freuten wir uns danach riesig auf den nächsten Schritt: unseren Camper abzuholen und mit der Neuseeland-Rundreise auf der Coromandel-Halbinsel zu starten! 🚐

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